Evangelisches Schulreferat Bielefeld
-Kirche mit Lehrerinnen und Lehrern-

Arbeiten mit Storybags im RU der Primarstufe

Was sind denn das für Zaubertaschen?


Storybags sind faszinierende Wendetaschen aus Stoff, mit denen sich biblische Geschichten spannend und anschaulich erzählen lassen.
Ursprünglich aus England kommend, werden sie seit einiger Zeit auch in Deutschland verstärkt in der religionspädagogischen Arbeit mit Kindern eingesetzt.

Während eine biblische Geschichte erzählt wird, werden die Taschen mehrfach gewendet, und die Erzählung gewinnt sofort an Plastizität. Allerdings muss man die Technik ein wenig üben – es sind eben „Zaubertaschen“ :-)

Beate Brauckhoff wird uns in dieser Fortbildung unterschiedliche Taschen vorstellen und in die Technik des Erzählens und des Umgangs mit ihnen einführen.
Bei Interesse werden wir einige dieser Taschen für unsere Mediothek anschaffen.

Was sind denn das für Zaubertaschen?
Arbeiten mit Storybags im RU der Grundschule

Zeit und Ort: Montag, 03. 04. 2017, 15.30 bis 18.00 Uhr, Haus der Kirche in Bielefeld, Markgrafenstraße 7, 33602 Bielefeld

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe, Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, Mitarbeitende im Kindergottesdienst

Anmeldung: mediothek@kirche-bielefeld.de

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Fortbildung der Bielefelder Krisenteams

Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität an Schulen und schulische Gewaltprävention


Krisenbeauftragter Dipl.-Psych. Steffen Lang

Gewalt und Jugendkriminalität an Schulen stellen Krisensituationen dar, mit denen Schulen aller Schulformen immer wieder konfrontiert werden.

Die Aktualität der Thematik zeigt zum Beispiel ein Artikel der Neuen Westfälischen vom 21.11.2016 auf. Hier werden Gewalthandlungen unter Schülerinnen und Schülern sowie körperliche und verbale Übergriffe gegenüber Lehrkräften angesprochen. Eine solche öffentliche Darstellung ist eher selten, denn der Umgang mit Gewalt und Kriminalität im schulischen Kontext ist nicht selten von Unsicherheiten geprägt, die zu Ängsten und Tabuisierung führen.
Im Rahmen der Bielefelder Krisenteamschulungen möchten wir dieses Thema deshalb bewusst aufgreifen und in einen Austausch mit verschiedenen Fachleuten kommen.

Die Fortbildung wird als Kooperationsprojekt des Evangelischen Schulreferates Bielefeld, der Polizei Bielefeld sowie der Regionalen Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld durchgeführt.

Sie hat das Ziel, die Krisenteammitglieder als auch das gesamte schulische Personal im Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität zu stärken sowie Möglichkeiten der Gewaltprävention aufzeigen.
Folgende Fragestellungen werden dabei berücksichtigt:

  • Welche psychologischen und soziologischen Hintergründe liegen Gewalt und Kriminalität zugrunde?
  • Welche Kenntnisse über rechtliche Aspekte sind für Schulen wichtig?
  • Wann soll man eine Anzeige schalten und wie sind die Wege einer Strafanzeige?
  • Was soll und was kann Schule im Falle einer Gewalthandlung an der Schule tun?
  • Welche Handlungsspielräume hat Schule?
  • Welche Netzwerkpartner können die Schule unterstützen? Wer sind die Ansprechpersonen?
  • Wie können die verantwortlichen Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen gestärkt werden?
  • Welche Angebote gibt es für auffällige Schülerinnen und Schüler?
  • Was ist das Projekt „Kurve kriegen!“
  • Wie kann man Gewalt und Kriminalität vorbeugen?
  • Welche Möglichkeiten der Gewaltprävention hat Schule ? Welche speziellen Präventionsprogramme gibt es?


Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität  an Schulen
und schulische Gewaltprävention

Termin: Donnerstag 11.05.2016, 14.00 - 18.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Referent/innen: Anja Sürth und Kai-Jörn Rosin (Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz,  Polizei Bielefeld), Steffen Lang und Manuel Teubert (Krisenbeauftragte, Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld)
Leitung: Andrea Seils, Evangelisches Schulreferat
Zielgruppe: Krisenteammitglieder, Schulleitungen, Sozialarbeiter/innen und Lehrkräfte der Sekundarstufen 1 und 2 an den Bielefelder Schulen

Online-Anmeldung

 



Liebe Kollegin, lieber Kollege!

In der Liste der „Reformationsstädte Europas“ sucht man Bielefeld vergebens:
Keiner der „großen“ Reformatoren war hier aktiv. Zu wenig ist hier passiert.
Wenig Strahlendes. Aber auch wenig Schreckliches.
Die Reformation vollzog sich in Bielefeld vergleichsweise gezügelt und entschleunigt.

Einen Grund dafür sieht Christian Helbich in seiner Untersuchung zur Kirchenpolitik des 16. Jahrhunderts in den humanistisch orientierten Landesherren und dem Leitspruch „Pax et Concordia – städtischer Frieden und bürgerliche Eintracht“: Was im Großen nicht gelang, konnte doch im Kleinen modellhaft verwirklicht werden. 

Philip Knäble spielt in einem Aufsatz zur Stadtgeschichte gar damit, Bielefeld als „Stadt der Toleranz“ zu denken, in einem vormodernen Verständnis zwar, dafür lebenspraktisch und alltagstauglich.

So gesehen, hätte unsere „Lutterstadt Bielefeld“ auch einen Platz in der Reihe der besonderen Reformationsstädte verdient, finde ich. Denn eine Stadt, die sich letztlich ideologischen Scharfmachern verweigerte und auf friedliches Zusammenleben setzte – sei es nun aus Humanismus oder aus Pragmatismus- die ist nicht das schlechteste Lernmodell für unsere Zeit.

Ich erkenne darin auch einen lebendigen Ausdruck reformatorischer Freiheit: sich nicht nötigen lassen in die doppelte Einbahn-Alternative eines Entweder-Oder, sondern in der Freiheit des Gewissens zuversichtlich den eigenen Weg gehen.

Glück und Segen für Sie und Ihren Dienst!

Ihre

Andrea Seils

 

TIPP: Die zitierten Werke und reichlich weiteres Material zur Reformation (in Bielefeld) finden Sie in der Mediothek!

 


 


Mediothek Online-Katalog

 




Kontakte:

Schulreferentin
Pfarrerin Andrea Seils
Fon: 0521 / 58 37 - 196 oder 6 84 93
E-Mail: andrea.seils@kirche-bielefeld.de

 

Sekretariat
Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 195
E-Mail: schulreferat@kirche-bielefeld.de

 

Mediothek
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Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 197
E-Mail: mediothek@kirche-bielefeld.de

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Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld