Evangelisches Schulreferat Bielefeld
-Kirche mit Lehrerinnen und Lehrern-


Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Das Kirchenjahr ist Kult!
Zumindest ein immaterieller Kulturreichtum.
Mit dieser Idee beteiligt sich die evangelische Kirche am „Europäischen Kulturerbejahr 2018“.
Denkmale sollen dabei als Zeugen der Vernetzung und der Gemeinschaft gewürdigt werden.
Das Kirchenjahr ist da ein sehr passender „Denk-mal!-Impuls“, finde ich. Denn die großen Feste sind ja tatsächlich besondere Hoch-Zeiten. Jedes erzählt in einer anderen Farbe vom Leben: von Liebe und Leid, Vertrauen und Mut, von Solidarität und vom Wunder.
Sich mit diesen Themen zu beschäftigen und die Feste im Jahreslauf zu feiern, wie sie fallen, kann die eigene Seele und den Zusammenhalt der Menschen stärken.

Im Religionsunterricht und im Schulleben kommt vieles davon vor.
Mich beeindruckt es, wie es Lehrerinnen und Lehrern, auch in einem multireligiösen Kontext, immer wieder gelingt, die christlichen Feste zu thematisieren und der jeweiligen Situation angemessen zu feiern.

Manche Feste liegen mitten in den Ferien und kommen in der Feierkultur der Schule eher selten vor. Und ein Tag fällt ganz heraus: Der Sonntag.
Mein Tipp:
Genießen Sie diesen Gottseidanktag als persönliches Geschenk.
Eine kurze, aber verlässlich wiederkehrende AusZeit.
Eine Zeit ohne Zensur. Stunden ohne Plan.
Frei-Zeit zum Einfach-so-sein, für sich, mit Gott, mit anderen.
Von Woche zu Woche. 52 mal so oder anders. Wie es Ihnen entspricht.

Ich wünsche Ihnen bereichernde Erfahrungen und freue mich auf die Zusammenarbeit in diesem Jahr.

Glück und Segen für Sie und Ihren Dienst!

Ihre Andrea Seils

 


Fortbildung in Bielefeld zum Arbeiten mit dem „Gotteskoffer“

Mit Kindern über Gott reden


Hans Halwass, Schulreferent in Iserlohn

Glaube im Sinne von Gottvertrauen ist eine wichtige Ressource, die Kindern und Jugendlichen Halt im Leben vermitteln kann. Doch die Inhalte des christlichen Glaubens sind nicht nur Heranwachsenden oft fremd geworden.
Der „Gotteskoffer“ basiert auf den Forschungsergebnissen von Anna-Katharina Szagun und ihrem Konzept „Glaubenswege begleiten“. Er enthält eine Vielzahl von Gegenständen, mit denen die biblischen Metaphern von Gott dargestellt werden können. Dazu gibt es einen Leitfaden, mit dem Gespräche über die eigenen Gottesvorstellungen eröffnet und gefördert werden können.
Das Arbeiten mit dem "Gotteskoffer" lädt zum Theologisieren ein und hat das Ziel, Selbst- und Gotteskonzeptionen auszudrücken und ggf. neu zu konstruieren. Dabei bleibt das Ergebnis in Nähe oder Distanz zum biblischen Konzept individuell. Die jeweiligen  inneren Konzepte werden bewusst und können reflektiert werden. Dieser Zugang ermöglicht, dass Glaube dynamisch bleibt und sich in der Biografie mitentwickeln kann.
Das Material kann auch dazu genutzt werden, um die Lernausgangslage der Mitglieder einer Lerngruppe zu diesem zentralen Thema zu erkennen.

Hinweis: Die Ausleihe des Materialkoffers setzt die Teilnahme an dieser Fortbildung voraus. Sie wird bei Bedarf im nächsten Schuljahr wiederholt.

Mit Kindern über Gott reden. Arbeiten mit dem „Gotteskoffer“
Termin: Donnerstag, 22.02.2018, 15.00 – 17.30 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld
Leitung: Andrea Seils
Referent: Hans Hallwass, Iserlohn
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe/Sekundarstufe 1 (5./6. Schuljahr)
Anmeldung: schulreferat@kirche-bielefeld.de oder online

 


Religiöse und weltanschauliche Vielfalt als Problem und Chance im RU


Sektenbeauftragter Andreas Hahn

Die EKD-Denkschrift zum Religionsunterricht „Religiöse Orientierung gewinnen“ (2014) setzte sich mit der gesellschaftlich notwendigen Pluralitätsfähigkeit auseinander: Besonders für den religiös-weltanschaulichen Bereich sei diese Kompetenz erforderlich.
Im Religionsunterricht ist Vielfalt längst Alltag: Schüler/innen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen wie auch Religionsdistanzierte begegnen sich hier.
Wie kann ein Dialog gelingen, der  weder exklusivistisch von pauschaler Abgrenzung noch von bloßer Relativierung bestimmt ist, sondern respektvoll mit Menschen anderer Glaubenshaltungen umgeht und  zugleich einer erkennbaren und glaubwürdigen evangelischen Perspektive Raum gibt?
Andreas Hahn ist Beauftragter  für  Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche von Westfalen und war viele Jahre selbst als Religionslehrer tätig. Er wird in diese Problematik einführen und mit den Teilnehmenden diskutieren.

Religiöse und weltanschauliche Vielfalt als Problem und Chance im RU
Termin: Donnerstag, 01.03.2018, 15.30 - 18 Uhr
            (ab 15 Uhr Stehkaffe und Medientisch!)
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Referent: Andreas Hahn, Dortmund
Leitung: Andrea Seils
Zielgruppe: Unterrichtende aller Schulformen
Anmeldung: schulreferat@kirche-bielefeld.deoder online

 


Fortbildung der Bielefelder Kreisenteams (Weiterführende Schulen)

Sexualisierte Gewalt und sexualisierte Grenzverletzungen an Schulen


Dipl.-Psych Steffen Lang

Mit sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen sind alle Schulformen konfrontiert. Dabei ist der Übergang von einvernehmlichen Handlungen, sexualisierten Übergriffen bis hin zu sexualisierten Gewalthandlungen fließend und nicht immer klar voneinander abzugrenzen. Dies macht den Umgang mit solchen Situationen für Schulen häufig schwierig und erfordert eine Auseinandersetzung mit diesem Thema.
Die Fortbildung ist ein Kooperationsprojekt des Evangelischen Schulreferates, der Polizei, pro familia, der Mädchenberatungsstelle, der Ärztlichen Beratungsstelle sowie der Regionalen Schulberatungsstelle. Das Ziel ist es, die Krisenteammitglieder im Umgang mit sexualisierten Übergriffen, Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt im Kontext Schule zu stärken.
In der Fortbildung sollen zum einem die Grundlagen zum Thema geklärt werden. Dies beinhalten neben der Definition von sexualisierter Gewalt und sexuellen Grenzverletzungen auch die Erläuterungen der diversen Konstellationen von Tätern und Opfern als auch die Auswirkungen auf die Opfer.
Weiterhin soll das Thema unter rechtlichen Aspekten beleuchtet werden. Hier sollen Informationen zum Sexualstrafrecht gegeben werden sowie Grundsätze einer Anzeigenaufnahme, des Ermittlungsverfahren und des Strafprozesses dargestellt werden. Zudem werden Hinweise auf eine anzeigenunabhängige Spurensicherung gegeben. Es wird eine Brücke zu den Unterstützungssystemen geschlagen, indem Hilfeeinrichtungen dargestellt werden und die Unterstützung bei der anschließenden Fallbearbeitung erörtert wird.
Die erfolgreiche Gestaltung des schulischen Krisenmanagements bei sexualisierten Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt ist ein weiterer, relevanter Aspekt in der Fortbildung. Wichtige Punkte sind hierbei die schulischen Handlungsmöglichkeiten, der Umgang mit den beteiligten Kindern und ihren Sorgeberechtigten, die Kommunikation innerhalb der Schule sowie die Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern. Im Bereich der Prävention und Intervention soll neben spezifischen Programmen auch die Darstellung der jeweiligen positiven und negativen Bedingungsfaktorenfaktoren hierfür eine zentrale Rolle einnehmen.

Termin: Dienstag, 24.04.2018, 13.30 - 18.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Leitung: Andrea Seils
Referent/innen:
Gabriele Ballmann (Polizei Bielefeld)
Inge Thömmes und Reinhard Brand (pro familia Bielefeld)
Sylvia Krenzel (Mädchenberatungsstelle, Mädchenhaus Bielefeld)
Barbara Brune (Ärztliche Beratungsstelle Bielefeld)
Steffen Lang und Manuel Teubert (Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld)
Zielgruppe: Mitglieder der Krisenteams, Sozialarbeiter/innen, Beratungslehrer/innen und Schulleitungen der Bielefelder Schulen der Sekundarstufe 1 und 2
 Anmeldung: schulreferat@kirche-bielefeld.de oder online

 

 


 


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Schulreferat 1-18




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