Evangelisches Schulreferat Bielefeld
-Kirche mit Lehrerinnen und Lehrern-

Erwerb der kirchlichen Lehrerlaubnis im Fach Evangelische Religionslehre für Grundschullehrer/innen, Lehrer/innen und Fachlehrer/innen an Förderschulen

Jetzt anmelden: Neigungsfachausbildung 2017/18


Dozent Ulrich Walter

Wie der Zertifkatskurs richtet sich auch die Neigungsfachausbildung an fachfremd Unterrichtende.

Tipp: Im Unterschied zum Zertifikatskurs sind in der Neigungsfachausbildung auch befristet Beschäftigte und Fachlehrerinnen und Fachlehrer an Förderschulen zulassungsfähig!

Durch eine praxisorientierte Erarbeitung der theologischen und religionspädagogischen Grundlagen des Faches für die jeweilige Schulform bzw. Schulstufe werden   grundlegende theologische, religionspädagogische und  didaktische Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.

Die Ausbildung gibt Gelegenheit zum Erwerb der kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Vokation) für den Unterricht in der eigenen Klasse bzw. für einen Umfang von bis zu sechs Wochenstunden an der zugewiesenen Schule.
Diese abschließende Vokationstagung ist für Juni 2018 in Villigst vorgesehen.

 

Neigungsfachausbildung:

Erwerb der kirchlichen Lehrerlaubnis im Fach Evangelische Religionslehre
für Grundschullehrer/innen, Lehrer/innen und Fachlehrer/innen an Förderschulen

Termin: Schuljahr 2017/2018 (Start: 02. Oktober 2017)
Ort: Villigst
Leitung: Ulrich Walter, Andreas Nicht
Anmeldeschluss: 31. März 2017

Informationen zu Ablauf, Inhalt und Anmeldung:
http://www.pi-villigst.de/aus-und-weiterbildung/neigungsfachausbildung.html

Flyer zum Download (pdf)

 


Erwerb der kirchlichen Lehrerlaubnis im Fach Evangelische Religionslehre für die Primarstufe und Sekundarstufe I aller Schulformen

Zertifikatskurs


Dozentin Dr. Elke Jüngling

Die kirchliche Lehrerlaubnis im Fach Evangelische Religionslehre für Lehrkräfte, die keine Fakultas für Religion haben, das Fach aber gerne unterrichten möchten, kann u.a. durch einen Zertifikartskurs der Landeskirche erworben werden.

Im September 2017 beginnt ein Kurs, der neben Modulen im Pädagogischen Institut Schwerte-Villigst auch wöchentliche Regionaltreffen in Bielefeld vorsieht.
Anmelden können sich Lehrkräfte, die folgende Voraussetzungen erfüllen: Unbefristetes Anstellungs- oder Beamtenverhältnis, Mitgliedschaft bei einer Evangelischen Landeskirche oder anderen evangelischen Gliedkirche (ACK), Befürwortung der Schulleitung.

Zertifikatskurs

Erwerb der kirchlichen Lehrerlaubnis im Fach Evangelische Religionslehre für die Primarstufe und Sekundarstufe I aller Schulformen

Termin: September 2017 bis Mai 2018
Orte: Villigst und Bielefeld
Leitung: Dr. Elke Jüngling, Thilo Holzmüller,
Ulrike Lipke, Andrea Seils

Informationen zu Ablauf, Inhalt und Anmeldung:
http://www.pi-villigst.de/aus-und-weiterbildung/zertifikatskurs.html

 


Fortbildung der Bielefelder Krisenteams

Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität an Schulen und schulische Gewaltprävention


Krisenbeauftragter Dipl.-Psych. Steffen Lang

Gewalt und Jugendkriminalität an Schulen stellen Krisensituationen dar, mit denen Schulen aller Schulformen immer wieder konfrontiert werden.

Die Aktualität der Thematik zeigt zum Beispiel ein Artikel der Neuen Westfälischen vom 21.11.2016 auf. Hier werden Gewalthandlungen unter Schülerinnen und Schülern sowie körperliche und verbale Übergriffe gegenüber Lehrkräften angesprochen. Eine solche öffentliche Darstellung ist eher selten, denn der Umgang mit Gewalt und Kriminalität im schulischen Kontext ist nicht selten von Unsicherheiten geprägt, die zu Ängsten und Tabuisierung führen.
Im Rahmen der Bielefelder Krisenteamschulungen möchten wir dieses Thema deshalb bewusst aufgreifen und in einen Austausch mit verschiedenen Fachleuten kommen.

Die Fortbildung wird als Kooperationsprojekt des Evangelischen Schulreferates Bielefeld, der Polizei Bielefeld sowie der Regionalen Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld durchgeführt.

Sie hat das Ziel, die Krisenteammitglieder als auch das gesamte schulische Personal im Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität zu stärken sowie Möglichkeiten der Gewaltprävention aufzeigen.
Folgende Fragestellungen werden dabei berücksichtigt:

  • Welche psychologischen und soziologischen Hintergründe liegen Gewalt und Kriminalität zugrunde?
  • Welche Kenntnisse über rechtliche Aspekte sind für Schulen wichtig?
  • Wann soll man eine Anzeige schalten und wie sind die Wege einer Strafanzeige?
  • Was soll und was kann Schule im Falle einer Gewalthandlung an der Schule tun?
  • Welche Handlungsspielräume hat Schule?
  • Welche Netzwerkpartner können die Schule unterstützen? Wer sind die Ansprechpersonen?
  • Wie können die verantwortlichen Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen gestärkt werden?
  • Welche Angebote gibt es für auffällige Schülerinnen und Schüler?
  • Was ist das Projekt „Kurve kriegen!“
  • Wie kann man Gewalt und Kriminalität vorbeugen?
  • Welche Möglichkeiten der Gewaltprävention hat Schule ? Welche speziellen Präventionsprogramme gibt es?


Umgang mit Gewalt und Jugendkriminalität  an Schulen
und schulische Gewaltprävention

Termin: Donnerstag 11.05.2016, 14.00 - 18.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Referent/innen: Anja Sürth und Kai-Jörn Rosin (Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz,  Polizei Bielefeld), Steffen Lang und Manuel Teubert (Krisenbeauftragte, Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld)
Leitung: Andrea Seils, Evangelisches Schulreferat
Zielgruppe: Krisenteammitglieder, Schulleitungen, Sozialarbeiter/innen und Lehrkräfte der Sekundarstufen 1 und 2 an den Bielefelder Schulen

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Herzlichen Glückwunsch, lieber Kollege!


Philipp Melanchthon - Philologe, Philosoph, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und neulateinischer Dichter- war als Reformator neben Martin Luther eine treibende Kraft der deutschen und europäischen Reformation. Am 16. Februar 1497 wurde er in Bretten geboren. Sein vielfältiges Engagement für die Bildung brachte ihm den Ehrennamen „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) ein.
Seine Aussagen zum Wert der Bildung lohnen, erinnert zu werden.
Zum Beispiel diese:
"Die Jugend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern!"

Herzlichen Glückwunsch also zum 520. Geburtstag, lieber Kollege!
Und Dank an alle, die in diesem Sinne auch heute für Kinder und Jugendliche aktiv sind!

Das  Bild  können Sie hier für die Pinnwand ausdrucken (962kb)

Hier gibt es ein gerapptes Porträt:
https://m.youtube.com/watch?v=rTG58ErmHHM

 


Das neue Programmheft ist erschienen!


Das aktuelle Fortbildungsprogramm ist bereits auf dem Weg in die Bielefelder Schulen. Diejenigen, die über diesen Weg nicht erreicht werden, finden das Heft hier zum Download.
In der Mediothek im Haus der Kirche liegt es zum Mitnehmen aus.

 

Download des Heftes (pdf)

Fortbildungsübersicht

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Liebe Kollegin, lieber Kollege!

In der Liste der „Reformationsstädte Europas“ sucht man Bielefeld vergebens:
Keiner der „großen“ Reformatoren war hier aktiv. Zu wenig ist hier passiert.
Wenig Strahlendes. Aber auch wenig Schreckliches.
Die Reformation vollzog sich in Bielefeld vergleichsweise gezügelt und entschleunigt.

Einen Grund dafür sieht Christian Helbich in seiner Untersuchung zur Kirchenpolitik des 16. Jahrhunderts in den humanistisch orientierten Landesherren und dem Leitspruch „Pax et Concordia – städtischer Frieden und bürgerliche Eintracht“: Was im Großen nicht gelang, konnte doch im Kleinen modellhaft verwirklicht werden. 

Philip Knäble spielt in einem Aufsatz zur Stadtgeschichte gar damit, Bielefeld als „Stadt der Toleranz“ zu denken, in einem vormodernen Verständnis zwar, dafür lebenspraktisch und alltagstauglich.

So gesehen, hätte unsere „Lutterstadt Bielefeld“ auch einen Platz in der Reihe der besonderen Reformationsstädte verdient, finde ich. Denn eine Stadt, die sich letztlich ideologischen Scharfmachern verweigerte und auf friedliches Zusammenleben setzte – sei es nun aus Humanismus oder aus Pragmatismus- die ist nicht das schlechteste Lernmodell für unsere Zeit.

Ich erkenne darin auch einen lebendigen Ausdruck reformatorischer Freiheit: sich nicht nötigen lassen in die doppelte Einbahn-Alternative eines Entweder-Oder, sondern in der Freiheit des Gewissens zuversichtlich den eigenen Weg gehen.

Glück und Segen für Sie und Ihren Dienst!

Ihre

Andrea Seils

 

TIPP: Die zitierten Werke und reichlich weiteres Material zur Reformation (in Bielefeld) finden Sie in der Mediothek!

 


 


Mediothek Online-Katalog

 




Kontakte:

Schulreferentin
Pfarrerin Andrea Seils
Fon: 0521 / 58 37 - 196 oder 6 84 93
E-Mail: andrea.seils@kirche-bielefeld.de

 

Sekretariat
Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 195
E-Mail: schulreferat@kirche-bielefeld.de

 

Mediothek
Ursula Dümmer
Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 197
E-Mail: mediothek@kirche-bielefeld.de

Anschrift:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld