Evangelisches Schulreferat Bielefeld
-Kirche mit Lehrerinnen und Lehrern-

Tagung in Kooperation mit der Bielefelder Schulberatungsstelle

Krisenmanagement als Aufgabe von Schulleitung in der Sekundarstufe I und II


Dipl.-Psych. Sevinc Sunar

Krisensituationen treten selten, plötzlich und zumeist unvorhergesehen auf. 

Eine zentrale Rolle bei der Krisenbewältigung spielt  die Schulleitung. Sie vertritt die Schule nach innen und außen, leitet das Krisenteam und muss im Krisenfall schnelle Entscheidungen fällen und diese durchsetzen
Mit den Anforderungen und Belastungen einer akuten Krisensituation kann eine Schule dann besonders gut umgehen, wenn von Schulleitung, Krisenteam und Kollegium im Vorfeld Problemstellungen und Handlungsmöglichkeiten erkannt und diskutiert worden sind.
Wer sich vor einer Krisensituation bereits über mögliche Szenarien Gedanken macht, kann diese dann im Akutfall kooperativ und strukturiert bewältigen.

In dieser Fortbildung werden an einem ausgewählten Fallbeispiel eine Krisensimulation durchgeführt und modellhaft Vorgehensweisen und Strukturen erarbeitet.

Nachdem diese Fortbildung bereits erfolgreich für Krisenteammitglieder durchgeführt wurde, richtet sich diese Fortbildung nun an Mitglieder der Schulleitungen.
Im Fokus steht  dabei die Perspektive der Schulleitung, ihre Aufgaben und Verantwortung sowie der Führungsstil im Krisenfall.


Krisenmanagement  als Aufgabe von Schulleitung in der Sekundarstufe I und II
Termin: Donnerstag, 06.10., 13.30 – 18.00 (ab 13 Uhr Kaffee/Kuchen)
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Referent/innen: Dipl.-Psych. Sevinc Sunar, Steffen Lang, Manuel Teubert
Leitung: Andrea Seils

Anmeldung:

 


Fortbildung am 28. September in Paderborn - - Anmeldung bis zum 20.09.!!

Interreligiöses Lernen – Am Beispiel der Bedeutung wichtiger Propheten für Muslime und Christen


Unter der Leitung des Paderborner Schulreferenten Dr. Hentschel findet am 28. September in Paderborn eine Fortbildung zum interreligiösen Lernen statt: "Interreligiöses Lernen, das über gleichgültige Toleranz und auch über Kenntnisse einer fremden Religion hinausgeht, heißt im Bild gesprochen: Ich öffne mein Haus, mein Denken und bin nicht nur bereit, dem Anderen mein Haus zu zeigen, ihn es mit eigenen Augen anschauen und begehen zu lassen, sondern bin bereit für eine mögliche Veränderung meines Hauses durch den Gast.
In der Fortbildung lernen wir Unterrichtsmodelle zum Thema „Islam“ kennen, die aus der Zusammenarbeit einer islamischen Religionspädagogin mit zwei christlichen Religionspädagoginnen entstanden sind.
Islam als Glaube und Lebenspraxis begegnet also sowohl aus der islamischen religionsdidaktischen Binnenperspektive wie im und für die Begegnung mit christlicher Religion. Dieses Modell interreligiösen Lernens soll genauer dargestellt werden am Thema „Wichtige Propheten“. Wir haben das Glück, mit Tuba Isik (Foto) die islamische Theologin und Religionspädagogin, die dieses Modell mit erarbeitet hat, selbst erleben und befragen zu können."

Interreligiöses Lernen – Am Beispiel der Bedeutung wichtiger Propheten für Muslime und Christen
Termin: Mittwoch, 28.9. 2016, 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Klingenderstr. 13, 33100 Paderborn
Referentin: Dr. Tuba Isik, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für Islamische Theologie, Universität Paderborn
Leitung: Dr. Markus Hentschel, Schulreferent Ev. Kirchenkreis Paderborn
Zielgruppe: Lehrer/innen Sekundarstufe 1

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Medienpädagogische Ideenbörse am 29.September in Halle

Jesus-Geschichten im RU der Grundschule


In fünf der insgesamt sechs Inhaltsfelder des Grundschullehrplans wird in unterschiedlichen Bezügen das Reden und Wirken des Jesus von Nazareth thematisiert. Besondere Bedeutung kommt dabei den Gleichnissen und Wundererzählungen, aber auch den Begegnungen Jesu mit randständigen, verachteten  Menschen seiner Zeit zu.
In  dieser Fortbildungsveranstaltung präsentiert der Gütersloher Schulreferent Thilo Holzmüller neuere Medien (Unterrichts¬entwürfe, Bilder, Freiarbeitsmaterialien, Filme etc.), die für die Erarbeitung verschiedener biblischer Texte im Rahmen des Grundschulunterrichts geeignet sein können. Ein Reader wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

Jesus-Geschichten im RU der Grundschule-Eine medienpädagogische Ideenbörse
Donnerstag, 29.09.2016, 15.30 – 18.00 Uhr
Haus des Kirchenkreises Halle, Martin-Luther-Str. 11, 33790 Halle
Leitung: Thilo Holzmüller, Schulreferent Ev. Kirchenkreise Gütersloh/ Halle
Zielgruppe: Lehrer/innen Primarstufe

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Fortbildung am 5.Oktober in Paderborn

Unterrichtsmodelle für den Konfessionell-Kooperativen RU an Grundschulen


Mit dieser Veranstaltung setzt Dr. Hentschel die Reihe zur evangelisch-katholischen Kooperation im Religionsunterricht fort: Grundlage für die Darstellung der vier verschiedenen Unterrichtseinheiten für die Jahrgänge 3 und 4 ist das Modell eines konfessionell-kooperativen Curriculums, das zwischen konfessionsübergreifenden, kooperativen und konfessionsspezifischen Themen und Inhalten unterscheidet. Dieses Modell geht davon aus, dass auch in konfessionsübergreifenden Themen konfessionelle Akzente deutlich werden und dass auch konfessionsspezifische Themen als wechselseitige Bereicherung wahrgenommen werden können.
Dies wird in der Fortbildung an je zwei ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten konkret dargestellt: konfessionsspezifisch für „Martin Luther (ev.)“ und „Schuld erkennen – Vergebung Erfahren/ Beichte (kath.)“ sowie konfessionsübergreifend für „Gott – ich bin da (Exodus)“ und „Passion und Ostern“
An einem „Christentumskoffer“  mit je für die Konfessionen typischen Gegenständen werden außerdem Lernmöglichkeiten für den Umgang mit konfessionellen Unterschieden vorgeführt.

Unterrichtsmodelle für den Konfessionell-Kooperativen RU an Grundschulen
Gemeinsames unterschiedlich und Unterschiede im Dialog unterrichten

Termin: Mittwoch, 05.10. 16.00 - 19.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Paderborn
Referent: Dr. Markus Hentschel

Online-Anmeldung

 

 


Angebote in Bielefeld und Münster

Interreligiöses Lernen und Lehren


Unsere soziale Wirklichkeit in Deutschland ist geprägt von einer zunehmenden Vielfalt unterschiedlicher religiöser Überzeugungen und differenter Glaubens- und Lebensstile.
Sich in dieser Unübersichtlichkeit religiös-weltanschaulicher Orientierungen zurecht zu finden, wird immer mehr als eine zentrale Aufgabe religiöser Bildung in der Schule erkannt.
Interreligiöse Kompetenz muss erlernt werden. In der Schule erwerben Kinder und Jugendliche in systematischen Lernprozessen Wissen über die verschiedenen Religionen,
lernen aber auch einander zuzuhören und das Fremde in den anderen Überzeugungen zu akzeptieren. Dabei ist interreligiöses Lernen kein Selbstläufer.

Das Comenius-Institut in Münster lädt deshalb unter dem Titel "CHANCEN UND
GRENZEN INTERRELIGIÖSEN LERNENS. Perspektiven der evangelischen, katholischen und islamischen Religionsdidaktik"
katholische, evangelische und muslimische Lehrkräfte ein zu einem Studientag am 30. November.
Weitere Informationen auf diesem Flyer (pdf)

Ein besonderes Angebot für Schülerinnen und Schüler bietet das  Team des "Bielefelder Trialogs" im Rahmen des diesjährigen Abrahamsfestes an: Schulklassen der Jahrgänge 7 - 9 sind eingeladen zum "Interreligiösen Stadtgang" am 22. September ein.  Besucht werden die Synagoge, die Altstädter Nicolaikirche und eine Moschee. Weitere Informationen zum Inhalt, Kontaktadressen finden Sie auf diesem Handzettel (pdf).


 


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Kontakte:

Schulreferentin
Pfarrerin Andrea Seils
Fon: 0521 / 58 37 - 196 oder 6 84 93
E-Mail: andrea.seils@kirche-bielefeld.de

 

Sekretariat
Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 195
E-Mail: schulreferat@kirche-bielefeld.de

 

Mediothek
Ursula Dümmer
Kerstin Wedekämper
Fon: 0521 / 58 37 - 197
E-Mail: mediothek@kirche-bielefeld.de

Anschrift:

Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld