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Kirche aktuell | |
Presbyterwahlen am 5. Februar
Aufkreuzen für die Gemeinde
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„Aufkreuzen für die Gemeinde“ lautet das Motto der Kirchenwahlen, die am 5. Februar in der Evangelischen Kirche von Westfalen stattfinden. In den 27 Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld sind 288 Frauen und Männer ehrenamtlich als Presbyter tätig, deren Stellen alle vier Jahre neu oder wiederbesetzt werden.
Das Presbyterium ist verantwortlich für die Gestaltung des Gemeindelebens, kümmert sich um Mitarbeitende und Finanzen. Es vertritt die Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt also auch Verantwortung für den Haushalt und als Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den Kurs der evangelischen Kirche vor Ort, setzt Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten Zeiten weitreichende Entscheidungen.
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| Ein Nachmittag von Frauen für Frauen
Wegzehrung für das neue Jahr
 |  | | Krearivität und Gedankenaustausch beim Frauennachmittag
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„Wegzehrung für das neue Jahr“ – unter diesem Motto stand ein Nachmittag von Frauen für Frauen, der am 28. Januar in der Markus-Gemeinde stattfand. Das 7-köpfige Vorbereitungsteam aus der Apostel- und der Markus-Gemeinde hatte sich überlegt, am Anfang des neuen Jahres diesen Nachmittag anzubieten.
23 Frauen zwischen 46 und 90 Jahren kamen, um fröhlich, konzentriert und intensiv verschiedene Erfahrungen zu machen und miteinander in Kontakt zu treten.
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| Pfarrer Armin Kordak verabschiedet
Vertraut den neuen Wegen…
 |  | | Pfarrer Armin Kordak
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„Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist, weil Leben heißt sich regen, weil Leben wandern heißt“ – Mit diesen Worten von Klaus-Peter Hertzsch aus dem bekannten Kirchenlied verabschiedete Superintendentin Regine Burg Pfarrer Armin Kordak in einem Gottesdienst am 29. Januar aus der Gemeinde Milse.
21 Jahre Pfarrdienst heißt unzählige Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen, Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen und Bestattungen, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Konfirmandenunterricht, unzählige Besuche von Gemeindegliedern, Seelsorge, Sitzungen und vieles mehr. Eine 60-Stunden Woche ist für viele Pfarrerinnen und Pfarrer keine Seltenheit. Daneben gibt es oft noch eine eigene Familie mit Kindern und Ehepartner. Neben der alltäglichen Arbeit hatte Kordak die Gründung des Fördervereins der Gemeinde vorangetrieben. Auch engagierte sich der Theologe im „Milser Treff“.
Nach 21 Jahren Pfarrdienst in der Gemeinde wechselt der Theologe in den Kirchenkreis Paderborn.

| Hans-Martin Knappe zum Kantor ernannt
„Spiel, dass der böse Geist entflieht“
 |  | Freuen sich über die Auszeichnung: (v.li.) Der Dornberger
Pfarrer Andreas Biermann, Kantor Hans-Martin Knappe,
Kreiskirchenkantorin Ruth M. Seiler und Superintendentin
Regine Burg. |
„Wer singt, betet doppelt“, so Kirchenvater Augustinus. Und der Liedermacher Peter Janssens dichtete: „Spiel, dass der böse Geist entflieht, zum Menschen mach mich wieder“. Die Musik ist fester Bestandteil im Gottesdienst der Gemeinden, und ein jeder hat vielleicht schon einmal gespürt, wie die Musik die Seele berühren kann.
Im Kirchenkreis leisten zur Zeit acht hauptamtliche und 35 nebenamtliche Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen ihren Dienst zum Lobe Gottes. Einer von ihnen ist Hans-Martin Knappe. Seit 1969 leitet er den Posaunenchor in der Kirchengemeinde Dornberg. Seit September 1974 ist er auch als Organist und Leiter des Kirchenchores in Dornberg tätig. Für seine Verdienste wurde Hans-Martin Knappe nun von der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen der Titel eines Kantors verliehen. Die Urkunde überreichte Superintendentin Regine Burg in einem festlichen Gottesdienst in der Peterskirche Dornberg.
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| Kirchenchor der Reformierten Gemeinde feiert 110-jähriges Jubiläum
Singen macht Freu(n)de
 |  | Am 15. Januar feierte die Evangelisch-Reformierte Gemeinde anläss-
lich des 110-jährigen Jubiläums des Kirchenchores einen
musikalischen Gottesdienst mit viel Gesang.
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Mit der Gründung des „Vereins für kirchliche Musik“ durch Pfarrer Goebel beginnt die Geschichte des Kirchenchors der Evangelisch-Reformierten Gemeinde in Bielefeld. Um 1880 gab es noch nicht viele Kirchenchöre in Bielefeld, sodass dieser Verein den gemeinsamen Gesang in vielen Gemeinden unterstützte, bis Pfarrer Mundt am 7. Januar 1902 schließlich einen eigenen Chor für die Evangelisch-Reformierte Gemeinde ins Leben rief.
Viele der Vereinsmitglieder schlossen sich dem Chor an, der sich nun als Gemeindechor verstand, diese während des Gottesdienstes im Gesang unterstützte und weniger ein Konzertchor werden wollte. Am 15. Januar feierte der Chor nun in einem Festgottesdienst sein 110-jähriges Bestehen.
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| Sponsorenlauf von Pfarrer Matthias Blomeier für den Verein „Sterntaler“
Hilfe für trauernde Kinder
 |  | In den Räumen von Sterntaler e.V.: (v.li.) Ingrid Littmann, Anne
Wiebusch und Sozialpfarrer Matthias Blomeier. Mit dabei die
Therapiehündinnen Laika und Kanela. |
An der Tür des Vereins „Sterntaler“ am Niedermühlenkamp 6 wird man von Mitarbeiterinnen des Vereins und zwei freundlichen, mit dem Schwanz wedelnden Hunden begrüßt. Die Räume sind hell und freundlich. In einem liegen bunte Sitzkissen auf den Boden und bilden einen Kreis. In der Mitte liegt ein gelbes Tuch. Darauf sind ein kleiner bunter Engel, eine Klangschale und ein bunt bemalter Stein umgeben von gelben Sternen drappiert. Auch Spielsachen, ein Kasperletheater und Bücher sind zu finden. „Dies ist einer der Gruppenräume, in denen wir mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten“, erzählt die Sozialarbeiterin und Trauerbegleiterin Ingrid Littmann. Der Verein kümmert sich um trauernde Kinder und Jugendliche. „Für Kinder und Jugendliche bedeutet der Tod eines Elternteils, von Geschwistern, Großeltern oder eine anderen nahestehenden Menschen eine schwere psychische Belastung“, weiß Matthias Blomeier aus seiner langjährigen Arbeit als Pfarrer und begründet seine diesjährige Wahl des Sponsorenlaufs zugunsten des Vereins.
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| Suchen und Finden
Drei Orgelbaufirmen im Rennen um Neustädter Orgel
 |  | Der Orgelbau-Ausschuss der Neustädter Marien-Kirchengemeinde
begutachtet die Orgel in der St. Ursula Kirche in Köln. |
Beim Orgelneubau in der Neustädter Marienkirche kann eine nächster Schritt getan werden. Nachdem die Spendensumme nunmehr auf über 540.000 Euro angewachsen ist, wird die Umsetzung des Beschlusses zum Orgelneubau aus dem Jahre 1997 jetzt in Angriff genommen. Zudem ist Dringlichkeit geboten, da die vorhandene Kleuker-Orgel aus den 60er Jahren in ihrer inneren Substanz mehr und mehr abgängig ist.
So hat der Orgelneubau-Ausschuss, den das Neustädter Presbyterium im Jahre 2004 berufen hatte, in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr Exkursionen durchgeführt. Daran teilgenommen hat auch der Orgelsachverständige der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. Hans-Christian Tacke aus Bochum, der das Projekt seit Sommer 2011 begleitet. Dieser Orgelneubau in der Neustädter Marienkirche sei eine große Chance für Bielefeld, die „Orgellandschaft“ durch ein charakteristisches Instrument von hoher Qualität zu ergänzen, so Tacke.
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| Gemeindehaus-Neubau in Schildesche
Funktional, barrierefrei und umweltfreundlich
 |  | | Südwestansicht des neuen Gemeindehauses
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Die Stiftskirchengemeinde Schildesche plant einen Gemeindehaus-Neubau an der Johannisstraße 13. Der Bauantrag ist mittlerweile genehmigt. Eine Gemeindeversammlung informierte über das Projekt. Architekt Oliver Stüwe stellte dabei das geplante Gebäude vor und es wurde über die weitere Planungs- und Bauphase informiert.
Nun soll im Laufe des Jahres an der Stelle des jetzigen Hauses aus den 50er Jahren ein modernes, zweckmäßiges Gebäude entstehen. Es wird nicht nur den Anforderungen der neu strukturierten Gemeinde Rechnung tragen, sondern auch energetisch auf dem heutigen Stand der Technik sein und alle Voraussetzungen für eine Wirtschaftlichkeit der Gemeinderäumlichkeiten mitbringen.
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