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Empfang des Kirchenkreises Bielefeld

Bildung als Überlebenswissen


„Bildung als Überlebenswissen“ heißt der Festvortrag von Pfarrerin Dr. Petra Bahr, der Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie ist am Freitag, 10. September um 18 Uhr beim Bildungsempfang des Kirchenkreises Bielefeld in der Süsterkirche zu Gast. Anmeldungen bitte per E-Mail an bi-kk-schulreferat@kirche-bielefeld.de.

Auf dem Weg zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ in Jahre 2017 feiert die evangelische Kirche seit 2007 eine „Lutherdekade“: Jedes Jahr wird ein Aspekt des Protestantismus besonders betont. 2010 lautet das Thema „Reformation und Bildung“. Dabei wird an den Reformator Philipp Melanchthon erinnert. Er war ein enger Mitarbeiter Luthers, der mit seinem praktischen und theoretischen Engagement für die allgemeine Bildung bald den Ehrentitel „Lehrer Deutschlands“ bekam. Er war an vielen Schulgründungen beteiligt und gab per Briefwechsel europaweit Rat in Sachen Reformation – auch den Bielefeldern.

Das heißt: Die Reformation war von ihrem theologischen Ansatz her auch eine Bildungsbewegung, die die Menschen auf den Weg zu selbstbestimmter Urteilsfähigkeit und kompetenter Lebensgestaltung bringen wollte. Auch heute verstehen wir die Bildungsverantwortung als ein Kennzeichen unserer evangelischen Kirche: in guter Vernetzung mit anderen Bildungsträgern und im kollegialen Austausch über Fach- und Konfessionsgrenzen hinweg.

Einladung zum 18. September

Gemeinsam sind wir stark - Tag des Ehrenamtes


Presbyterium, Kindergottesdienst, Frauenhilfe, Laienprediger – viele Menschen engagieren sich an den unterschiedlichsten Stellen in den Kirchengemeinden und Arbeitsfeldern der evangelischen Kirche in Bielefeld.

Der Tag des Ehrenamtes, der unter dem Motto steht „Aufatmen im Ehrenamt – nur gemeinsam sind wir stark“ lädt am Samstag, 18. September, dazu ein andere ehrenamtlich tätige kennenzulernen, sich auszutauschen und neue Impulse für das eigene Engagement zu bekommen. Ein Einladungsflyer informiert über den Ablauf des Tages.

Also: herzliche Einladung an alle, die sich ehrenamtlich in der Kirche engagieren. Bitte melden Sie sich schnellstmöglich an bei Cora Klemp unter der E-Mail-Adresse cora.klemp@kirche-bielefeld.de.

Pfarrerin Ulrike Hollmann-Beninde neu im Frauenreferat

„Zeitgemäß und frauengerecht“


Pfarrerin Ulrike Hollmann-Beninde.

Nach einer geraumen Vakanz ist seit Anfang August das Frauenreferat des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld wieder besetzt. Ulrike Hollmann-Beninde nimmt diese Aufgabe mit einer halben Stelle wahr. Darüber hinaus betreut sie als Krankenhausseelsorgerin die Frauenklinik im Franziskus-Hospital und gehört zum Team der Kircheneintrittstelle. „Ich bin gespannt auf die Aufgabe im Frauenreferat und den neuen Lebensabschnitt für mich persönlich“, freut sich die 48jährige Theologin.

Fast 17 Jahre Seelsorge-Erfahrung, vornehmlich aus der Tätigkeit im Krankenhaus, bringt Ulrike Hollmann-Beninde mit in ihre neue Stelle. Mehr als das „an die Hand nehmen“ liegt ihr daran, dass Menschen selbstständig bleiben oder, dass sie es wieder werden. „Die Menschen, die längere Zeit in Krankenhaus sind, haben ernsthafte Probleme“, weiß sie. Diese Krisen zu meistern und ihren „aufrechten Gang“ neu zu finden, wünscht sie den Patientinnen und Patienten. Und: dass sie „mit sich selbst im Frieden“ sein können. Sich also der eigenen Grenzen, aber auch der eigenen Möglichkeiten und Potenziale bewusst zu werden und sie anzunehmen.

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Bertold Becker neuer Pfarrer an der Süsterkirche

Von Eckardtsheim in die Bielefelder Innenstadt


Pfarrer Bertold Becker.

„Wie können wir vom Evangelium her eine Gesellschaft gestalten, die nicht mit Feindbildern arbeitet, ökologisch tragfähig bleibt und die Gleichheit aller Glieder am Leibe Christi buchstabiert?“ – diese Fragen, so Superintendentin Regine Burg, prägen die Theologie und die pfarramtliche Tätigkeit von Bertold Becker. Seit Anfang September ist der 48jährige der neue Pfarrer der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld. „Offenheit und Mut gehören zu deinem Profil, du wagst deutliche Worte, benennst Sachverhalte in theologischer und politischer Hinsicht mutig und direkt, und eckst damit auch schon mal an“, führte die Superintendentin in ihrer Ansprache anlässlich seiner Amtseinführung weiter aus. Die Kirche stehe vor der Aufgabe „neue Wege zu wagen in theologischen Inhalten und auch in äußeren Formen der Verkündigung, um Menschen mit dem Evangelium anzusprechen, die mit den bisherigen Formen und Vokabeln nicht mehr erreicht werden“.

Es steht zu erwarten, dass Bertold Becker sich dieser Aufgabe auf seine Weise stellen wird. In Bielefeld ist er kein Unbekannter, denn er war in den letzten 18 Jahren in den von Bodelschwinghschen Stiftungen und in der Anstaltskirchengemeinde Bethel-Eckardtsheim tätig.

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Ostfenster in Neustadt Marien restauriert

Neuer Glanz


Ergänzt in der Rosette: Das Gesicht des Christus wurde
bei der Renovierung des Ostfensters eingefügt.

Das Ostfenster im Hohen Chor der Neustädter Marienkirche erstrahlt seit Anfang August in neuem Glanz. Allerdings waren aus den geplanten 13 Wochen, die für die Restauration des historischen Fensters angesetzt waren, letztendlich 43 geworden. Und die Kosten stiegen von rund 80.000 Euro auf 135.000 Euro. Der Grund: Beim Ausbau der Rosette im oberen Bereich des Fensters wurden schwere Schäden am Sandstein des Maßwerks festgestellt, die behoben werden mussten.

Diese erste umfassende Sanierung seit dem Zweiten Weltkrieg, in dem das Fenster beschädigt wurde, trägt dazu bei, den 600 Jahre alten Marienaltar vor schädlichem Licht zu schützen. Bereits 2008 wurden die Südfenster des Hohen Chores mit lichtregulierendem Glas versehen. Am Ostfenster wurde außerdem eine zweite äußere Sicherheitsverglasung angebracht, die das Fenster vor Wurfschäden schützt und Klima-Einflüsse reguliert. In der Mitte der Rosette im Ostfenster wurde wieder ein Gesicht des Christus eingesetzt, das vom Stil den ihn umgebenden Engeln entspricht. Nach dem Krieg war hier nur ein gelbes Glas eingesetzt worden.

Die "Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld" trug 45.000 Euro zur Sanierung des Fensters bei.

   

 

 

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