Bielefelder Beschäftigungsfonds

Ein Zeichen gegen Erwerbslosigkeit setzen

Der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld beschloss 1996 auf Initiative des Ausschusses "Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt und Gesellschaft" ein Zeichen gegen Arbeitslosigkeit zu setzen: Er gründete den Bielefelder Beschäftigungsfonds. Startkapital: 25.000 DM.

Der Beschäftigungsfonds schafft oder erhält Arbeitsplätze durch Personalkostenzuschüsse an Initiativen und Vereine, die im kirchlichen, sozialen oder Bildungsbereich in Bielefeld tätig sind. Er fördert ihre Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz der Natur, insbesondere die Bielefelder Beschäftigungsinitiativen, die erwerbslose Menschen für den Start auf dem Arbeitsmarkt vorbereiten.
 

Ehrenamtliches Engagement fördern

Die Idee des Bielefelder Beschäftigungsfonds wurde 2001 durch das NRW-Arbeitsministerium im Wettbewerb "Zukunftsbrücke – Neue Wege ins Erwerbsleben" als eines der besten Beispiele für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Die geförderten Vereine entstanden meist durch ehrenamtliche Initiativen einzelner, die gemeinsam für aktuelle soziale Probleme eine Antwort suchten. Aus der ehrenamtlichen Arbeit wuchs mit der Zeit eine professionelle Arbeit, die nicht ohne hauptamtlich Tätige auskommt. Diese Stellen müssen finanziert werden. Die Kommunen erkennen zwar die Notwendigkeit dieser sozialen Arbeit an, indem sie – auf freiwilliger Basis – Zuschüsse geben, doch decken sie die tatsächlichen Kosten nie ab.

Wenn die geforderten Eigenmittel nicht aus eigener Kraft aufzubringen sind, springt der Beschäftigungsfonds auf Antrag mit einem Personalkostenzuschuss ein.
 

Teilen und mitbestimmen: Spendenparlament

Die Mittel werden durch Spenden Bielefelder Bürger/innen und Sammlungen in Bielefelder Kirchengemeinden aufgebracht.

Alle, die persönlich ein Zeichen gegen die Erwerbslosigkeit setzen wollen, überweisen regelmäßig einen kleinen Teil ihres Einkommens, des Lohnes oder Gehalts, der Pension oder Rente, ihrer Zins- oder Mieteinnahmen an den Bielefelder Beschäftigungsfonds. Auch Betriebe, Unternehmen, Gruppen oder Kirchengemeinden können sich verpflichten, jährlich einen selbst bestimmtem (Mindest-)Beitrag zu spenden.

Einmal im Jahr entscheiden im Spendenparlament alle, die regelmäßig zum Beschäftigungsfonds beitragen, welche Arbeitsplätze im kommenden Jahr durch einen Personalkostenzuschuss gefördert werden sollen. Bei der Abstimmung sind alle, unabhängig von der Höhe der gespendeten Summe, gleichberechtigt.
 

Auch ein kleiner Erfolg ist ein Erfolg

Seit seinem Bestehen hat der Bielefelder Beschäftigungsfonds jährlich bis zu sieben Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten.

Seit dem ersten Jahr 1998 konnte der Beschäftigungsfonds Personalkostenzuschüsse mit einem Gesamtbetrag von 151.710, 40 Euro für 41 Arbeitsplätze zusagen (Stand 2004): Ein wichtiger Beitrag für das soziale Klima in Bielefeld. Für 2005 kommen weitere sieben Arbeitsplätze dazu (siehe Bericht ).
 

Information und Spenden

Download: Infoflyer

 

Weitere Informationen: KDA+G Sozialpfarramt Bielefeld
   
Anmeldeschluss für Bewerbungen um Zuschüsse des Bielefelder Beschäftigungsfonds:

jeweils der 15. Oktober eines Jahres.
Das Spendenparlament tagt in der Regel einmal im Jahr im November, um die Zuschüsse zu vergeben.

   
Adresse: Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld
   
Fon: 0521 / 5837-187
Fax: 0521 / 5837-287
E-Mail:

claudia.freitag@kirche-bielefeld.de

   
Spenden:

Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld
bei der KD-Bank

IBAN: DE42350601902006699068
BIC: GENODED1DKD

Stichwort: Beschäftigungsfonds

   
Online: Spendenportal
   
   
   
   

 

Kontakt

Evangelischer
Kirchenkreis Bielefeld
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

Fon: 0521 / 5837-0
Fax: 0521 / 5837-253
webinfo@kirche-bielefeld.de

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