Stiftung aktuell

Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld feiert 12. Geburtstag

„Von Perspektiven des Himmels gestärkt und ermutigt“


Vorbereitungen für den Stiftungsgeburtstag: Am Freitag, 6.
November, wird im Haus der Kirche die Ausstellung mit Fotos
von Paul-Gerhard Prien und Tore Diestelhorst mit musikalischer
Unterstützung von Martina Buchholz-Suzuki (Oboe) und
Hans-Martin Knappe (Klavier) eröffnet.

Die Peterskirche in Dornberg gehört zu den ältesten der Stadt. Sie ist eine von vierzehn denkmalgeschützten Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld. Für die setzt sich auch die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld ein, die ihre etwa einhundert Stifterinnen und Stifter anlässlich des zwölften Stiftungsgeburtstages zu einer Ausstellungseröffnung mit Fotografien der Peterskirche einlud.

„Himmel und Erde“ ist der Titel, den die Hobby-Fotografen Tore Diestelhorst und Paul-Gerhard Prien der Ausstellung verliehen haben. „Er soll auf die Bedeutung des Gotteshauses hinweisen“, erklärt der Dornberger Pfarrer Andreas Biermann. Die Kirche ist „erdverbunden“, also mitten im Leben und Teil der Geschichte und der Gegenwart der Gesellschaft. Die Kirche ist mitten im Dorf und nimmt sozusagen Teil an Freud und Leid der Menschen, die in Dornberg leben.  Der Titel deutet aber auch darauf hin, dass es außer dieser Realität auch die meist unsichtbare Welt Gottes gibt: „Himmel“.

 

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Ein Sinnesgarten für die Bewohner des Huchzermeier-Strifts

Düfte, Farben, Rauschen


Margret Haase (l.) und Feodora Schwarzer, beide Bewohnerinnen des
Huchzermeier-Stifts, genießen die Farbenpracht des neuen
Sinnesgartens.

Sichtlich erfreut sind nicht nur die 63 Bewohnerinnen und Bewohner des vor einem Jahr neu erbauten Huchzermeier-Stifts in Schildesche, sondern auch die Geschäftsführerin der Diakonischen Altenzentren Bielefeld, Christine Bode: „Wir haben nun einen umschlossenen Sinnesgarten mit abwechslungsreichen Möglichkeiten zum Spazierengehen und Verweilen, insbesondere auch für diejenigen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen.“

Der geschützte Garten hat einen Zugang direkt aus dem Pflegebereich. Rampen mit moderatem Gefälle machen es möglich, dass sich die Bewohner aus eigener Kraft ins Grüne begeben können. Ein klar abgegrenzter Weg führt ins Zentrum des Gartens: Ein großes Platzoval bietet den alten Menschen Möglichkeiten, sich in Grüppchen oder auch in großer Runde zu treffen. Ein schöner Rundweg führt an einem üppigen Staudenbeet vorbei. Durch unterschiedliche Blütenformen und -farben, Duftpflanzen, leises Rascheln von Gräsern und die Vielfalt tierischer Besucher wie Bienen, Käfer und Schmetterlinge, werden alle Sinne angesprochen. Ein Brunnen mit Bachlauf, der beruhigende sowie stimulierende optische und akustische Reize erzeugt, lädt zum Verweilen ein.

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Stiftertreffen der Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld

Lust und Last mit Denkmälern


Stiftertreffen in der Johanniskirche: Stiftungsvorstand Klaus-Peter
Johner (links) begrüßte die Gäste und ein Vortrag mit Bildern von
Dr. Ulrich Althöfer informierte über denkmalgeschützte Kirchen.

Der Umbau der denkmalgeschützten Johanniskirche zu einer Kirche für „alle Tage mit weitem Raum“ wurde in diesem Jahr vom Bund Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet. Ein gefundenes Thema des Vortrags von Dr. Ulrich Althöfer beim diesjährigen Stiftertreffen der Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld in der Johanniskirche anlässlich des 11. Geburtstages der Stiftung. Der Historiker machte deutlich: Kirchen sind nicht nur Orte des Gottesdienstes, sondern auch kulturelles Gedächtnis einer Stadt.

Eine Kirchenführung mit Pfarrerin Dorothea Prüßner-Darkow durch die Johanniskirche und eine Reise durch unterschiedliche musikalische Stilrichtungen mit dem Jugendposaunenchor Sudbrack unter der Leitung von Sonja Ramsbrock rundeten das diesjährige Stiftertreffen ab.

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10 Jahre „Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld“

Gemeinsam Verantwortung übernehmen


Gastgeber der Jubiläumsfeier: (v.l.) Vorstandsvorsitzender der
„Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“, Klaus-Peter Johner,
Kuratoriumsvorsitzende Regine Burg und Pfarrer Frank Siekmann
aus Stieghorst gestalteten die Feier.

„Stifterinnen und Stifter – das sind Menschen, die über sich hinausdenken, Menschen, die wissen, dass es mehr gibt, als sie selbst. Menschen, die etwas geben von dem eigenen Vermögen, um damit Gutes zu tun. Aus Dankbarkeit, weil Sie es selbst gut im Leben getroffen haben, weil sie sich selbst von der vorhergehenden Generation beschenkt fühlen, weil sie sich beschenkt wissen von Gott“: Regine Burg, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung und Superintendentin des Kirchenkreises, begrüßte die Gäste des Stiftertreffens anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der „Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“ in der Stieghorster Kirche.

Am 6. November 2003 war es soweit: die „Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld“ ging als erste rechtsfähige kirchliche Stiftung der Evangelischen Kirche von Westfalen an den Start. Gründungsstifter war der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld, der 50.000 Euro in den Grundstock der Stiftung einstellte und eine weitere Million speziell für den Denkmalschutz der Kirchen zustiftete. In den dann folgenden zehn Jahren haben rund 500 Einzelpersonen und 10 Kirchengemeinden dazu beigetragen, dass das Stiftungsvermögen auf 3,1 Millionen Euro angewachsen ist. Insgesamt 410.000 Euro, die aus dem Stiftungsvermögen erwirtschaftet, und weitere 107.000 Spenden-Euro konnten bisher ausgeschüttet werden – Geld, das die Haushalte der Kirchengemeinden ergänzt oder mit dem besondere Projekte finanziert werden können.

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Stiftertreffen 2012 in der Süsterkirche

„Kirche und Stiftung leben von Beziehungen“


Wohlklang für das Publikum: Das Jugendvokalensemble
„VokalTotal“ unter der Leitung von Kreiskantorin
Ruth M. Seiler.

Anlässlich des 9. Jahrestages der Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld hatte das Kuratorium der Stiftung die Stifterinnen und Stifter in die Süsterkirche eingeladen. Als Dankeschön für ihr Engagement wurden sie vom Jugendvokalensemble „VokalTotal“ unter der Leitung von Kreiskantorin Ruth M. Seiler mit Musik von Bach, Reger, White, Dowland und zeitgenössischen Kompositionen von Stefan Nilsson und Rihards Dubra verwöhnt. Bei einem Glas Sekt oder einer Tasse Tee kamen die Stifterinnen und Stifter ins Gespräch, bevor sie Joachim Dellbrügge auf eine Reise in die Geschichte und Gegenwart der Reformierten Gemeinde und der Süsterkirche entführte. Mit im Gepäck hatte er einige Schätze der Gemeinde: unter anderem die seit rund 325 Jahren in Gebrauch der Gemeinde befindliche Taufschale von Joachim Sander, alte Kirchenbücher und Bibeln, sowie ein Taufbuch aus dem 17. Jahrhundert.

„Kirche und Stiftung leben von Beziehungen zwischen Menschen, die ein gemeinsames Anliegen haben: die Förderung der Ausstrahlung und Verbreitung des Evangeliums“, so Superintendentin Regine Burg.

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Stiftertreffen in der Neustädter Marienkirche

„Kirchen sind Orte der Besinnung und Ermutigung“


In der Neustädter Marienkirche gibt es viele Schätze zu bestaunen.

Für Peter Salchow ist die Neustädter Marienkirche viel mehr als ein kunstvoll errichtetes Gebäude mit einer langen Geschichte. Auch wenn er genau diese Aspekte bei seiner Kirchenführung in vielen Details und plastischen Beschreibungen ausführt. Die Art und Weise ist es, die die Zuhörer in ihren Bann zieht.  Mit Herz und Verstand, mit Leib und Seele ist er dabei. Zeigt kleine Details an großen Kirchensäulen, verweist mit Witz und manchmal Ironie auf Verbindungen zwischen Stadt- und Kirchengeschichte.

„Kirchen sind Orte, die Sinn eröffnen und zum Leben helfen, Orte der Gastfreundschaft und Zuflucht. Sie sind Räume, die Glauben symbolisieren, Erinnerungen wach halten, Zukunft denkbar werden lassen, Beziehungen ermöglichen: zu sich selbst, der Welt und Gott“, zitiert Superintendentin Regine Burg in ihrer Begrüßung eine Denkschrift  der EKD. Vielleicht ist es genau diese Erfahrung, die Menschen wie Peter Salchow gemacht haben und die sie nun anderen zuteilwerden lassen.

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Raum für Kreativität in der Kindertageseinrichtung

Malspiel und Schaffenslust


Voll dabei: Moriel (5) ist ganz in ihrem Malspiel versunken.

Am Malort: der schützende Raum, 18 leuchtende Farben auf einem Palettentisch, weiche Pinsel, pro Kind ein großes weißes Blatt, befestigt an einer Holzwand. Das Malspiel: du darfst malen, was du möchtest. Und wie du möchtest: mit dem dicken Pinsel oder dem dünnen, mit einem Finger oder mit der ganzen Hand. Neues ausprobieren, wenn du Lust darauf hast. In den Farben, die dir gefallen. Und niemand wird dich dabei stören und dir sagen, dass deine Kreise nicht rund genug sind, oder deine Blumen nicht bunt genug, oder dass dein Haus noch ein Fenster braucht.

Raum und Zeit für Kreativität und schöpferische Prozesse – oft kommt das bereits im Kita-Alltag zu kurz. Grund genug für Christine Kandler vom Referat für Kindertageseinrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld, diesem Thema eine ganze Fortbildung zu widmen. Zehn Erzieherinnen aus fünf evangelischen Kitas waren in diesem Zusammenhang seit Ende Februar „der Kreativität auf der Spur“. Referentin Eva Hoffmann führte sie in die Methode und die Philosophie des Ausdrucksmalens nach Arno Stern ein. „Indem eine Person sich dem von außen Kommenden entzieht und sich auf sich selbst konzentriert – nur auf das Eigene – trifft sie auf das Unberührte in den Tiefen ihres Wesens“, ist dieser überzeugt.

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7. Stiftungsgeburtstag in der Jugendkirche luca

Jugendliche stellen Projekte vor


Gespräche mit Jugendlichen: Interessierte Stifter sprechen bei einer
Tasse Tee mit Jugendlichen in der Jugendkirche luca.

Jedes Jahr lädt die „Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld“ Stifterinnen und Stifter zu einer Stiftungsfeier ein. Dabei werden besondere Arbeitsbereiche, Gebäude oder Projekte im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld vorgestellt.

In diesem Jahr wurde in die Jugendkirche luca in der Gunststraße eingeladen. Nach einer Begrüßung durch die Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung, Superintendentin Regine Burg, und Stiftungsvorstand Klaus-Peter Johner, übernahmen ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Jugendkirche luca und aus der Jugendarbeit die Regie. Mit modernster Technik informierten sie die Stifterinnen und Stifter über Projekte in der Jugendkirche luca.

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Vorgestellt: Der Stiftungsfonds für Kirchen unter Denkmalschutz

Lieb und teuer


Denkmalschutz im Fokus: Stiftungsvor-
stand Klaus-Peter Johner (li.) und
Neustädter Kirchmeister Peter
Salchow im Gespräch über das renovierte
Ostfenster der Neustädter Marien-
kirche, das im Hintergrund
zu sehen ist.

Denkmalschutz ist teuer. Und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Aufgabe. 14 Kirchen aus dem Kirchenkreis Bielefeld stehen auf der Denkmalliste des Landes NRW. Außerdem gibt es Kunstschätze wie Altäre und Retabel, Buntglasfenster und Wandmalereien. Diese Kirchen und Schätze faszinieren Menschen immer wieder. Sie machen über ihre Symbolik und  Ausgestaltung viele biblische und theologische, historische und kunstgeschichtliche Aussagen. Besondere Sorgfalt gilt daher bei der Unterhaltung und Pflege dieser Bestände.

Zeitgleich mit der Gründung der „Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“ im November 2003 richtete der Kirchenkreis Bielefeld einen Stiftungsfonds für die denkmalgeschützten Kirchen ein und stattete ihn mit 1 Million Euro aus. Die Ausschüttungen dieses Kapitalstocks fließen seitdem in Projekte des kirchlichen Denkmalschutzes. „Wir haben dieses Geld mit der Zustimmung der Kreissynode aus dem Baufonds in die Evangelische Stiftung übertragen“, erinnert sich Verwaltungsleiter und Stiftungsvorstand Klaus-Peter Johner. Dass es damit dem Verbrauch entzogen ist, bewertet er als „wegweisend“.

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Vorgestellt: Der Thomasfonds der Stiftskirchengemeinde Schildesche

Ein Erbe aus der Thomasgemeinde


Kinderkantorei in Aktion: Das Musical „Conni und das
Geheimnis der Koi“ wurde im Juli in der Stiftskirche
Schildesche aufgeführt. Auch hier kamen die schnurlosen
Mikrofone zum Einsatz, die aus Stiftungsgeldern
angeschafft wurden.

Eigentlich wollten die Mitglieder der Thomasgemeinde einen neuen Glockenturm. Der alte Turm, der neben der 1956 errichteten Kirche stand, musste 1976 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. In der Gemeinde wurden Spenden gesammelt und zahlreiche Überlegungen für einen Neubau angestellt, die jedoch scheiterten. Stattdessen wurde der Gemeinde im Jahr 2000 vom Evangelischen Johanneswerk, das auf dem Gebiet der Kirchengemeinde liegt, ein hölzerner Glockenturm gespendet. Anfang 2007 fusionierte die Thomasgemeinde mit der Stiftskirchengemeinde Schildesche. Heute steht auch die Thomaskirche nicht mehr. Die Gelder für den Glockenturm gibt es jedoch immer noch, und zwar in Form des Thomasfonds unter dem Dach der „Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“. „Das Geld – immerhin rund 110.000 Euro – bleibt also dauerhaft erhalten und unterstützt die aktive Arbeit aller Gruppen und Kreise in der Kirchengemeinde Schildesche“, erklärt Martin Féaux de Lacroix. Zufrieden stellt der ehemalige Thomas-Pfarrer fest, dass seine alte Gemeinde nicht als Bittstellerin nach Schildesche gegangen ist.

Aber auch in der neuen Schildescher Stiftsgemeinde mit etwa 7.200 Mitgliedern muss Kirchmeisterin Christa Bublitz spitz rechnen, damit der Gemeindehaushalt stimmt.

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Vorgestellt: Die Stiftungsfonds der Kirchengemeinde Hoberge-Uerentrup

Danken und Gedenken


Gemeinde für Jung und Alt: Ausflüge mit den jungen
Familien der Kinderkirche zum Erzbergwerk
Kleinenbremen oder mit den Senioren zur Landes-
gartenschau sind bereichernde Aspekte im Gemeinde-
leben von Hoberge-Uerentrup, die von Stiftungs-
erträgen mitfinanziert werden.

Aus heutiger Sicht wurden die ersten Grundlagen für eine Stifterkultur in der Kirchengemeinde Hoberge-Uerentrup schon vor Jahrzehnten gelegt. Lina Halbrock stiftete seinerzeit das Grundstück, auf dem 1965 die Markuskirche erbaut wurde. Damit der Name dieser Wohltäterin in der Gemeinde wach gehalten wird, errichteten ihre Nachkommen 2008 den „Lina-Halbrock-Fonds“, der von der „Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“ betreut wird. Die Erträge daraus beleben nun ein zwietes Mal das kirchliche Leben in Hoberge-Uerentrup, das Lina Halbrock damals mitbegründete.

Auch der Zweite Weltkrieg hinterließ seine Spuren: August-Wilhelm, das einzige Kind der Eheleute Wilhelm und Maria Blase, galt als verschollen. In der Amtszeit von Pfarrer Fritz Kassebrock in den Fünfzigerjahren erhielt die Kirchengemeinde ein treuhänderisches Legat für den Besitz der Eheleute, verbunden mit einer Rückfallklausel bei der Rückkehr von Dr. August-Wilhelm Blase, auf die man immer noch hoffte. Da er nicht heimkehrte und 2002 für tot erklärt wurde, war die Kirchengemeinde Erbe dieses Vermögens.

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Vorgestellt: Der Stiftungsfonds der Kirchengemeinde Schröttinghausen

„Für Dinge von unmittelbarem Nutzen“


Engagiert für Schröttinghausen: Marianne Voigt (li.) und
Renate Althoff zeigen Gesangbücher im Großdruck, die aus
den Erträgen des gemeindlichen Stiftungsfonds bei der
„Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“ angeschafft
wurden.

Viele kennen das: um der stimmungsvollen Atmosphäre willen ist die Kirche nicht besonders hell ausgeleuchtet und die Lesebrille, die man eigentlich einstecken wollte, liegt zuhause. Da hat man beim Lesen der normalen Ausgabe des Gesangbuchs schon mal das Nachsehen. Wie gut, wenn dann – wie in der Arche-Noah-Kirche in Schröttinghausen – Gesangbücher im Großdruckformat bereitliegen.

Die Anschaffung dieser Großdruck-Ausgaben, die immerhin 40 Euro pro Stück kosten, finanzierte die Kirchengemeinde Schröttinghausen aus den Erlösen ihres Stiftungsfonds bei der „Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld“. „Wir legen Wert darauf, Dinge anzuschaffen, die für die Gemeinde von unmittelbarem Nutzen sind“, erklärt Marianne Voigt, die sich im Auftrag des Schröttinghauser Presbyteriums besonders um den Stiftungsfonds und die Spenden kümmert.

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Vorgestellt: Die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld

Gemeinsam Verantwortung übernehmen


Im November 2003 war es soweit: nach intensiver Vorarbeit in Arbeitsgruppen und Kreissynode, und nach ausführlichen Verhandlungen mit dem Landeskirchenamt wurde die „Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld“ als selbstständige kirchliche Stiftung aus der Taufe gehoben. Außerhalb und zusätzlich zu den bestehenden Formen sollen hierdurch Spender und Unterstützer für die Arbeit der evangelischen Kirche in Bielefeld gewonnen werden. Vier thematische Schwerpunkte spielen dabei eine besondere Rolle: kirchliche Baudenkmäler, Kirchenmusik, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sowie die Arbeit mit älteren Menschen. Der Kirchenkreis fungierte als Gründungsstifter und widmete dem kirchlichen Denkmalschutz 1 Million Euro. Die Erträge dieses Kapitals werden projektbezogen ausgeschüttet. „Wenn ich sehe, wohin sich der kreiskirchliche Baufonds entwickelt, war das eine wegweisende Entscheidung“, so Stiftungsvorstand Klaus-Peter Johner.

Zusätzlich zu diesen eigenen Schwerpunkten bietet die „Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld“ Kirchengemeinden, Privatpersonen und kirchlichen Einrichtungen die Möglichkeit, sich mit eigenen Stiftungsfonds unter diesem gemeinsamen Dach zu engagieren.

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Adresse:

Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld
Haus der Kirche
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

Sekretariat:

Erika Richert
Fon:  0521.5837-118
Fax:  0521.5837-220
E-Mail: stiftung@kirche-bielefeld.de

Bankverbindung:

KD-Bank (Bank für Kirche und Diakonie)
IBAN: DE50 35060190 2000029010
BIC: GENODED1DKD