Unser pädagogisches Profil


Das Profil unserer evangelischen Tageseinrichtung für Kinder orientiert sich

  • an dem Qualitätshandbuch des Kirchenkreises „Mit Kindern die Welt entdecken“,
  • an den gesetzlichen Vorgaben (KiBiz, ...),
  • an unserer Konzeption.

Unsere Schwerpunkte in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern liegen in den Bereichen: Sprache, Bewegung und die Vorbereitung auf die Schule.


Sprechen und Sprachbildung


Pädagogischer Schwerpunkt unserer Einrichtung ist die Vorbereitung auf die
Schule, die Sprachbildung und die Bewegungserziehung.

Sprache ist ein grundlegendes Mittel der Verständigung und Auseinandersetzung mit sich, mit Anderen und der Welt. Sprachkompetenz ist ein Schlüssel für den schulischen und beruflichen Ausbildungs- und Lebensweg, für die aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Sprachbildung ist für uns ein Anliegen. Wir möchten die Kinder in vertrauensvoller Atmosphäre unterstützen, begleiten, anhören und ernst nehmen. Kinder sollen ihre Wünsche, Bedürfnisse und Erlebnisse angstfrei und ohne zeitlichen Druck äußern können. Wir beziehen die Kinder so oft wie möglich mit ein, z. B. bei der Planung von Projekten oder im Alltag.

Sprachangebote sind:

  • Reime, Fingerspiele, Erzählungen, Mitmachgeschichten.
  • Wir geben Raum für Tischgespräche.
  • Regelmäßiges Vorlesen, Erzählen von Geschichten und Märchen im Morgenkreis findet täglich statt.
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Bewegung macht schlau!


Einmal in der Woche gehen wir mit einer Kleingruppe in die Turnhalle der Brodhagenschule.

Die Turnhalle in der Kita wird zu verschiedenen Zeiten im Freispiel oder als angeleitetes Angebot für Kleingruppen genutzt.

Wichtig ist uns, dass wir den Kindern die vielfältigen Möglichkeiten der Bewegung aufzeigen und diese mit Spaß durchführen. Dabei achten wir auch auf abwechslungsreiche Formen der Bewegung wie:

- Spiele mit und ohne Materialien

- Bewegung mit Musik

- Bewegungslandschaften

- Wahrnehmungsspiele

- Entspannung

- Spiele in der Natur

- Spaziergang mit Spielen

- Spielplatz-Freispiel

- Fahrzeuge und Kleingeräte

Mit Hilfe von Bewegung bauen Kinder ihre Persönlichkeit auf, lernen sich selbst zu vertrauen und mit Anderen in Kontakt zu treten. Sie lernen sich und ihren Körper kennen, seine Möglichkeiten und seine Grenzen. Wichtig ist uns, Kindern verschiedene Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie bei Bewegungsspielen auch leistungsschwächere Mitspieler/innen integriert werden können.

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Vorbereitung auf die Schule


Im letzten Kitajahr finden viele Angebote/Ausflüge gezielt für die Schulanfänger statt. Dafür werden diese Kinder aus allen Gruppen zu den Aktivitäten zusammen gezogen. Neben den Angeboten und Ausflügen gibt es Hospitationen in der Grundschule, die Eltern informieren wir in einem Elternabend über die Schulanfängerarbeit. Wir sind überzeugt, dass ein reibungsloser Übergang in die Schule so erleichtert wird.

Wir werden so der Entwicklung der Kinder gerecht und können sie ganzheitlich fördern und stärken. Mit den Eltern sehen wir selbstständiges und selbstverantwortliches Tun als wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in der Schule.

Was uns wichtig ist

  • Förderung der Selbstständigkeit (Stärkung der Eigen- und Mitverantwortlichkeit, Umsetzung der eigenen Ideen), des Selbstvertrauens (Zutrauen zu und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten), des Vertrauens zu Anderen, Freude am Lernen und Entdecken als Voraussetzung, sich immer wieder neuen Anforderungen zu stellen.
  • Aktive Beteiligung und Mitbestimmung bei der Gestaltung des Kindergartenalltags sowie die Anteilnahme durch die Gruppe unterstützen die Fähigkeiten, sich mit Anderen auseinander zu setzen, eigene Ziele zu entwickeln und Andere zu respektieren.
  • Das kindgerechte Lernen liegt im Spiel, in der Ausgestaltung eigener Ideen.
  • Beteiligung an Tätigkeiten und verantwortlich zu sein (in der Küche helfen, Gartenarbeit, Werken etc. ebenso wie sammeln, bewahren und pflegen) und auch die erweiterte Umgebung zu erkunden. Hierbei entsteht oftmals die nächste Spielidee oder auch ein gemeinschaftliches Vorhaben.
  • Kinder brauchen Zeit und Raum für selbstständiges Tun. Dabei können sie aktiv unterstützt und herausgefordert werden.
  • Wichtige Einzelfähigkeiten sind Konzentration und Ausdauer, Spaß am Lernen, sowie Entwicklung der Fein- und Grobmotorik als wichtige Voraussetzung für die weiteren Lernprozesse. Besondere Bedeutung kommt aktuell der Sprachbildung zu.
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Kinder mit und ohne Beeinträchtigung wachsen gemeinsam auf


Die Kindertageseinrichtung soll allen Kindern offen stehen. Alle sollen die Chance haben, sich in ihrer Unterschiedlichkeit mit ihren Stärken und Schwächen im täglichen Umgang miteinander zu erleben und zu akzeptieren. Jeder und Jede hat einen einzigartigen Wert vor Gott. Jeder und Jede hat Gaben und wird gebraucht.

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen arbeiten nach einem ganzheitlichen Ansatz. Dazu gehört das pädagogische Bewusstsein, dass alle Kinder neugierig, aktiv, selbstständig, kreativ und sich selbst organisierend sind. Damit ist keine Defizitorientierung der Mitarbeiterinnen handlungsleitend, sondern das Anknüpfen an den individuellen Stärken.

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Die U3-Kinder in unserer Kita


In der Strolchengruppe werden 9 Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren betreut, in der Igelgruppe (2 bis 6 Jahre) stehen 6 Plätze für U3-Kinder zur Verfügung. Die Strolche sind im 1. Stock unseres Hauses untergebracht. In beiden Gruppen befinden sich neben einem Nebenraum auch ein separater Schlafraum und ein Wickelplatz. In den Gruppen steht den Kindern ein gemütlicher Essbereich für das Frühstück und das Mittagessen zur Verfügung, der den Kindern eine ungestörte Tischgemeinschaft ermöglicht. Sie werden dabei von ihren Bezugspersonen begleitet.

Das große Außengelände bietet den Kindern die Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang ausreichend gerecht zu werden. Für die U3-Kinder gibt es einen eigenen kleinen Sandkasten, eine kleine Rutsche mit Klettergerüst, eine kleine Vogelnestschaukel, eine Wasserspielanlage sowie unterschiedliche Fahrzeuge (Roller, Dreirad, Bobbycar etc.). Eine große Kindertransportkarre ermöglicht Ausflüge in die nähere Umgebung. Ein großer überdachter Bereich mit Sandkasten kann auch bei schlechtem Wetter genutzt werden

Der Tagesablauf der Kinder in der Strolchengruppe folgt neben täglich wiederkehrenden Ritualen einer festen Tagesstruktur. Diese umfasst das Ankommen der Kinder mit der Verabschiedung der Eltern, die tägliche Morgenrunde, gezielte Aktivitäten sowie Freispiel, Mittagessen, Pflege/Hygiene, Ruhephase/Aufwachphase, Imbisszeit, Spielaktivitäten bis zum Abholen.

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Aufnahme und Eingewöhnung


In unserer Einrichtung werden alle Kinder nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell betreut. Besonders für die Kinder unter drei Jahren bedeutet die Trennung von ihren Eltern eine große Herausforderung: sie müssen sich an eine neue Umgebung anpassen und Vertrauen zu einer fremden Person fassen. Ihr Tagesablauf verändert sich und sie müssen sich in neuen Situationen mit fremden Kindern zurechtfinden.

Um die Kinder nicht zu überfordern, gestalten wir die ersten Wochen im Kindergarten in enger Zusammenarbeit mit den Eltern:

  • Zunächst besuchen die Kinder die Einrichtung für kurze Zeit gemeinsam mit ihren Eltern.
  • Im zweiten Schritt wird eine kurze Trennung von Eltern und Kind versucht, während die Eltern in einem anderen Raum der Einrichtung bleiben.
  • Wenn es Erzieherinnen und Kindern gelingt, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und die Kinder sich wohl fühlen, wird die Abwesenheitszeit der Eltern an jedem Tag etwas verlängert. So kann das Kind ohne Trennungsängste vertrauensvoll auf neue Erfahrungen zugehen.


Religionspädagogik


Religiöse Erziehung ist integraler Bestandteil unserer Arbeit.

Die frohe Botschaft des Evangeliums überliefert uns Geschichten und Bilder, die von der Würde des Menschen, von Vertrauen und Hoffnung erzählen: Dass das Leben kostbar ist, dass Gott es liebt, dass niemandem die Zukunft versperrt sein soll, dass wir zur Freiheit berufen sind. Wird die frohe Botschaft gelebt, strahlt sie auf die Gesellschaft aus, gibt ihr Impulse, bietet Orientierung, öffnet Grenzen und befreit von Zwängen.

Unsere Aufgabe ist es, Inhalte des christlichen Glaubens im Alltag für die Kinder erfahrbar zu machen. Das Kind erfährt Zuwendung, Geborgenheit, Freude, Liebe, Trauer, Streit und Versöhnung. Wir ermöglichen den Kindern, in einer Atmosphäre der Offenheit sich selbst anzunehmen, spontan zu handeln, Fehler machen zu dürfen, eigene Ängste zu benennen und sie abzubauen. Die Kinder lernen, andere zu verstehen, Vorurteile zu überwinden, miteinander zu reden, zu handeln und zu spielen.

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