Unser Leitbild

 

 

Unser Bild vom Kind


"Hurra! Ich hebe ab!"

„Wenn du mich liebst, mach dir kein Bild.“
(Max Frisch)

In unserer Einrichtung bieten wir den Kindern einen Rahmen. Jedes Kind hat die Möglichkeit, diesen Rahmen mit einem eigenen, individuellen Bild zu füllen. Jedes Kind bringt unterschiedliche Erfahrungen aus seinem familiären und kulturellen Umfeld mit. Die körperliche und seelische Entwicklung unterscheidet das einzelne Kind von jedem anderen Kind.

Wir wollen den Kindern die Chance geben, ein eigenes Bild von sich und der Welt zu machen. Unser Rahmen soll Anreize bieten, die ein Kind neugierig machen. Jedes Kind will mit seiner Umwelt in Kontakt treten und dabei die Schritte ins Leben nach seinem Tempo bestimmen.

Wir sind neugierig auf das Bild, das entstehen wird.

 


Evangelisches Profil


Sternenkinder: "Wir sind stolz auf einer Bühne zu stehen."

In einer sich ständig verändernden Gesellschaft, brauchen Kinder Hoffnung und Vertrauen. Vertrauen zu sich, den anderen Menschen und Vertrauen zu Gott. Das evangelische Profil der Tageseinrichtung zieht sich wie ein roter Faden durch die tägliche Arbeit und ist eingebettet in den Alltag.

Symbole, Lieder, Geschichten und Rituale, die die kirchlichen Zeiten und Feste begleiten, helfen diese zu verstehen. Durch das Erzählen biblischer Geschichten und den daraus entstehenden Fragen lernen Kinder Gott und Jesus kennen. Kindern anderer religiöser und weltanschaulicher Orientierung haben die Möglichkeit, eine offene Begegnung mit dem christlichen Glauben zu erleben. Kinder brauchen und fordern Orientierung und suchen erste Antworten auf Sinnfragen des Lebens. Jedes Kind ist ein wertvoller und vollständiger Mensch, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, Religion und Lernbereitschaft.

Im Kindergartenjahr finden etwa vier Familiengottesdienste statt. Der Pfarrer, der für unsere Einrichtung zuständig ist, kommt regelmäßig, um mit den Kindern zu Singen und unterstützt das Team in allen religionspädagogischen Fragen. Ostern und Weihnachten feiern wir mit den Kindern in der Einrichtung einen Kindergartengottesdienst.


Offene Gruppenarbeit


In unserer Einrichtung hat jedes Kind „seine“ feste Gruppe, darüber hinaus hat jede Gruppe eine besondere Funktion. In jedem Gruppenraum gibt es ein besonderes Angebot. Außerhalb der Gruppenräume gibt es eine Bewegungsbaustelle und eine Cafeteria. Die Kinder erhalten so die Gelegenheit sich in kleinen Gruppen auszutauschen, zu reden und zu planen, um sich dann auf eine Sache zu konzentrieren.

Öffnung der Gruppenräume bedeutet, dass nicht nur die Türen geöffnet werden, sondern dass den Kindern besondere Anreize und Impulse zum Spielen und Lernen gegeben werden. Öffnung bedeutet, mit Kindern zu reden, statt über sie, mit den Kindern zu planen, statt für sie. Kinder wollen beteiligt und gehört werden. In unserer Kindertageseinrichtung ermöglichen wir alltägliche Partizipation, in dem wir den Kindern im Laufe ihres Kita-Tages verschiedene Wahlmöglichkeiten anbieten.


Gesunde Ernährung


"Hilf mir, es selbst zu tun."

Für eine gesunde Entwicklung benötigen Kinder eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

In der Kita unterstützen wir mit einem Mittagessen dieses Anliegen. Es ist vollwertig, biologisch und vegetarisch. Als Nachtisch gibt es frisches Obst, Jogurt, Quark oder auch mal ein Eis. Für das Mittagessen entrichten die Eltern gemäß der Entgeltordnung Mittagsverpflegung ein monatliches Entgelt, das jährlich für das gesamte Kita-Jahr festgelegt wird.

Essen spielt im Tagesablauf unserer Kita eine wichtige Rolle. Die Kinder erleben und teilen die Gemeinschaft am Tisch, sie lernen verschiedene Speisen kennen und erfahren einen respektvollen Umgang mit den Lebensmitteln.

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Kinder unter drei Jahren


Unser allererster Ausflug in die weite Welt.

Seit August 2008 gibt es in unserer Tageseinrichtung 6 Plätze für unter dreijährige Kinder. Die Eltern haben die Möglichkeit, diese Plätze für 45 Stunden zu buchen. Damit leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Gesellschaft.

Die Kinder verlassen in der Regel das erste Mal die Sicherheit des Elternhauses und müssen sich einstellen auf die Lebendigkeit einer großen Gruppe von Kindern. Sie brauchen Zeit zum Kuscheln, Essen, Wickeln, Anziehen, zum Zuhören, zur Einzelbeschäftigung, zum Entdecken und Erkunden.

Eltern üben sich im Loslassen und lernen Verantwortung zu teilen. Der Eingewöhnungszeit gilt es besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Sie wird nach Vorerfahrungen und Persönlichkeit des Kindes variiert gestaltet. Die Aufnahme der neuen Kinder geschieht gestaffelt, um jedem Kind, die notwendige Zeit entgegenzubringen und gleichzeitig der Gruppensituation gerecht werden zu können.

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Alltagsintegrierte Sprachbildung


"Ich will dir etwas erzählen; hör mir bitte zu."

„Sprache ist in aller Munde“ oder: Warum alltagsintegrierte Sprachförderung so wichtig ist.

Sprache ist mehr als nur Kommunikation. Sprache drückt Gefühle aus, hilft Konflikte zu lösen, gibt Vertrauen.

Durch Sprache eignen wir uns Wissen an, Sprache öffnet Kindern unterschiedliche Bildungsbereiche und ermöglicht ihnen den Zugang zu ihren Befindlichkeiten und Gefühlen. Sprache ist ein Denk- und Verständigungswerkzeug und bedarf einer individuellen Förderung, die durch kontinuierliche Begleitung erreicht wird.
Viele Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, haben einen Migrationshintergrund. Ihre Eltern kommen aus einem anderen Land als Deutschland. Viele Kinder machen in der Tageseinrichtung ihre ersten Erfahrungen mit der deutschen Sprache.
Soziale Kommunikation braucht Sprache, sicherlich auch Sprachbildung. Das Zusammenleben in der Kita begünstigt die Sprachentwicklung der Kinder. Sie tauchen ein in ein „Sprachbad“ und partizipieren daran. Sie müssen zum Kommunizieren angeregt werden.

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Lesepaten


Einmal in der Woche kommt eine Lesepatin in unsere Einrichtung und unterstützt die täglich stattfindende alltagsintegrierte Sprachförderung. Die Stadt Bielefeld und die Freiwilligen Akademie der AWO koordinieren dieses Angebot mit der jeweiligen Einrichtung. Die Lesepatin arbeitet ehrenamtlich in unserer Einrichtung mit.

Inhalte sind: Kommunikation, Vorlesen, dialogische Bilderbuchbetrachtungen, Reime, Lieder und Sprachspiele. Dieses Angebot findet in kleinen Gruppen statt, und die Kinder suchen sich Bücher aus unserer Bücherei aus oder die Lesepatin stellt in Absprache mit dem Team andere Kinderbücher vor.


Projektzeitraum Sommer 2013 bis Sommer 2015

KIGS-Gruppe


KIGS trifft Kunst: Besuch in der Kunsthalle Bielefeld.

Seit dem Sommer 2013 verbringen Kinder aus unserer Einrichtung das letzte Jahr vor ihre Einschulung in Räumlichkeiten der Plaßschule. Hierbei handelt es sich um eine umgebaute ehemalige Hausmeisterwohnung auf dem Schulgelände. Somit wird zunächst die räumliche Distanz der beiden Institutionen aufgehoben, darüber hinaus soll die Zusammenarbeit beider Einrichtungen mit ihren ganz eigenen Professionen verstärkt werden.

2009 entstanden erste Überlegungen der Stadt Bielefeld mit unterschiedlichen Trägern. Seit 2011 entstand in zwei Vorläuferjahren und vielen Projekten eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der Plaßschule.

In der Zusammenarbeit wurden folgende Schwerpunkte beschrieben:

  • Die Persönlichkeitsstärkung der Kinder
  • Die Erziehungsunterstützung der Eltern
  • Die Durchführung gemeinsamer Fortbildungen des Kita- und Schulpersonals

Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, soziale, gesundheitliche und kognitive Förderung von Kindern, insbesondere von sozial benachteiligten Kindern verstärkt in den Blick zu nehmen.

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Team und Gruppen


Betreuungszeiten


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Eindrücke
aus unserer Kita


Elternarbeit


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