Evangelisches Schulreferat Bielefeld
-Kirche mit Lehrerinnen und Lehrern-

Fortbildung für den Religionsunterricht in den Klassen 3 - 6

Mit Kindern von Gott reden. Arbeiten mit dem „Gotteskoffer“


Ein besonderes Unterrichtsmaterial wird am 25. September im Bielefelder Schulreferat vorgestellt und erprobt: der "Gotteskoffer".
Er basiert auf den Forschungsergebnissen von Anna-Katharina Szagun und ihrem Konzept „Glaubenswege begleiten“.
Der „Gotteskoffer“ lädt ein zum Theologisieren und hat das Ziel, Selbst- und Gotteskonzeptionen auszudrücken und ggf. neu zu konstruieren.
Denn Glaube ist eine wichtige Ressource, die Kindern und Jugendlichen Halt im Leben vermitteln kann. Doch die Inhalte des christlichen Glaubens sind vielen fremd geworden. Das Material enthält deshalb eine Vielzahl von Gegenständen, mit denen
die biblischen Metaphern von Gott dargestellt werden können, dazu einen Leitfaden, mit dem Gespräche über die eigenen Gottesvorstellungen eröffnet und gefördert werden können. Die je eigenen Konzepte werden so bewusst und können reflektiert werden.

Dieser Zugang ermöglicht, dass Glaube dynamisch bleibt und sich in der Biografie mitentwickeln kann. Das Material kann auch dazu genutzt werden, um die Lernausgangslage der Mitglieder einer Lerngruppe zu diesem zentralen Thema zu
erkennen.

An diesem Nachmittag wird das Konzept "Glaubenswege begleiten" erläutert, eine ausgearbeitete und erprobte Stunde präsentiert, Arbeitsmaterial und vertiefende Literatur zur Verfügung gestellt und Varianten und Fortsetzungsmöglichkeiten diskutiert.

Es gibt genug freie Plätze. Bei Bedarf wird die Veranstaltung wiederholt.

Mit Kindern von Gott reden. Arbeiten mit dem „Gotteskoffer“
Termin: Dienstag, 25.09.2018, 15.30 – 18.00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld
Leitung: Andrea Seils
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der Klassen 3 - 6
Online-Anmeldung

 


Fortbildung für die Bielefelder Krisenteams an weiterführenden Schulen

Die "Neue Autorität" in der (Gewalt-) Prävention


Schulen sind zunehmend mit schwierigen, häufig gesellschaftlichen, Herausforderungen konfrontiert. Die bisherigen pädagogischen Konzepte zur Prävention und Intervention kommen an ihre Grenzen. Das Konzept der "Neuen Autorität" bietet den Schulen eine Möglichkeit des einen selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Umgangs mit diesen Herausforderungen und damit der Wiedererlangung von Stärke und Sicherheit. Viele Schulen konnten bereits sehr positive Erfahrungen mit dem Konzept der "Neuen Autorität" in den Bereichen Prävention und Intervention sammeln.
Das Konzept, entwickelt von Haim Omer und Arist von Schlippe, stellt weniger einen Ansatz konkreter Techniken dar, sondern vielmehr eine Grundhaltung, aus der sich methodische und didaktische Vorgehensweisen entwickeln lassen.
Es wurde im deutschsprachigen Raum maßgeblich von Bruno Körner und Martin Lemme weiterentwickelt. Wichtige erfolgsversprechende Aspekte der "Neuen Autorität" sind unter anderem die Beziehungsgestaltung, die professionelle Präsenz, der gewaltlose Widerstand und die Beharrlichkeit. Darüber hinaus spielen systemische Sichtweisen und Interventionsmöglichkeiten sowie der deeskalierende Umgang mit herausfordernden Situationen eine bedeutsame Rolle.
Die "Neue Autorität" eignet sich nicht nur zur Stärkung des eigenen pädagogischen Handelns, sondern stellt einen erfolgsversprechenden Ansatz zur Schulentwicklung und zur schulischen Krisenprävention dar.
An diesem Fachtag werden die theoretischen Grundlagen der "Neuen Autorität" mit praxisnahen Beispielen und konkreten Übungen veranschaulicht, um einen ersten anwendungsorientierten Eindruck in dieses Konzept zu gewinnen.

Der Referent, Stefan Fischer, ist Schulsozialpädagoge an der Wedding-Schule in Berlin. Er arbeitet als freier Trainer beim Systemischen Institut für Neue Autorität (SyNA®) und ist systemischer Berater, Supervisor (SG) und systemischer Coach für Neue Autorität(SyNA®).

Die Veranstaltung findet in Kooperatipon mit der Regionalen Schulberatungsstelle Bielefeld statt und wird mit Landesmitteln gefördert.
Der Teilnehmerkreis ist auf 20 Personen (max. zwei pro Schule) aus den Krisenteams weiterführender Bielefelder Schulen begrenzt.
(Eine entsprechende Fortbildung für Grundschulen und Förderschulen der Primarstufe ist in Vorbereitung.)

Gewalt, Extremismus, sexuelle Übergriffe und andere Herausforderungen:
Die "Neue Autorität" als wirksamer und vielseitiger Ansatz zur schulischen (Gewalt-)Prävention


Termin: Montag, 05.11.2018, 09.00 - 16.30 Uhr  (Mittagspause mit Selbstverpflegung)
Ort: Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7, 33602 Bielefeld
Leitung: Dipl.-Psych. Steffen Lang, Dr. Manuel Teubert (Regionale Schulberatungsstelle Bielefeld), Andrea Seils (Evangelisches Schulreferat Bielefeld)
Referent: Stefan Fischer, Berlin
Zielgruppe: Krisenteammitglieder und Beratungslehrkräfte der Bielefelder Schulen der Sekundarstufen, insbesondere Mitglieder von Schulleitungen
Anmeldeschluss:  Donnerstag, 11. Oktober 2018   

Hinweis zur Anmeldung:
Die betreffenden Schulen erhalten in dieser Woche eine Einladungsmail.
Mit Hilfe der Antwortfunktionen können sich die interessierten Krisenteamer dann anmelden.

 


 


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