Stiftertreffen der Evangelischen Stiftung Kirche für Bielefeld

Lust und Last mit Denkmälern

Zuvor wurden die Gäste von Pfarrerin Dorothea Prüßner-Darkow von der Lydia-Kirchengemeinde, der Kuratoriumsvorsitzenden Superintendentin Regine Burg und vom Stiftungsvorstand Klaus-Peter Johner  begrüßt.

Insbesondere denkmalgeschützte Kirchen sind oft prägnante Bauten und verleihen Städten ein unverwechselbares Gepräge. Kirchen besitzen identitätsstiftende Wirkung: Sie repräsentieren vielfach auch für der Kirche fern Stehende „Heimat“. Kirchen sind positive Imageträger einer Stadt und erfreuen sich allein deshalb großer Wertschätzung. „Der Blick von der Sparrenburg auf die Stadt Bielefeld mit den Kirchtürmen ziert so manche Karte, Broschüre und Internetdarstellungen der Stadt.

Es ist eine Lust und eine Last mit den Denkmälern“, so Althöfer. Von den 30 Kirchen im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld steht die Hälfte unter Denkmalschutz. Das bedeute auch finanzielle Verpflichtungen, der die Gemeinden immer weniger nachkommen können – auch angesichts eines Rückzuges des Landes aus der Denkmalförderung. „Sie als Stifter und Stifterinnen tragen dazu bei, dass unsere denkmalwerten Kirchen als gottesdienstliche Räume, aber auch Orte unserer kulturellen Vergewisserung, Orte des kulturellen Gedächtnisses sind und vor allem bleiben können“, betont Althöfer. „Ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen, das es immer wieder zu vermitteln und zu unterstützen gilt“.

„Stifterinnen und Stifter übernehmen gemeinsam Verantwortung, damit Menschen Heimat und Geborgenheit in einer lebendigen Kirche finden und eine hoffnungsvolle Zukunft gestalten“ - Unter diesem Leitsatz ging die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld am 6. November 2003 als erste rechtsfähige kirchliche Stiftung auf Kirchenkreisebene in der Evangelischen Kirche von Westfalen an den Start.

Gründungsstifter war der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld, der 50.000 Euro in den Grundstock der Stiftung einstellte und eine weitere Million speziell für den Denkmalschutz der Kirchen zustiftete. Aus dieser Zustiftung wurden die Baumaßnahmen in der Johanniskirchmit einem Betrag von 50.000 Euro unterstützt.
Zehn Kirchengemeinden, zwei Zustifterinnen und die Diakonische Altenzentren Bielefeld gGmbH haben seitdem 22 Stiftungsfonds errichtet, in die 200 Stifterinnen und Stifter regelmäßig zustiften. So ist Stiftungsvermögen ist inzwischen auf rund 3,3 Mio. angewachsen.

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Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

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Fax:  0521.5837-220
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