Über uns


Unsere Kindertageseinrichtung liegt im Bezirk der Altstädter Nicolaikirchengemeinde in einem Wohngebiet an der Fehrbelliner Straße, die sich zwischen der Werther- und der Stapenhorststraße befindet. Die unmittelbare Nähe zum Bürgerpark und dem Johannisberg nutzen wir gerne als Ausflugsmöglichkeit. Auch die Altstädter Nicolaikirche in der Altstadt lässt sich von der Kita aus gut zu Fuß erreichen.

Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu den verschiedenen Themen rund um Konzept, Ablauf und den verschiedenen Angeboten:


Unser Betreuungsangebot


Wir bieten den Eltern folgende Betreuungszeiten bzw. -plätze an:

Kinder von 0-2 Jahren (Mäusegruppe)

  • 10 Plätze mit 35 oder 45 Stunden

Kinder von 2 Jahren bis zum Schuleintritt (Robben-, Eisbären- und Eltefantengruppe)

  • jeweils 21 Plätze mit 25, 35 oder 45 Stunden


3 dieser Plätze können wir an Kinder vergeben, die integrativ betreut werden müssen (Eisbärengruppe).

Insgesamt werden 91 Kinder in unserer Einrichtung betreut.

Externe Angebote und Kooperationen

  • Musikalische Früherziehung für Kinder ab 3 Jahren – Herr Dirk Tessmer, Musikschule POW!
  • Englischunterricht – Frau Astrid Lienenkämper
  • Erziehungsberatung – Diakonie für Bielefeld

 


Evangelisches Profil:

Religionspädagogische Arbeit


Wir sind eine evangelische Einrichtung und das hat natürlich Auswirkungen auf unseren pädagogischen Alltag.

Religionspädagogik ist ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Unser Anliegen ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, Gott und Jesus kennen zu lernen und (erste) Erfahrungen mit den Inhalten des christlichen Glaubens zu machen.

In unserem Alltag mit den Kindern geschieht dies „ganz nebenbei“ dadurch, dass

  • wir Erwachsenen versuchen, „Vorbild“ im wertschätzenden Umgang miteinander zu sein;
  • wir auf diesbezügliche Fragen der Kinder auf der Basis unseres Glaubens antworten;
  • christliche Inhalte in unseren Tagesablauf gehören.


Wir singen und beten; biblische Geschichten werden erzählt und thematisch erarbeitet oder in andere Themen eingebunden.

Das Kindergartenjahr erleben wir mit den Kindern bewusst durch die Gestaltung der traditionellen Feste wie Erntedank, Advent, Weihnachten und Ostern. Hinzu kommen zu verschiedenen Anlässen Familiengottesdienste im Kindergarten oder in der Kirche. Regelmäßig besucht uns unser Pfarrer in der Einrichtung, um mit den jüngeren Kindern einen Kindergottesdienst zu gestalten. Die älteren Kinder hingegen gehen hierfür in die Altstädter Nicolaikirche und können dort so auch die Kirche als „Raum“ erleben.


Pädagogische Grundsätze


In unserer Kindertageseinrichtung arbeiten wir nach dem situationsorientierten Ansatz, d.h. die Lebenssituation und der individuelle Entwicklungsstand der Kinder sind Ausgangspunkte für unser pädagogisches Handeln.

Unser Raumkonzept ist so ausgerichtet, dass jede Kindergruppe ihren eigenen Gruppenbereich hat, zu dem sich jedes Kind zugehörig fühlt und in dem es durch einen Nebenraum, sowie verschiedene Nischen und Ebenen unterschiedliche Spielmöglichkeiten gibt.
Natürlich ist auch ein Besuch in anderen Gruppen oder das Verabreden mit einzelnen Kindern aus anderen Gruppen z.B. im Außengelände oder der Turnhalle möglich.

Durch das Miteinander in der Gruppe lernen die Kinder unterschiedliche Verhaltensweisen, Situationen und Probleme kennen, setzen sich damit auseinander und finden so ihre Rolle innerhalb und außerhalb der Gruppe.

Im Zusammenleben erfahren sie gegenseitige Akzeptanz und Toleranz. Erziehung zur Gemeinschaft heißt nicht immer nur Anpassung, sondern auch, sich selbst und seine Interessen innerhalb der Gruppe angemessen durchsetzen zu können. Das setzt voraus, dass wir für jedes Kind da sind, es ernst nehmen, auf seine Bedürfnisse eingehen und mit der Gruppensituation in Zusammenhang stellen.
 

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Mit und ohne Behinderungen:

Integration


Behinderung, welcher Art auch immer, löst häufig erst einmal Berührungsängste aus. Wie Unwissenheit und Unkenntnis von „Andersartigkeit“ dieses Verhalten fördert, ist es uns ein Bedürfnis, dem in unserer Einrichtung früh entgegen zu wirken. Es bedarf also einer Integration, die uns alle betrifft und für die wir uns einsetzen. Es geht uns nicht nur um die Kinder mit Behinderung, sondern um die Integration eines jeden Einzelnen, denn jeder ist anders und sucht und braucht seinen Platz in der Gemeinschaft.

Ein Bestandteil unserer Konzeption ist die Arbeit mit Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind.

Uns ist es außerdem wichtig, dass die betroffenen Kinder den Kindergarten in ihrem wohnungsnahen Bereich besuchen können, damit sie in ihrem sozialen Umfeld verbleiben und in der Lage sind, Freundschaften zu schließen, die über den Besuch des Kindergartens hinausgehen.

Innerhalb der Gruppenarbeit ist es von besonderer Bedeutung, dass alle Kinder voneinander lernen; d.h. nicht nur die behinderten Kinder lernen von den nicht-behinderten, sondern es ist stets ein Miteinander und ein Austausch. So bedeutet Integration, dass „Andersartigkeit“ nicht zur Isolation führen muss, sondern sie beinhaltet die Möglichkeit der Bereicherung aller am Gemeinschaftsleben Beteiligter.
 


Bunt und abwechslungsreich:

Unser Tagesablauf


Der Tag beginnt um 7.30 Uhr mit dem Frühdienst , die die ersten Kinder in Empfang nehmen und in einer Gruppe betreuen. In der Zeit zwischen 8.00 und 9.00 Uhr treffen dann, je nach Dienstplan, die übrigen Kolleginnen in der Einrichtung ein. Um 8.15 Uhr beginnt die Gruppenarbeit, d.h. alle Kinder gehen in ihren Gruppenraum, in dem bis ca. 11.00 Uhr die Entdeckerzeit stattfindet. Während dieser Zeit können die Kinder ihren Spielpartner, die Spieldauer und die Spielmaterialien frei aussuchen. Dazu gehören z.B. das Spielen in der Puppen- oder Bauecke, Tischspiele, Malen und Basteln sowie das gleitende Frühstück bis ca. 10.00 Uhr.

Während der Entdeckerzeit finden verschiedene Angebote, wie Turnen, ein gemeinsames Frühstück in der Woche oder angeleitete Bastel- und Kleingruppenangebote statt.

Die Kinder können aber auch im Rahmen der teilgeöffneten Arbeit die anderen Räumlichkeiten und das Außengelände nutzen.

Während des Vormittags finden in den einzenen Gruppen Morgen-, Stuhl-, oder Teppichkreise statt. Dort werden gruppenthematische Inhalte besprochen, gespielt und Lieder gesungen.

Wir gehen, wenn möglich, mit den Kindern nach draußen. Zwischen 11.45 und 12.30 Uhr werden die Kinder mit einer Buchungszeit von 25 Stunden abgeholt. Die verbleibenden Kinder essen um 11.45 Uhr gemeinsam zu Mittag.

Kinder mit Über-Mittag-Betreuung

Um 11.45 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen auf Gruppenebene. Danach findet eine Ruhe- bzw. Ausruhphase statt, die bis 14.00 Uhr dauert. Kinder, die schlafen möchten/ sollen, können dies in einem der Schlafräume und werden dabei von einer Mitarbeiterin betreut. In der Zeit von 12.30 bis 14.00 Uhr sollten die Kinder nicht abgeholt werden, weil wir möchten, dass die Kinder eine gewisse Zeit am Tag haben, in der sie deutlich zur Ruhe kommen können. Dies gestaltet sich schwierig, wenn Eltern in dieser Zeit in die Gruppe kommen.

Um 14.30 Uhr endet dann das Betreuungsangebot für Kinder mit einer Buchungszeit von 35 Stunden.

Für Kinder mit einer Buchungszeit von 45 Stunden, finden am Nachmittag kleine Angebote oder auch  nochmals die Möglichkeit der Entdeckerzeit statt. Von 14.30 bis 15.15 Uhr bieten wir eine gemeinsame Snackzeit in den Gruppen an. Auch in dieser Zeit ist es wichtig, dass die Situation nicht durch das Abholen beeinträchtigt wird.

Um 16.45 Uhr, bzw. am Freitag bereits um 15.30 Uhr, endet dann der Kindergartentag für alle bis dahin verbliebenen Kinder.

Tagesablauf Mäusegruppe (Kinder zwischen 0 und 3 Jahren)

Die Bringzeit findet von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr statt. In dieser Zeitspanne finden sich die Kinder in ihrer Gruppe ein.

Die Bring- und Abschiedsrituale sind uns dabei sehr wichtig. Außerdem führen wir mit jeder Familie ein kurzes Tür- und Angelgespräch, um wichtige Absprachen zu treffen, Fragen zu klären oder einfach ein freundliches Wort zu wechseln. Anschließend werden die Familienmitglieder verabschiedet.

Wichtig ist es uns, die Verabschiedung der Bezugspersonen so einfühlsam und liebevoll wie möglich zu begleiten, denn schließlich legt dieser Abschied, unter anderem, den Schwerpunkt für das Wohlbefinden und den Start des Kindes in den Tag.

Um 9.00 Uhr versammeln sich alle Kinder zu einem gemeinsamen Morgenkreis auf dem Teppich. Ein solcher Kreis dauert ca. 10 bis 15 Minuten, die Zeit wird sehr individuell gestaltet. Im Morgenkreis kommen wir zum ersten Mal an diesem Tag zusammen, die Kinder begrüßen einander und es wird geschaut, wer da ist und wer fehlt, es wird gemeinsam gesungen und gespielt.

Danach wird gemeinsam gefrühstückt.

Die anschließende Entdeckerzeit gestalten die Kinder sehr selbständig. Entweder nehmen sie an speziellen Angeboten teil oder beschäftigen sich frei in verschiedenen Bereichen.

Bei gutem bis mäßigem Wetter gehen wir im Laufe des Vormittages mit allen Kindern auf das Außengelände. Hier bieten wir den Kindern, neben der Entdeckerzeit in der Gruppe, eine umfassende Bewegungs- und Lernwelt. Viele neue Eindrücke und Sinneserfahrungen, die frische Luft und die Wetterlage, ermöglichen den Kindern zahlreiche Naturerlebnisse. Während der Freispielphase und dem Spiel auf dem Außengelände gehen wir individuell auf die Schlaf- und Essenszeiten der jüngeren Kinder ein.

Zum Ende der Entdeckerzeit, so gegen 11.15 Uhr, kündigt eine Glocke an, dass jetzt das begonnene Spiel zu Ende gespielt wird. So können sich die Kinder auf die Aufräumzeit einstellen und werden nicht aus ihrem intensiven Spiel herausgerissen. Nach ca. 5 Minuten wird dann gemeinsam das Aufräumlied gesungen. Das ist das Zeichen um endgültig aufzuräumen.

Dann versammeln sich alle noch einmal auf dem Teppich, um dann gegen 11.30 Uhr gemeinsam zum Mittagessen zu gehen. Nachdem die Kinder ihre Hände gewaschen haben, treffen sie sich im Gruppennebenraum am gedeckten Tisch.

Nach dem Mittagessen werden die Kinder schlafen gelegt.

Um 14.30 Uhr wird dann mit den 45 Stunden Kindern noch einmal ein gemeinsamer Obst- und Gemüsesnack eingenommen.

Danach wird wieder das freie Spiel (Entdeckerzeit) angeboten und im Laufe des Nachmittags – bis 16.45 Uhr, bzw. freitags bis 15.30 Uhr – werden die Kinder abgeholt.

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