Krisenprävention: Möglichkeiten der schulischen Förderung des Wohlbefindens und der Resilienz von Schülerinnen und Schülern

Wie können krisenhafte Entwicklungen bei Schülerinnen und Schüler vorgebeugt werden? Bei der Beantwortung dieser Frage stößt man immer wieder auf das Konzept der Resilienz, die psychische Widerstandskraft, schwierige Lebenssituationen und andauende Belastungen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen. Die Stärkung der Resilienz spielt eine entscheidende Rolle beispielsweise in der Vorbeugung von psychischen Erkrankungen und suizidalen Entwicklungen sowie in der Gewalt- und Extremismusprävention. Die psychosozialen Folgen der Covid-19 Pandemie für Kinder und Jugendliche sind noch nicht abschätzbar, die Hamburger COPSY-Studie zeigte jedoch bereits eine Abnahme des Wohlbefindens von Kindern- und Jugendlichen und eine deutliche Zunahme psychischer und psychosomatischer Belastungen und Auffälligkeiten. Nicht nur aufgrund dieser Entwicklungen wird die Förderung des Wohlbefindens und der Resilienz von Schülerinnen und Schüler zunehmend eine zentrale Aufgabe für die Schule mit gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

In der Fortbildung sollen unterschiedliche Methoden und Werkzeuge, Programme und Projekte sowie Haltungen zur schulischen Resilienzförderung kennengelernt und praktisch erprobt werden. Diese Maßnahmen können entweder auf der Ebene der einzelnen Schülerin bzw. des einzelnen Schülers, auf der Ebene der Klasse bzw. Kurse oder auf der Ebene der Schulentwicklung und Schulkultur ansetzen. Sie können zudem konkrete Unterrichtsinhalte darstellen oder sie sind weitergefasst und beziehen sich auf den gegenseitigen Umgang und das Miteinander im schulischen Alltag. Die Fortbildung bietet zudem Raum und Zeit zum fruchtbaren Austausch über die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Schulen und Schulformen.
Das Format und die Teilnehmerzahl der Fortbildung sind abhängig von der aktuellen pandemischen Situation.

 

INFO:
Über die zitierte Hamburger COPSY-Studie können Sie sich hier informieren:
https://www.uke.de/kliniken-institute/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik/forschung/arbeitsgruppen/child-public-health/forschung/copsy-studie.html
https://www.uke.de/allgemein/presse/pressemitteilungen/detailseite_104081.html

Termin: Montag, 20.09.2021, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Ort: Haus der Kirche, Bielefeld
Leitung: Andrea Seils (Evangelisches Schulreferat Bielefeld)
Referent*innen: Dipl.-Psych. Steffen Lang, Dipl.-Psych. Sevinç Sunar, Dipl.-Psych. Dr. Manuel Teubert (Krisenbeauftragte der Regionalen Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld)
Zielgruppe: Mitglieder der Krisenteams an Bielefelder Schulen
Anzahl der Teilnehmer: max. 30 (in Abhängigkeit der aktuellen pandemischen Situation)
Anmeldung: schulreferat@kirche-bielefeld.de

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Kontakte:

Schulreferentin
Pfarrerin Andrea Seils
Fon: 0521 / 58 37 - 196
oder 6 84 93
E-Mail: andrea.seils@kirche-bielefeld.de

 

Sekretariat
Elisabeth Bitter
Fon: 0521 / 58 37 - 195
E-Mail: schulreferat@kirche-bielefeld.de

 

Mediothek
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Fon: 0521 / 58 37 - 197
E-Mail: mediothek@kirche-bielefeld.de

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Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld