Kirche aktuell

Gottesdienste und Tanzperformance mit Lesung und Musik

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus


Christine Grunert (Tanz), Heidi Kommerell (Klavier und Gesamt-
konzeption), Sabine Ritterbusch (Sopran) und Gunther Möllmann
(Lesung) erinnern an das Leben und Wirken von Alma Rosé.

Am Freitag, 27. Januar um 18 Uhr gibt es in der Johanniskirche, Johanniskirchplatz 1, ein Gedenkkonzert „Bitte vergessen Sie mich nicht“ zum Tag der Befreiung von Auschwitz. Sabine Ritterbusch (Sopran), Heidi Kommerell (Klavier und Gesamtkonzeption), Christine Grunert (Tanz) und Gunther Möllmann (Lesung) erinnern an das Leben und Wirken von Alma Rosé.

Alma Rosé (1906 -1944) war die Leiterin des Frauenorchesters von Auschwitz. Die bedeutende Musikerin und beeindruckende Frau wurde dorthin im Sommer 1943 deportiert. Dazu ausersehen, das neugegründete Frauenorchester zu leiten, arbeitete sie unermüdlich an ihrem Orchester. „Wenn wir nicht gut spielen, werden wir ins Gas gehen“ war ihr Credo.

Zu der musikalisch-literarischen Erinnerungsreise, verbunden mit einer Tanzperformance, laden die Lydia-Kirchengemeinde, die Erwachsenenbildung und das Frauenpfarramt des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld sowie die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Am Sonntag, 29. Januar, wird um 18 Uhr zu einem Schoah-Gedenkgottesdienst in die Bodelschwinghkirche, Voltmannstraße 265, eingeladen. In diesem Gottesdienst steht das Leben und Wirken des israelischen Friedens-aktivisten Reuven Moskovitz im Vordergrund.

Er wurde 1928 in Rumänien geboren, überlebte den Holocaust und wanderte 1947 nach Palästina aus. Reuven Moskovitz engagierte sich von Anfang an in der israelischen Friedensbewegung, setzte sich gegen die Annexion der besetzten Gebiete und für die gegenseitige Anerkennung Israels und der arabischen Staaten sowie für das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung ein.

Der Gottedsienst wird gestaltet von Pfarrer Andreas Smidt-Schellong, Christa Kronshage und Heilwig Fischbach, Ulrike Liebe-Wilmsmeyer (Saxophon) und Brigitte Hahnhäuser (Klavier).


Schüler des Berufskollegs produzieren Videoclips zum Reformationsjubiläum

Du bist „einfach frei!“


Szene aus einem Videoclip der Schüler zum Thema „Einfach frei“.

Im Herbst vergangenen Jahres haben Schülerinnen und Schüler von einem der Bielefelder Berufskollegs zwei Videoclips zum Motto des Reformationsjubiläums produziert.

Ziel des Unterrichtsprojekts war es, die Nöte und Zwänge moderner junger Menschen mit Blick auf die heutige Leistungs- und Konsumgesellschaft darzustellen vor dem Hintergrund der reformatorischen Erkenntnis, allein aus Gnade frei zu sein.

Als Ergebnis der Beschäftigung mit dem Thema stand für die Schülerinnen und Schüler fest: Du bist einfach frei – endlich mal eine klare, eine einfache, eine nötige Botschaft der Kirche!

Die beiden Videoclips sind auf dem Youtube-Kanal der Evangelischen Kirche von Westfalen eingestellt: Video 1 Video 2

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Die gemeinsamen Wurzeln von rabbinischem Judentum und früher Kirche

"Judäo-Christentum"


Dr. Andreas Bedenbender.

Religionsgeschichtlich standen sich das rabbinische Judentum und die frühe Kirche näher als bisher angenommen. Zwischen beiden entstehenden Orthodoxien entwickelte sich darum ein komplexes Wechselspiel aus Faszination und Abstoßung. Für diesen Prozess führte der amerikanische Judaist Daniel Boyarin den Begriff „Judäo-Christentum“ ein.

Auf dem Hintergrund einer langen Beschäftigung mit neutestamentlichen und rabbinischen Texten gibt Dr. Andreas Bedenbender eine Einführung in das Modell und erläutert es anhand von Beispielen aus dem Neuen Testament. Dr. Andreas Bedenbender ist in Bielefeld geboren worden. Nach seinem Studium der Evangelischen Theologie und der rabbinischen Literatur in Göttingen, Heidelberg, Jerusalem, Berlin und Tübingen ist er heute Gemeindepfarrer und Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten.

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Bielefeld.

  • Montag, 23. Januar, 19 Uhr, Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7.


Bielefelder Beschäftigungsfonds vergibt 27.565 Euro Fördermittel

Hoffnungszeichen setzen


Urkundenvergabe im Haus der Kirche: (v.l.) Ingo Ehmsen, Carola Wolf
(Diakonie für Bielefeld) Cornelia Neumann (Psychologischen
Frauenberatung), Peter Struck (AIDS-Hilfe Bielefeld).

In der Adventszeit hatten die Mitglieder des Spenden-
parlamentes des Beschäftigungs-
fonds entschieden, welche soziale Initiative oder Vereine einen Personalkosten-
zuschuss vom Bielefelder Beschäftigungsfonds 2017 erhalten. Im Dezember wurden die Urkunden im Haus der Kirche von Superintendentin Regine Burg, Ingo Ehmsen, dem Vorsitzenden des kreissynodalen Ausschusses Kirchlicher Dienst in Arbeitswelt und Gesellschaft sowie Sozialpfarrer Matthias Blomeier überreicht.

Mit einem Personalkostenzuschuss fördert der Beschäftigungsfonds die Errichtung oder Erhaltung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeits- oder Ausbildungsplatzes im sozialen und gemeinnützigen Bereich.

Für das Jahr 2017 ist es möglich, insgesamt 27.565 Euro an drei Antragsteller zu vergeben, die sich um die Fördermittel beworben haben: Die Psychologische Frauenberatung e.V. erhält 6.000 Euro, Die AIDS-Hilfe Bielefeld e.V. darf sich über 8.565 freuen und die Diakonie für Bielefeld gGmbH bekommt 13.000 Euro.

In den vergangenen 20 Jahren konnten bisher insgesamt knapp 425.000 Euro an 108 Projekte ausgeschüttet werden.

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