Kirche aktuell | |
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| Theaterprojekt in der Süsterkirche
"Die Wolf-Gang"
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Tom Lanoyes Stück „Die Wolf-Gang“ thematisiert den Konflikt zwischen
Individuum und Kollektiv. Es geht um Liebe und Sex, Gemeinschaft und
Freundschaft, um Loyalität und Verlässlichkeit.
Die „Wolf-Gang“ ist ein Projekt der Reihe Selbstauslöser, bei der Mitglieder
und Freunde des Jugendclubs – unterstützt vom Theater Bielefeld – ganz eigene
Projekte konzipieren und inszenieren.
Die Premiere ist am Freitag, 12. Februar, um 20 Uhr, in der Süsterkirche.
Weitere Termine: 13. / 14. / 17. / 18. / 20. und 21. Februar, jeweils um 20 Uhr.
Karten an der Theaterkasse, an der Abendkasse in der Süsterkirche oder
Vorbestellung unter Tel. (0521) 51 54 54. 
| Seit 73 Jahren im Posaunenchor Milse
„Tuba blase ich erst seit 60 Jahren"
 |  | Im Vordergrund ist Gerhard Rosenhäger auf
einem Foto von 1951 mit seiner Tuba und
Notenbuch auf dem Bundesposaunenfest
in Bochum zu sehen. |
Der Posaunenchor des CVJM Milse besteht seit 121 Jahren. Seit 73 Jahren mit
dabei ist der heute 85jährige Gerhard Rosenhäger. Damit ist der Milser der am
längsten aktiv blasende Bläser im Kirchenkreis Bielefeld.
„Tuba spiele ich aber erst seit 60 Jahren“, sagt der Rentner und hat ein
verschmitztes Lächeln im Gesicht. Schon als kleiner Junge faszinierte ihn das
Flügelhorn eines Bruders. Sobald sich die Gelegenheit bot, wurde es ausprobiert.
Mit 11 Jahren war für ihn klar: Ich schließe mich dem CVJM Posaunenchor in Milse
an.
„Anfangs probten wir in der Schule, die Milser Kirche gab es ja noch nicht“,
erzählt Rosenhäger. Geblasen wurde in Gottesdiensten, bei den Sennetreffen und
in der Jungschar. „Bei Beerdigungen zogen wir mit Horn und Sarg die drei
Kilometer zu Fuß nach Heepen.“ Dann kam der Krieg. 1942 wurde Rosenhäger im
Alter von 17 Jahren eingezogen. Die Männer waren fort, die Blasinstrumente waren
verstaut. Rosenhäger erlebte die Schrecken des Krieges unter Wasser - er gehörte
zur Besatzung eines U-Bootes. „Das ich das überlebt habe, verdanke ich der
schützenden Hand Gottes“, ist er überzeugt. Das Hornblasen ruhte. Nach seiner
Heimkehr arbeitete er in seinem erlernten Beruf als Dreher bei Dürkopp Adler in
Bielefeld, wo er vor 25 Jahren in den Ruhestand verabschiedet
wurde. mehr >
| Pfarrer Blomeier läuft für das Kinderhospiz in Bethel
Ein Ort voller Wärme und Licht
 |  | Laufen für einen guten Zweck: Pfarrer Matthias Blomeier
(re.) sammelt mit seinem Sponsorenlauf in diesem Jahr
Spenden zugunsten des geplanten Kinderhospizes, von
dem Ulrike Lübbert, Leiterin von Haus Zuversicht in
Bethel, ein Modell zeigt. |
Wenn Pfarrer Matthias Blomeier aus der Markusgemeinde seine Laufschuhe
anzieht, joggt er entweder, um gute Ideen für die nächste Predigt zu bekommen,
oder er trainiert für den nächsten Hermanslauf, den er als Sponsorenlauf für
einen guten Zweck durchführt. Dieses Mal soll der Erlös dem Kinderhospiz zugute
kommen, das im nächsten Jahr am Remterweg in Bethel entstehen soll.
Für über 22.000 Kinder und Jugendliche mit der Diagnose einer
lebensverkürzenden Krankheit stehen zurzeit in Deutschland nur acht geeignete
Einrichtungen bereit. „Das sind leider viel zu wenige, und deshalb gibt einen
großen Nachholbedarf bei der qualifizierten Pflege und Betreuung solcher
schwerstkranker junger Menschen“, so Blomeier. „In dieser Ausnahmesituation
brauchen die Kinder und ihre Familien Menschen, die sie ermutigen und stärken
und einen Ort voller Wärme und Licht.“ mehr >
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