Kirche aktuell

Kreissynode I | Beauftragter für Zuwanderungsarbeit Helge Hohmann hält Hauptvortrag

Prophetisches Amt als Kirche wahrnehmen


Helge Hohman (Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW) bei
seinem Vortrag vor der Kreissynode.

„Das Thema der Flüchtlingsarbeit muss und wird uns als Kirche dauerhaft verändern“ – mit einer steilen These begann Pfarrer Helge Hohmann, Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) am Samstag, 25. Juni 2016, seinen Vortrag vor den rund 140 Delegierten der evangelischen Kirche in Bielefeld.

Hohmann entfaltete dabei zunächst die biblischen und rechtlichen Grundlagen des Flüchtlingsschutzes und verwies auf die Auszugs-Erfahrungen des jüdischen Volkes aus Ägypten ebenso wie auf die neutestamentlichen Aussagen Jesu. Wenn Jesus im Matthäusevangelium sage, ‚ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen‘, dann sei dies für Christen bis heute eine gelebte „Praxis des Glaubens und ein Wesensmerkmal christlicher Existenz“, so Hohmann.

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Kreissynode III | Protest zur Abschaffung der Frauenordination

Solidarität mit lettischen Pfarrerinnen


Bielefelder Pfarrerinnen zeigen auf der Kreissynode ihre Solidarität
mit lettischen Kolleginnen.

Seit Anfang Juni 2016 dürfen Frauen in der Evangelisch-lutherischen Kirche Lettlands nicht mehr Pfarrerin werden. Eingeführt wurde die Frauenordination dort im Jahr 1975, doch seit 1993 ist es dazu nicht mehr gekommen. Künftig ist das Pfarramt lediglich Männern vorbehalten.

Zu dem Synodenbeschluss der größten Religionsgemeinschaft des baltischen Landes unter Vorsitz von Erzbischof Janis Vanags hatte es in den vergangenen Tagen bereits zahlreiche Proteste gegeben. Die ordinierten Theologinnen des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld (Foto) haben nun zusammen mit allen Delegierten der am vergangenen Samstag tagenden Kreissynode ihre Solidarität mit den lettischen Pfarrerinnen erklärt.


Entdeckungsreise in das wunderbare Reich der Stimme

„Sing!Fest“ in der Altstadt


Foto: Klangfestival

Zum Singen braucht es keine musikalische Vorbildung und kein Spezialwissen – Mund auf und los, und das nicht allein, sondern gemeinsam mit anderen Sangeslustigen.

Unter der Anleitung von erfahrenen Chorleiternnen und Chorleitern geht es beim „Sing!Fest“ in der Altstädter Nicolaikirche am Freitag, 1. Juli, auf Entdeckungsreise in das wunderbare Reich der Stimme. Mit Einsing- und Körperübungen, Beatboxen und Obertonsingen, Experimenten zu Rhythmus und Koordination, dem Singen bekannter und neuer Lieder kann man die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten und Facetten der Stimme kennen lernen.

Mit Mut zum Ausprobieren, Experimentieren und Improvisieren kann man sich und die eigene Stimme neu entdecken – ganz individuell und gleichzeitig inmitten hunderter anderer Stimmen als Teil eines großen und großartigen Klangs. Start ist um 18 Uhr mit Einsingen und Aufwärmen mit Kamilla Matuszewska.

Zum Ausklang des Abends gegen 22 Uhr wird zu einer Klangmeditation mit Gesang und Improvisation mit Markus Stockhausen eingeladen. Hier werden keine Lieder gesungen, sondern es geht um ein harmonisches, klingendes Miteinander. Momente der Stille laden zur Meditation ein. Klang schwingt fort in der Stille, Stille wird während der Klänge erlebt, und es macht einfach Spaß im großen Klang mitzusingen. Eintritt: 5 Euro an der Abendkasse.      www.klangfestival-bielefeld.de


RÜCKBLICK: Video Weite wirkt-Festival


Gerade mal vier Wochen liegt das große Weite wirkt-Festival mit tausenden Besuchern im GERRY WEBER STADION in Halle zurück. Mit dabei waren auch viele Bielefelderinnen und Bielefelder. In einem knapp 10-minütigen Dokumentations-Video sind jetzt die schönsten Ereignisse und Bilder zusammengefasst: Zum Video hier


Kindermusicalprojekt „Freunde“ des Kirchenkreises fördert Toleranz und Akzeptanz

Verschiedenheit als Bereicherung erleben


Aufführung des Kindermusicals "Freunde" in der Matthäuskirche.

„Du bist anders als ich! – Ich bin anders als du! – Trotzdem können wir Freunde sein.“ Unter diesem Motto wurde in fünf Kitas des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld  für das Kindermusical „Freunde“ geprobt.

Mit dem Musicalprojekt soll die Verschiedenheit der Menschen benannt werden und als Bereicherung des eigenen Lebens wahrgenommen werden. So fördern wir Toleranz und Akzeptanz bei Kindern", sagt Christine Kandler, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis. „Die musikalische Erarbeitung unterstützt die Kinder in ihrer Persönlichkeitsbildung. Sie machen die Erfahrung, zusammen können wir etwas erreichen“. Die musikalische Leitung hat Kreiskantorin KMD Ruth M. Seiler.  Fotos von der Aufführung

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Für bedürftige Menschen

"Feuer und Flamme"


Festlich geschmückte Tische und ein Dreigänge-Menü im
Haus der Kirche. Foto: Andreas Darkow

„Feuer und Flamme“, ein Angebot für obdachlose Menschen und sozial Bedürftige ging in die vierte Runde. Rund 150 bedürftige Bielefelder Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, einen Abend mit gutem Essen und gutem Rahmenprogramm im Haus der Kirche zu genießen.

Sponsor der Veranstaltung ist das Bielefelder Unternehmen MarcanT. Der Bielefelder Tisch, die Bahnhofsmission Bielefeld, das Evangelische Sozialpfarramt und die Gemeinschaft St. Egidio haben die Organisation übernommen.

Die Bielefelder Musiker Moritz Petersen und Arne Backs und Kabarettist Heinz Flottmann gestalteten das Unterhaltungsprogramm. Sozialpfarrer Matthias Blomeier begrüßte die Gäste.


Abschlussfest für die internationalen Gäste

„Wir haben erlebt, wie Weite wirkt“


Die Gäste aus Ungarn, Tansania, Argentinien und Chile, eingerahmt
von Pfarrer Andreas Smidt-Schellong von der Dietrich-Bonhoeffer-
Gemeinde und Superintendentin Regine Burg. Die fehlenden Gäste
aus Prag mussten schon vorher die Rückreise antreten. Foto: Darkow

Die Gäste aus Tansania, Chile, Argentinien, Ungarn und Tschechien, die zum „Weite wirkt“-Festival und zu einem Rahmenprogramm in Bielefeld waren, wurden mit einem Abschlussfest im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum verabschiedet.

„Wir haben in dieser Zeit eindrucksvoll erlebt, wie Weite wirkt und haben Gottes Segen gemeinsam gespürt“, so Superintendentin Regine Burg. Sie zeigte sich beeindruckt von den Gesprächen, dem Austausch und der gegenseitigen Bereicherung dieses Besuchs. Sie überreichte jedem Gast einen kleinen Engel als Zeichen eines guten Botschafters.

Die Gäste haben ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm absolviert und informierten sich in Schulen, Kitas, Alteneinrichtungen und in einem Hospiz über deren Arbeit und Konzepte. Höhepunkt des Besuchs war das „Weite wirkt“-Festival der Landeskirche in Halle mit vielen internationalen Gästen.

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Presbyter-Empfang im Haus der Kirche

Willkommen im neuen Amt!


Sozialpfarrer Matthias Blomeier erläutert die zahlreichen Aufgaben
seines Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt und Gesellschaft.

"Gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen sein“, zitierte Superintendentin Regine Burg einen Kanon aus dem Gesangbuch, um die neu gewählten Presbyterinnen und Presbyter willkommen zu heißen. Der Kirchenkreis hatte sie zum Kennenlernen anderer Presbyter und der Mitarbeitenden in den verschiedenen Diensten und Abteilungen im Haus der Kirche eingeladen.

Im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld gibt es insgesamt 253 Personen in 27 Presbyterien. „Sie alle tragen gemeinsam Leitungsverantwortung in unserer evangelischen Kirche, Verantwortung für das Leben in den Gemeinden und die Perspektiven in unserer Kirche“, so Regine Burg.

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