Kirche aktuell

5. Nacht der offenen Kirchen

Pfingsten: Musik, Mahlzeiten, Mitmach-Aktionen


In der Nacht der offenen Kirchen zu Pfingsten präsentieren sich die Kirchen
- hier die Kirche in Ubbedissen - in einem anderen Licht.

Zur 5. Nacht der offenen Kirchen laden evangelische Kirchengemeinden in Westfalen und Lippe ein. Am Pfingstsonntag (27. Mai) gibt es in rund 230 Kirchen Musik und Lyrik, Essen und Trinken, Mitmach-Aktionen und Meditationen. Im Jahr der Kirchenmusik 2012 wird es unter dem Motto „Gottesklang“ an vielen Orten besonders musikalisch zugehen.

Das Programm in Bielefeld reicht von einem Familienfest in Babenhausen unter der Überschrift „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ bis zu einem Pfingstfest mit der „Misa Tango“ von Martín Palmeri in der Neustädter Marienkirche. Die Evangelische Kirche Ubbedissen wird wieder von einer kunstvollen Lichtinstallation geschmückt. Erstmalig setzt die Nacht der offenen Kirchen auch einen ökumenischen Akzent: In Schildesche knüpfen die evangelische Stiftskirche und die katholische Kirche St. Johannes Baptist ein nachbarschaftliches Band.

Weitere Infos sowie die einzelnen Veranstaltungsorte und Programme der Nacht der offenen Kirchen 2012 in ganz Westfalen sind nachzulesen unter www.kirchen-nacht.de. Programmflyer liegen in Kirchengemeinden und im Haus der Kirche aus.

Aktion „Stadtradeln“ vom 1. bis 21. Juni

Radeln für ein gutes Klima


Werben für das „Stadtradeln“: (v.l.) Anke Egging, Stadtradel-Koordi-
natorin, Tayfur Delialioglu, Mitarbeiter BGW, Oliver Spree, Fahrrad-
beauftragter der Stadt, Bürgermeister Detlef Helling, Superintenden-
tin Regine Burg, Dirk Niermann und Kathrin Dröge, Firma Hebie.

„Fahrrad fahren, Kilometer eintragen und das Klima schützen!“ - unter diesem Motto beteiligt sich der Kirchenkreis an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima Bündnisses und der Stadt Bielefeld. Fahrradfahren vermeidet Lärm, Abgase, ist kostengünstig, bindet kaum öffentlichen Raum fürs Parken, fördert die Gesundheit und ist gerade auf Kurzstrecken schnell und unkompliziert. Was liegt also näher, als die Aktion „Stadtradeln“ zu unterstützen?

Viele Menschen in unseren Kirchengemeinden lassen oft das Auto stehen und fahren aus Umweltschutz- und Gesundheitsgründen mit dem Fahrrad. Sie legen viele Kilometer auf diese Weise zurück und tragen mit jedem Kilometer zur Treib­hausgas-Reduktion bei.

Es geht ganz einfach: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer radeln in der Zeit vom 1. bis 21. Juni möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad oder E-Bike - egal ob beruflich oder privat, egal wo. Hauptsache sie sind CO2-frei unterwegs.

Man meldet sich unter www.stadtradeln.de für Bielefeld an. Dann sucht man sich ein Team aus, das man unterstützen möchte. Der Kirchenkreis hat das Team „Evangelische Kirchenkreisradler“ angemeldet. Danach losradeln und die gefahrenen Kilometer einfach im Online-Radelkalender eintragen. Die Online-Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet.

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Jahresempfang der Evangelischen Jugend

„Ein starkes Stück Kirche für Bielefeld“


Trafen sich beim Jahresemfang: (v.li.) Georg Epp, Leiter des Jugend-
amtes, Superintendentin Regine Burg, Frederic Suchla (SPD), Jutta
Schattmann, Schulamtsdirektorin, Jugendpfarrer Thomas Wandersleb.

Unter dem Motto „Ein starkes Stück Kirche für Bielefeld“ fand der diesjährige Jahresempfang der Evangelischen Jugend Bielefeld erstmals in der Jugendkirche luca statt.
Synodal-Jugendpfarrer Thomas Wandersleb begrüßte ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vertreterinnen und Vertreter der Jugend- und Wohlfahrtsverbände, des Jugendringes, des Jugendamtes, der Schulen, der Politik, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld mit Superintendentin Burg an der Spitze.

Die schönste Nachricht am Abend: Die Jugendkirche luca wird nach dreijähriger Projektphase als vierte Säule der Evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen durch Beschluss der Leitung des Kirchenkreises dauerhaft installiert. „Wir freuen uns sehr über diesen Beschluss“, sagten der Synodal-Jugendpfarrer und die Superintendentin.

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Choräle bereichern die Nachtansichten 2012

Ein Staffellauf der Lieder


Superintendentin Regine Burg (2. v.l.) und Präses Annette Kurschus (in schwarz) blättern
mit weiteren Gästen der Nachtansichten in der Chronik der kirchenmusikalischen
Aktion 366+1.

Einge-bettet in das Pro-gramm der Nacht-ansich-ten 2012 erreich-te am Sam-stag die 366+1 Chronik mit Sta-tion in Biele-feld das Ende der Staffel für die westfälische Landeskirche. Die aufwendig gestaltete Chronik, in der alle bisherigen Stationen des Buches festgehalten sind, setzt ihren Weg nun in der lippischen Landeskirche fort.

Präses Annette Kurschus führte in diesem Rahmen eine Betrachtung des Bielefelder Chorals „Ich will dich lieben, meine Stärke“ von Johann Scheffler aus. Es handelt sich um ein eindringlich, fast euphorisches Liebeslied. „Adressat ist Jesus: Meine Stärke, meine Zier, mein Licht. Jesus, mein Leben, mein bester Freund, Gottes Lamm, mein Bräutigam“, erläutert Präses Kurschus. „In jedem Kosenamen des Geliebten verbirgt sich eine ganze Theologie. Jesus: Mensch und Gott zugleich. In der Zahlensymbolik drückt sich das aus: Viermal „ich will dich lieben“ in der ersten Strophe – als Symbol für die Menschwerdung in der Welt mit ihren vier Urelementen Wasser, Feuer, Erde, Luft. Dreimal „ich will dich lieben“ in der zweiten Strophe – als Symbol für Gott in seiner Dreieinigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Fremd und ungewöhnlich. Peinlich womöglich. Und gerade in diesem diffusen Empfinden eigentümlich faszinierend.“

Weitere Fotos von den Nachtansichten

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Studienreise geht kirchlich-kulturellem Wandel in Bielefeld nach

„Dass nichts bleibt, wie es war...“


Superintendentin Regine Burg (re.) und Teilnehmerinnen
der Studienreise betrachten das Modell des Anbaus
an der Johanniskirche.

Eine 50-köpfige Studienreisegruppe aus dem Kirchenkreis Vlotho besuchte am Samstag, 28. April außergewöhnliche Ziele in Bielefeld. Unter dem Motto „Dass nichts bleibt, wie es war...“ hat der Vlothoer Kulturpfarrer Hartmut Birkelbach Orte ausgewählt, an denen tiefgreifende Veränderungsprozesse des kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich werden.

Zuerst stand eine Führung im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Landekirche von Westfalen auf dem Plan, die allgemeine kirchlich-kulturelle Wandlungsprozesse der letzten Jahrhunderte aufzeigte.

Anschließend traf sich die Gruppe mit Superintendentin Regine Burg und Lydia-Gemeindepfarrer Christoph Steffen in der Johanniskirche, um ein aktuelles Umbauprojekt in Bielefeld zu beleuchten. An Hand des Modells und den Plänen erläuterte Pfarrer Steffen die anstehenden Veränderungen für eine zukünftig multifunktional nutzbare Johanniskirche. In der anschließenden Diskussion sorgte sich ein ehemaliger Vlothoer Küster um den Denkmalschutz des Gebäudes, doch Pfarrer Steffen konnte beschwichtigen: „Es handelt sich um schonende und rückführbare Maßnahmen, die mit den Denkmalschutz abgestimmt sind. Wir wollen und können kein Museum erhalten. Wir brauchen Raum für das Gemeindeleben.“

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Das Jahr der Kirchenmusik


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