Kirche aktuell

Erstmals in Bielefeld: Verlesung von knapp 2.000 Namen

Schoa-Gedenktag am 24. April


Haben den Jom haSchoa vorbereitet (v.l.): Superintendentin Regine
Burg, Martin Decker und Irith Michelsohn stehen am sechsarmigen
Leuchter, dessen einzelne Kerzen jeweils für eine Million ermordeter
Juden stehen und der am Jom haSchoa 2017 auch auf dem Rathaus-
platz leuchten wird.

Am Montag, den 24. April, findet in diesem Jahr der Jom haSchoa (Tag der Katastrophe) statt. Zum ersten Mal werden an diesem Tag in Bielefeld auf dem Platz zwischen altem und neuem Rathaus in der Zeit von 15 bis 20 Uhr die Namen aller 1937 Jüdinnen und Juden verlesen, die vom Bielefelder Bahnhof aus in den Jahren 1938 bis 1945 in die Ghettos und Konzentrationslager deportiert, auf andere Weise ermordet wurden oder umgekommen sind.

Vorbereitet wurde dieser Tag durch einem Arbeitskreis von Mitgliedern der jüdischen Kultusgemeinde und der evangelischen Kirche Bielefeld.

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Klanginstallation „Lachen erlaubt“ an der Altstädter Nicolaikirche

Lachender Kirchturm


Altstädter Nicolaikirche: Bis zum 7. Mai hörbar anders. Foto: Darkow

Erstmals wird der Turm der Altstädter Nicolaikirche Bielefeld anders klingen als gewohnt. Die Kirche wird ihr viertelstündiges Zeitsignal der Glocke mit Lachen verkünden. Die Glocken der Kirchturmuhr und das Glockenspiel werden während der Zeit ruhen.

Die Klanginstallation „Lachen erlaubt“ ist eine Kunstaktion der in Frankfurt am Main lebenden Künstlerinnen CaBri, Carolyn Krüger und Brigitte Kottwitz. Das von oben kommende Lachen möchte die Passanten einladen zu einem Moment des Innehaltens, der Reflektion und der Erheiterung. Wie gehe ich durch die Welt? Habe ich heute schon ein Lächeln verschenkt? Kann ich Konflikten mit Humor begegnen? Wie sieht achtsamer Umgang mit meinen Mitmenschen aus?

Am Sonntag, 23. April, wird zur Eröffnung des Projektes „Lachender Kirchturm“ zu einem „Osterlach-Gottesdienst“ um 10.30 Uhr in die Altstädter Nicolaikirche eingeladen. Der Gottesdienst wird gestaltet von Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher in Kooperation mit Silvia Rößler. Lektorin: Gerda Kleine-Bekel. Organistin: Kamilla Matuszewska.

Der lachende Kirchturm erklingt ab diesem Tag bis zum 7. Mai täglich zwischen 10 bis 18 Uhr zu jeder Viertelstunde.

Ausnahme ist der 24. April, dem Jom haSchoa-Gedenktag, der in Bielefeld vor dem nur wenige hundert Meter entfernten Rathaus stattfinden wird.


Tansania-Delegation des Kirchenkreises berichtet

„Wir beten für Regen“


(v.l.) Anja Maas, Werner Matthes, Susanne Schubring, Superintendent
Daniel Mwarabu, Dean Dr. Eberhardt Ngugi, Mathias Wemhöner und
Jolanta Baron-Borys.

In der Zeit vom 4. bis 20. März reisten fünf Mitglieder des Arbeitskreises Tansania, Mathias Wemhöner (Vorsitzender des Arbeitskreises Tansania), Susanne Schubring (Pfarrerin aus Eckardtsheim), Anja Maas (Übersetzerin), Werner Matthes (Prädikant und Mitglied des Arbeitskreises Tansania) sowie Jolanta Baron-Borys (Mitglied des Arbeitskreises Tansania) in den Partnerkirchenkreis Kusini und haben die fünf Gemeinden Lutindi, Mbangulu, Manka, Bungu und Tamota sowie das Lutindi Mental Hospital besucht.

Die Delegation konnte viele Gespräche führen und Einblicke in den Lebensalltag der Gastgeber gewinnen. „Wir danken Gott für die behütete Zeit in Tansania und denken mit Freude und Dankbarkeit an die vielen Begegnungen und Menschen zurück und beten für Regen“, so Wemhöner.

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LWL-Wanderausstellung zum Reformationsjubiläum im Historischen Museum Bielefeld

Luthers musikalische Erben


Wer kennt ihn nicht – den Weihnachtsklassiker „Ihr Kinderlein kommet“? Die wenigsten wissen jedoch, dass er in der heute bekannten Form aus Gütersloh stammt. Westfalen verfügt über ein vielfältiges kirchenmusikalisches Erbe. Mit der Wanderausstellung „Klang der Frömmigkeit. Luthers musikalische Erben in Westfalen“ widmet sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem rock’n’popmuseum Gronau und mit Unterstützung der Evangelischen Kirche von Westfalen dem Einfluss der Reformation auf die Musik bis zur Gegenwart.
Die Reformation verbreitete sich durch Musik. Für Martin Luther war sie Mittel der Verkündigung, Geschenk Gottes und Medizin gegen das Böse. Lieder gaben der Gemeinde eine Stimme – und zwar nicht in der Liturgiesprache Latein, sondern allgemein verständlich auf Deutsch. Luthers Choräle sind heute Gesangbuchklassiker. Auch die reformierte Tradition maß der Musik einen besonderen Wert bei.
Die Ausstellung begibt sich auf die Suche nach dem Klang der frohen Botschaft. Sie behandelt in fünf Kapiteln die Themen: Reformation und Musik in Westfalen, Singebewegung, Instrumente, politische Instrumentalisierung des Liedes und Popmusik. Sie vermittelt multimedial Einblicke in die Geschichte der deutschsprachigen Kirchenmusik.

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Festgottesdienst zum 200-jährigen Bestehen des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld

„Dankbar. Vertrauen. Einfach frei“


Im Jahr 2017 feiert der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld neben dem 500. Reformationsjubiläum auch das 200-jährige Bestehen des Kirchenkreises mit einem Festgottesdienst am Freitag, 3. Februar in der Neustädter Marienkirche. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Dankbar. Vertrauen. Einfach frei“. Die Predigt hielt Superintendentin Regine Burg.

Während des Festgottesdienstes wurden die von der Landeskirche gestifteten und von Präses Annette Kurschus signierten revidierten Lutherbibeln 2017 an alle Kirchengemeinden übergeben.

Bläser des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld gestalteten musikalisch den Gottesdienst mit Werken von Marc-Antoine Charpentier, Antonio Vivaldi u.a. Leitung und Orgel: Kreiskantorin Ruth M. Seiler.

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