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Kirche aktuell | |
Gottesdienstreihe in der Süsterkirche
"Kirche trifft Kino"
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Am kommenden Sonntag, 29. Januar, lädt die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde zu einem besonderen Gottesdienst ein. Unter der Überschrift „Kirche trifft Kino“ geht es inhaltlich und musikalisch um den Film „Ziemlich beste Freunde", der zur Zeit erfolgreich in deutschen Kinos läuft. Nach „Midnight in Paris“ von Woody Allen im Spätsommer vergangenen Jahres ist dies nun der zweite Gottesdienst der Reihe.
Auch dieses Mal werden die Jazzmusiker Andreas Kalling (Saxophon), Joachim Fitzon (Bass) und Bertold Becker (Piano) den Gottesdienst zusammen mit Organistin Christiane Krause musikalisch gestalten. Liturgie und Predigt gestalten Pfarrer Bertold Becker (links) und Pfarrer Uwe Moggert-Seils (rechts). Beginn ist um 10.15 Uhr in der reformierten Süsterkirche in der Bielefelder Innenstadt am Süsterplatz.

| Hans-Martin Knappe zum Kantor ernannt
„Spiel, dass der böse Geist entflieht“
 |  | Freuen sich über die Auszeichnung: (v.li.) Der Dornberger
Pfarrer Andreas Biermann, Kantor Hans-Martin Knappe,
Kreiskirchenkantorin Ruth M. Seiler und Superintendentin
Regine Burg. |
„Wer singt, betet doppelt“, so Kirchenvater Augustinus. Und der Liedermacher Peter Janssens dichtete: „Spiel, dass der böse Geist entflieht, zum Menschen mach mich wieder“. Die Musik ist fester Bestandteil im Gottesdienst der Gemeinden, und ein jeder hat vielleicht schon einmal gespürt, wie die Musik die Seele berühren kann.
Im Kirchenkreis leisten zur Zeit acht hauptamtliche und 35 nebenamtliche Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen ihren Dienst zum Lobe Gottes. Einer von ihnen ist Hans-Martin Knappe. Seit 1969 leitet er den Posaunenchor in der Kirchengemeinde Dornberg. Seit September 1974 ist er auch als Organist und Leiter des Kirchenchores in Dornberg tätig. Für seine Verdienste wurde Hans-Martin Knappe nun von der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen der Titel eines Kantors verliehen. Die Urkunde überreichte Superintendentin Regine Burg in einem festlichen Gottesdienst in der Peterskirche Dornberg.
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| Kirchenchor der Reformierten Gemeinde feiert 110-jähriges Jubiläum
Singen macht Freu(n)de
 |  | Am 15. Januar feierte die Evangelisch-Reformierte Gemeinde anläss-
lich des 110-jährigen Jubiläums des Kirchenchores einen
musikalischen Gottesdienst mit viel Gesang.
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Mit der Gründung des „Vereins für kirchliche Musik“ durch Pfarrer Goebel beginnt die Geschichte des Kirchenchors der Evangelisch-Reformierten Gemeinde in Bielefeld. Um 1880 gab es noch nicht viele Kirchenchöre in Bielefeld, sodass dieser Verein den gemeinsamen Gesang in vielen Gemeinden unterstützte, bis Pfarrer Mundt am 7. Januar 1902 schließlich einen eigenen Chor für die Evangelisch-Reformierte Gemeinde ins Leben rief.
Viele der Vereinsmitglieder schlossen sich dem Chor an, der sich nun als Gemeindechor verstand, diese während des Gottesdienstes im Gesang unterstützte und weniger ein Konzertchor werden wollte. Am 15. Januar feierte der Chor nun in einem Festgottesdienst sein 110-jähriges Bestehen.
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| Sponsorenlauf von Pfarrer Matthias Blomeier für den Verein „Sterntaler“
Hilfe für trauernde Kinder
 |  | In den Räumen von Sterntaler e.V.: (v.li.) Ingrid Littmann, Anne
Wiebusch und Sozialpfarrer Matthias Blomeier. Mit dabei die
Therapiehündinnen Laika und Kanela. |
An der Tür des Vereins „Sterntaler“ am Niedermühlenkamp 6 wird man von Mitarbeiterinnen des Vereins und zwei freundlichen, mit dem Schwanz wedelnden Hunden begrüßt. Die Räume sind hell und freundlich. In einem liegen bunte Sitzkissen auf den Boden und bilden einen Kreis. In der Mitte liegt ein gelbes Tuch. Darauf sind ein kleiner bunter Engel, eine Klangschale und ein bunt bemalter Stein umgeben von gelben Sternen drappiert. Auch Spielsachen, ein Kasperletheater und Bücher sind zu finden. „Dies ist einer der Gruppenräume, in denen wir mit den Kindern und Jugendlichen arbeiten“, erzählt die Sozialarbeiterin und Trauerbegleiterin Ingrid Littmann. Der Verein kümmert sich um trauernde Kinder und Jugendliche. „Für Kinder und Jugendliche bedeutet der Tod eines Elternteils, von Geschwistern, Großeltern oder eine anderen nahestehenden Menschen eine schwere psychische Belastung“, weiß Matthias Blomeier aus seiner langjährigen Arbeit als Pfarrer und begründet seine diesjährige Wahl des Sponsorenlaufs zugunsten des Vereins.
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| Suchen und Finden
Drei Orgelbaufirmen im Rennen um Neustädter Orgel
 |  | Der Orgelbau-Ausschuss der Neustädter Marien-Kirchengemeinde
begutachtet die Orgel in der St. Ursula Kirche in Köln. |
Beim Orgelneubau in der Neustädter Marienkirche kann eine nächster Schritt getan werden. Nachdem die Spendensumme nunmehr auf über 540.000 Euro angewachsen ist, wird die Umsetzung des Beschlusses zum Orgelneubau aus dem Jahre 1997 jetzt in Angriff genommen. Zudem ist Dringlichkeit geboten, da die vorhandene Kleuker-Orgel aus den 60er Jahren in ihrer inneren Substanz mehr und mehr abgängig ist.
So hat der Orgelneubau-Ausschuss, den das Neustädter Presbyterium im Jahre 2004 berufen hatte, in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr Exkursionen durchgeführt. Daran teilgenommen hat auch der Orgelsachverständige der Evangelischen Kirche von Westfalen, Dr. Hans-Christian Tacke aus Bochum, der das Projekt seit Sommer 2011 begleitet. Dieser Orgelneubau in der Neustädter Marienkirche sei eine große Chance für Bielefeld, die „Orgellandschaft“ durch ein charakteristisches Instrument von hoher Qualität zu ergänzen, so Tacke.
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| Gemeindehaus-Neubau in Schildesche
Funktional, barrierefrei und umweltfreundlich
 |  | | Südwestansicht des neuen Gemeindehauses
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Die Stiftskirchengemeinde Schildesche plant einen Gemeindehaus-Neubau an der Johannisstraße 13. Der Bauantrag ist mittlerweile genehmigt. Eine Gemeindeversammlung informierte über das Projekt. Architekt Oliver Stüwe stellte dabei das geplante Gebäude vor und es wurde über die weitere Planungs- und Bauphase informiert.
Nun soll im Laufe des Jahres an der Stelle des jetzigen Hauses aus den 50er Jahren ein modernes, zweckmäßiges Gebäude entstehen. Es wird nicht nur den Anforderungen der neu strukturierten Gemeinde Rechnung tragen, sondern auch energetisch auf dem heutigen Stand der Technik sein und alle Voraussetzungen für eine Wirtschaftlichkeit der Gemeinderäumlichkeiten mitbringen.
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