Partnerschaftskomitee in Tansania

Tansania-Partnerschaft

Das Partnerschaftskomitee Kusini

Für die Partnerschaftsarbeit nehmen die Mitglieder des Partnerschaftskomitees einige Strapazen in Kauf. In der Regel finden die gemeinsamen Sitzungen im Pfarrbüro in Lutindi statt, so dass die Mitglieder der anderen Gemeinden zu Fuß zu den gemeinsamen Sitzungen erscheinen müssen. Auch wenn Abkürzungen über ein weit verzweigtes System an Trampelpfaden genommen werden können, sind die Wege doch weit, anstrengend und kosten viel Zeit.

Aufgabe des Partnerschaftskomitees ist es, die Spendengelder zu verwalten und Prioritätenlisten für notwendige Projekte aufzustellen. Über die Ausgaben von Spendengeldern fertigt das Partnerschaftskomitee einen lückenlosen Bericht an, der nicht nur dem Arbeitskreis Tansania, sondern auch dem Bischof der Nordostdiözese vorgelegt wird. Auch wird der Bischof über alle Spenden und Vorhaben informiert.

Ferner bereitet das Komitee die Programme für die deutschen Delegationen vor. Das ist in Tansania wesentlich schwieriger als in Bielefeld, zumal auch die komplette Verpflegung eingeplant werden muss. 6 Gäste 14 Tage lang zu bewirten, ist eine logistische Herausforderung. Selbstverständlich wird die Verköstigung bezahlt.

Viele Tansanier fühlen sich durch die finanziellen Leistungen gelegentlich beschämt und fragen sich, was sie in die Partnerschaft einbringen können. Bei den Gegenbesuchen von Tansaniern in Bielefeld hat sich sehr schnell gezeigt, was der Kirchenkreis Kusini in die Partnerschaft einbringen kann: Spiritualität, Gemeindeaufbau, neue missionarische Ansätze – insbesondere in der Jugendarbeit –, Rückbesinnung auf in Deutschland verloren gegangene religiöse Werte, Belebung der Kirchenmusik und vieles mehr.

Tansanische Gäste in Bielefeld freuen sich immer sehr auf die im wahrsten Sinne des Wortes einmalige Reise nach Deutschland, oft genug ist sie überhaupt die einzige Möglichkeit zu verreisen. Genauso gerne reisen sie aber wieder zurück in ihr Heimatland: in Tansania ist nicht nur das Wetter freundlicher, auch die Menschen gehen freundlicher miteinander um.

Top