Kindertageseinrichtungen (Kitas):
Unser pädagogisches Profil
Unsere pädagogische Arbeit richtet sich nach dem Qualitätshandbuch der evangelischen Kindertagesstätten in Bielefeld. Darüber hinaus verfügen wir über eine zusätzliche Konzeption, in der die Schwerpunkte unserer Arbeit detailliert festgelegt sind. Qualitätshandbuch und Konzeption sind für alle Interessierten hier bei uns jederzeit einsehbar.
Evangelisches Profil
Wir sind eine Einrichtung in evangelischer Trägerschaft und einem christlichen Menschenbild. Kinder und Eltern anderer religiöser und/oder säkularer Orientierung sind uns herzlich willkommen und werden von uns als Bereicherung empfunden. In unserer Einrichtung haben sie die Möglichkeit der Begegnung mit dem christlichen Glauben.
Teiloffenes Gruppenkonzept
In den Gruppenformen I und III im Obergeschoss hat jedes Kind seine feste Stammgruppe. Ab 9.00 Uhr beginnt die Bildungszeit der Kinder mit einem Morgenkreis. Danach frühstücken wir gemeinsam. Anschließend finden Freispielphase, gruppenübergreifende Angebote oder Projekte mit unseren Kooperationspartnern statt. Gegen 11.45 Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen in den Stammgruppen. Nach einer gemütlichen Ruhezeit oder offene Spielzeit beginnt die Abholphase. Der Nachmittag wird auch gruppenübergreifend gestaltet.
Unter-Dreijährige
Für die Kinder im Alter von eins bis drei Jahren, bieten wir in zwei Gruppen im Erdgeschoss jeweils 10 Plätze mit 35 Wochenstunden an und 10 Plätze mit 45 Wochenstunden. Sechs U3 Plätze befinden sich auch noch in der oberen Etage in einer altersgemischten Gruppe. Jede Gruppe wird von drei pädagogischen Fachkräften betreut und begleitet.
Kinder mit besonderem Förderbedarf, z.B. mit einer Beeinträchtigung im Physischem-, Psychischem- oder Wahrnehmungsbereich
Jedes Kind ist einzigartig und hat sein eigenes System, in dem es lebt und aus dem es seine Erfahrungen mitbringt. Bei einem besonderem Förderbedarf der Kinder arbeiten wir eng mit unterschiedlichen Institutionen zusammen, die nach Absprache auch zu uns ins Haus kommen. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern und den Institutionen statt, um eine gute Förderung der Kinder zu gewährleisten. Zusätzliche Fachkräfte begleiten die Kinder im Kitaalltag.
Förderung der angehenden Schulkinder
Im letzten Jahr vor der Einschulung setzten wir noch einmal einen Schwerpunkt durch besondere Projekte in den Bereichen Musik, Literatur, Naturwissenschaften und Kunst auf die Förderung der zukünftigen Schulkinder. Wir besuchen Institutionen, wie z.B. die Feuerwehr, die Kunsthalle, die Polizei und die Bibliothek.
Zusammenarbeit mit Eltern
Eine willkommene Haltung gegenüber den Eltern ist für uns eine wichtige Grundlage für eine gute, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Durch täglich stattfindende Tür- und Angelgespräche bekommen die Eltern eine kurze Rückmeldung über den Tag. Die Eltern haben auf Wunsch auch die Möglichkeit in unserer Einrichtung zu hospitieren, um gemeinsam den Kitaalltag zu erleben. In jährlich organisierten Entwicklungsgesprächen tauschen wir Beobachtungen zur Entwicklung der Kinder aus. Darüber hinaus ist es den Eltern möglich, individuell einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Der Elternbeirat und die Kitaleitung tauschen sich mehrmals jährlich z.B. über Veranstaltungen, Projekte und sonstige, kitarelevante Inhalte aus. Die Eltern beteiligen sich tatkräftig an Veranstaltungen und Projekten.
Sprachförderung
Sprachförderung findet jeden Tag statt. Alltagsintegrierte Sprachförderung orientiert sich an den individuellen Interessen und Ressourcen der Kinder und integriert sich in unseren Tagesablauf (z.B. Kreisspiele mit Liedern und Reimen, Fingerspiele). Die Fachkräfte greifen vielfältige Situationen auf, z.B. durch das Betrachten von Bilderbüchern, und stellen damit eine sprachanregende Umgebung bereit.
Unsere internen und externen Musikangebote fördern die Lautbildung, das Rhythmusgefühl und den Wortschatz spielerisch. Unter Anleitung von verschiedenen Kooperationspartnern bieten wir Bewegungsangebote an. Es werden sprachliche Impulse mit Bewegungsimpulsen verknüpft, da die Motorik und der Spracherwerb eng zusammenhängen.
Zusätzlich besucht uns einmal in der Woche ein Lesepate.
