Kirche aktuell

Ein Projekt zur Passionszeit im Coronajahr 2021

Das Schildescher Hungertuch


 

Hungertücher wurden im Mittelalter verwendet, um während der Passionszeit die Bilder und den Schmuck der Altäre zu verhüllen. Die Hungertücher dienen einem „Fasten der Augen“: Gottes Herrlichkeit wird verborgen.

Menschen aus Bielefeld-Schildesche und darüber hinaus wurden eingeladen, kurzfristig ein eigenes Fotomotiv einzuschicken, das sie mit der Coronazeit verbinden. Mit den Fotos und mit der Kreuzigungsdarstellung des Schildescher Altars wurde ein großes Bannertuch bedruckt (3m hoch, 4,85m breit). Es wurde mit 25 cm Abstand vor den historischen Altaraufsatz gehängt. Die Ausführung erfolgte fachgerecht, die Substanz des wertvollen Schnitzaltars wird dabei nicht angetastet.

Die eingeschickten Bilder zeigen u.a. Kinder beim Homeschooling, Kerzen (Aufruf zum Gebet), medizinisches Personal und Ehrenamtliche als Corona-Tester, eine Flasche Impfstoff, Impfspritzen, einen Gedenkstein für Verstorbene während der Pandemie, ein gemaltes Gesicht einer Künstlerin, das Einsamkeit darstellt, ein Chor, der online probt uvm. 

Das Schildescher Hungertuch kann während der Offenen Kirche (Mo–Fr 10–12 und 15–18 Uhr, Sa 10–12 Uhr) betrachtet werden. Es liegen wöchentlich wechselnde Texte für die persönliche Andacht in der Passionszeit aus.
www.stift-schildesche.de  

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Aktion der Gemeinde Martini-Gadderbaum

Ein Kreuz, das uns verbindet


 

Das Kreuz ist ein Symbol, nicht nur für die Zeit vor Ostern. In der Spannung zwischen dem verbindenden Zeichen der Christenheit der Welt und dem historischen Folterwerkzeug der Ostergeschichte startet die Gemeinde Martini-Gadderbaum eine Aktion in der Passionszeit und fragt: Was bedeutet das Keuz für Sie persönlich?

Interessierte bekommen von der Gemeinde ein Holzkreuz geschenkt, das sie nach ihren Vorstellungen und Wünschen bearbeiten und verändern können. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Das gestaltete Kreuz kann man anschließend zum Gemeindehaus bringen. So entsteht eine Ausstellung aller Kreuze auf dem Außengelände des Kirchengebäudes am Pellaweg 4. Die Bearbeitung sollte also möglichst wasser- und wetterfest sein. Die Gemeinde bittet mit Blick auf die öffentliche Ausstellung auf Namen und private Details zu verzichten.

Abholorte:
Martini-Kirchengemeinde, Pellaweg 4 und
Kita Martini (Haupteingang), Hortweg 12.

Anleitungen, Tipps und Hinweise finden Sie auf der Webseite der Gemeinde www.martini-gadderbaum.de


Mit Krimiautor Matthias Löwe

Lydias Salonabende


Krimiautor Matthias Löwe lässt seinen Protagonisten Bröker in Bielefeld
ermitteln.

Die Lydia-Kirchengemeinde hat mit „Lydias Salonabende“ ein neues Online-Format auf der Internetplattform Zoom geschaffen, in dem sich die Teilnehmenden zum kulturellen Austausch virtuell begegnen können. Ein Format, das ermöglicht, sich trotz aller Corona-Beschränkungen zu treffen, auszutauschen und sich ein Stück weit kulturell anzuregen.

Schnell war der Gedanke des Salons geboren, in dem man sich – in Anlehnung an die vom 18. bis 20. Jahrhundert in intellektuellen Kreisen abgehaltenen Literatursalons – begegnen kann. Diese Begegnungen stehen an jedem der Abende unter einem bestimmten Thema. Darüber hinaus werden auch Gäste eingeladen.

  • „Bröker ermittelt im Bielefelder Westen“ – Lesung und Gespräch mit Krimiautor Matthias Löwe am Freitag, 12. März von 19.30 bis 20.15 Uhr.

Zum Salonabenden am 12. März ist keine Anmeldung erforderlich. Der Link zum Zoom-Raum zur Veranstaltung ist auf der Lydia-Homepage zu finden.
www.lydia-bielefeld.de


Jeden Sonntag: Service der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde

Andachtstelefon


Unter der Telefonnummer (0521) 430 600 23 bietet die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde jeden Sonntag eine neue Andacht, welche die ganze Woche über angehört werden kann. Die Andacht finden Sie auch auf der Homepage der Gemeinde und während der offenen Kirche in der Matthäuskirche als „Andacht to go“.


Vor einem Jahr mit großem Zuspruch gestartet

Vesperkirche Bielefeld wird für 2022 geplant


Der leere und festlich gedeckte Tisch in der Neustädter Marienkirche
– ein Symbolbild für den Wunsch nach der Vesperkirche und zugleich
dem Wissen darum, dass unmittelbare Kontakte in größeren Gruppen
auch in den kommenden Wochen nicht möglich sein werden.

Vor einem Jahr begann die Vesperkirche Bielefeld. Drei Wochen lang war die Neustädter Marienkirche ein Ort des kommunikativen Miteinanders und der Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen beim gemeinsamen Essen. Rund 10.000 Menschen kamen in den drei Wochen in die Kirche, etwa 800 Freiwillige sorgten für die Bewirtung der täglich bis zu über 500 Gäste.

Vor wenigen Wochen haben die Verantwortlichen nun schweren Herzens beschlossen, dass in diesem Jahr – auch zu einem späteren Zeitpunkt – keine Vesperkirche Bielefeld stattfinden wird. Bereits im Sommer vergangenen Jahres gab es im Planungsteam immer wieder neue Überlegungen, wie eine Vesperkirche 2021 Corona-konform durchgeführt werden könne. Mit all den Auflagen und einem hohen Sicherheitskonzept. Ganz unterschiedliche Ideen wurden entwickelt: verkürzt, unter freiem Himmel, an einem anderen Ort oder auch später im Jahr. Marc Korbmacher, Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld und Projektleiter der Vesperkirche: „Eine Vesperkirche mit gemeinsamem Essen und der Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen – ganz gleich ob vor oder in der Neustädter Marienkirche – kann es 2021 nicht geben, sowohl mit Blick auf die Gäste als auch auf die vielen Freiwilligen, ohne die unsere Vesperkirche nicht denkbar ist. Das ist nun leider so!“

Die Absage der Vesperkirche für dieses Jahr ist umso bedauerlicher, weil sie vor wenigen Wochen den Bielefelder Integrationspreis erhalten hat. Er wird von der Stiftung Solidarität gemeinsam mit dem Bielefelder Integrationsrat sowie der Stadt Bielefeld vergeben, Schirmherr ist Oberbürgermeister Pit Clausen. Dennoch schauen Marc Korbmacher und das Vorbereitungsteam zuversichtlich und mit großem Verständnis vieler Freiwilliger angesichts der Absage in diesem Jahr nach vorne. Wie viele andere vermissen sie die Begegnungen bei Tisch im spirituellen Raum der Kirche, das gemeinsame Essen und Miteinander in der Gemeinschaft ganz unterschiedlicher Menschen. Zur realistischen Planung für 2022 gehört daher auch, dass trotz Impfstoff die weitere Entwicklung der Pandemie nicht absehbar ist. Darum wird das Planungsteam erst im kommenden Sommer entscheiden können, wann die nächste Vesperkirche stattfinden kann und wird.


Unter der Rufnummer 0521 - 29 97 800

"Soziale Impfhilfe Bielefeld" hilft bei Bedarf


Gemeinsam mit der Stadt Bielefeld haben die Diakonie für Bielefeld, die AWO, die Caritas, der Paritätische, die Malteser, die Freiwilligenagentur und die Stiftung Solidarität die Arbeitsgemeinschaft "Soziale Impfhilfe Bielefeld" ins Leben gerufen. Ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die bereits eine Benachrichtigung der Stadt bekommen haben, sollen bei Bedarf Unterstützung bei der Organisation eines Impftermins bekommen.

Impfwillige, die Hilfebedarf haben und keine Unterstützung durch Verwandte oder in der Nachbarschaft bekommen, können sich an die zentrale Rufnummer 0521 - 29 97 800 wenden. Es wird dann eine Person vermittelt, die bei der Anmeldung und den Formalia behilflich ist und gegebenenfalls auch zum Impftermin begleitet.

Auf der dazugehörigen Internetseite sozialeimpfhilfe.de können sich darüber hinaus interessierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als Vertrauensperson für einen solchen Begleitdienst bewerben und auch eintragen, über welche spezifischen Zusatzkenntnisse sie ggf. für eine Begleitung verfügen.

Manchmal ist es erforderlich, dass diese Begleitperson auch zusätzliche Kompetenzen mitbringt, z. B. im fremdsprachlichen Bereich. Es ist nun einmal so, dass in Bielefeld Menschen aus über 140 Nationen zusammenleben. Auch andere Kompetenzen, die erforderlich sind, wenn z. B. eine Person nicht schreiben oder nicht in Deutsch schreiben kann oder aufgrund von anderen Handicaps einer besonderen begleitenden Unterstützung bedarf.

Die Seite www.sozialeimpfhilfe.de wird laufend aktualisiert und enthält aktuelle Informationen und häufig gestellte Fragen und Antworten. 


Haushalt 2021 und kirchliche Arbeitsfelder auf der Tagesordnung

Kreissynode Bielefeld tagte erstmals digital


Foto: Sie leiteten die Kreissynode vom Synodenstudio im Haus der Kirche aus (v.l.): Pfarrerin Nora Göbel (Scriba), Superintendent Christian Bald, Pfarrer Christoph Steffen (Assessor). Foto: Andreas Darkow

Am Freitag, 29. Januar, hat die Kreissynode, das höchste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche in Bielefeld, aufgrund der Pandemie zum ersten Mal in seiner Geschichte komplett digital getagt. Dabei wurde von den 115 zumeist ehrenamtlichen Delegierten unter Vorsitz von Superintendent Christian Bald der Haushalt für das Jahr 2021 verabschiedet.

In seiner Haushaltsrede betonte Verwaltungsleiter Uwe Gießelmann, dass die finanziellen Spielräume in den letzten Jahren genutzt wurden, um alle Arbeitsbereiche besser auszustatten: „Allerdings sind zusätzliche Spielräume nun nicht mehr zu erwarten. Der Haushaltsplan der Finanzgemeinschaft weist erstmals seit Jahren eine Deckung aus Rücklagen aus – erneut steht Konsolidierung auf dem Programm.“ Demnach fällt der Anteil am Kirchensteueraufkommen für den Kirchenkreis Bielefeld für 2021 mit 13.441.695 Euro um knapp 190.000 Euro niedriger aus als für 2020 geplant. Finanzfakten 2021

Ein weiterer Schwerpunkt der Synodaltagung war die Vorstellung des Präventionskonzepts gegen sexualisierte Gewalt. Superintendent Christian Bald betonte, dass dies mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft der kirchlichen Arbeit ein wesentlicher Meilenstein sei und der Kirchenkreis trotz der finanziellen Herausforderungen hier entsprechende Personal- und Finanzmittel mit Stellenanteilen für Sandra Begemann und Sebastian Heidbrede, beide hauptamtlich Mitarbeitende in der Evangelischen Jugendarbeit bereitstelle. Weitere Infos dazu hier.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand ein Projektstart zum vielfältigen Bereich der digitalen Bildung unter dem Namen ‚Blended Learning‘. Dazu Pfarrer Sven-Christian Puissant: „Modernes Lernen und Lehren findet heute nicht nur analog vor Ort, sondern auch digital statt. Häufig kombiniert aus beiden: ein Angebot real vor Ort zu einer bestimmten Zeit in Gegenwart echter Menschen und ergänzt und kombiniert mit individuellen, selbstbestimmten digitalen Angeboten. Blended Learning – oder auf Deutsch: integriertes Lernen. Das Beste aus beiden Welten.“

Die Synodalen beschlossen auf der Tagung zudem ein Stellungnahmeverfahren der Gemeinden und Dienste des Kirchenkreises zur künftigen Pfarrstellenbesetzung, um eine situationsgerechte Personalplanung anzustreben. Dies soll auf einer Sondersynode am 30. April 2021 zum Zukunftsprozess der Evangelischen Kirche Bielefeld mit Blick auf das Jahr 2035 weiter beraten werden.

Die Kreissynode endete nach knapp drei Stunden fast genau in dem zuvor geplanten Zeithorizont. Das lag unter anderem auch daran, dass die Ergebnisse der diversen Abstimmungen – geheim und anonymisiert – nicht wie in analogen Zeiten eine Weile brauchten, sondern in wenigen Sekunden vorlagen. Kirche im digitalen Zeitalter eben.


Infos zu Weihnachtsgottesdiensten ab Mitte der Woche

Menschen schützen und seelsorglich begleiten


Bielefeld. 13.12.2020.  Bund und Länder haben am heutigen Sonntag über das weitere Vorgehen in der Coronakrise beraten. Demnach soll es ab Mittwoch bis zum 10. Januar einen harten Lockdown in Deutschland geben, um die Infektionszahlen zu senken. Was dies genau für Gottesdienste an Weihnachten bedeutet, werde das Bundes-Innenministerium Anfang der Woche mit den Kirchen klären, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag mit. Vorerst sollten Gottesdienste aber unter strengen Hygienekonzepten fortgesetzt werden können, so die Kanzlerin. 
Superintendent Christian Bald: „Ich weiß, dass die momentane Situation angesichts der großen Verantwortung insbesondere für die Presbyterien und unsere Gemeinden eine große Belastung ist. Der Krisenstab des Kirchenkreises wird das weitere Vorgehen beraten und dann unmittelbar die aktualisierten Empfehlungen kommunizieren. Ich gehe davon aus, dass dies wegen noch laufender Abstimmungsprozesse in unserem Land zwischen evangelischer und katholischer Kirche mit der Staatskanzlei voraussichtlich erst ab Mitte der Woche möglich sein wird.“
Dem Krisenstab, so Bald, ist sehr daran gelegen, möglichst bald gute und klare Orientierung zu geben: „Ich bin froh, wie verantwortungsvoll in den Gemeinden geplant und gehandelt wird. Alle wollen, dass die Weihnachtsbotschaft die Menschen erreicht und stärkt, und alle wollen, dass Menschen geschützt und nicht gefährdet werden. Menschenleben zu gefährden wäre ein Widerspruch zur Botschaft des Festes, das wir feiern wollen und werden. Ganz gleich, ob mit Präsenz-Gottesdiensten oder ohne.“ Auf jeden Fall, so Bald weiter, bleibe es elementarer kirchlicher Auftrag, Menschen gerade in dieser Zeit auf vielfältige Weise seelsorglich zu begleiten.

 

 




– Regeln für Besucher –

Haus der Kirche geöffnet


Besuche im Haus sind jedoch nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Dies gilt für Einzelpersonen ebenso wie für Gruppen, die im Haus der Kirche tagen. Unter Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln sind alle Besucherinnen und Besucher des Hauses gehalten, sich am Empfang zu melden und ihre Kontaktdaten (Rückverfolgungsmöglichkeit bei eventueller Corona-Infektion) zu hinterlegen. Die erfassten personenbezogenen Daten werden datenschutzgerecht aufbewahrt und nach vier Wochen vernichtet
Auch die Parkplätze in der Tiefgarage können genutzt werden können, sofern genügend Platz besteht. Dies kann vorher – bei der Terminanfrage – geklärt werden. Alle Informationen zum Aufenthalt im Haus der Kirche finden Sie auf dem Merkblatt „Besucherregeln“.


 
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