Kirche aktuell

Süsterkirche: Neugestaltung des Eingangsbereichs mit den Gedenktafeln hat begonnen

„Neue Wege“ des Gedenkens


Pfarrer Bertold Becker und Presbyteriumsvorsitzende Friederike
Kasack freuen sich über den Baubeginn zum Projekt „Neue Wege“
in der Süsterkirche. Foto: Andreas Darkow

„Während der Bauzeit geht es durch den Nebeneingang“ ist zurzeit am Haupteingang zur Süsterkirche zu lesen. Der Grund: Die Umsetzung des  Projektes „Neue Wege“ der Evangelisch-Reformierten Gemeinde hat begonnen. Im Laufe eines Jahren sind fast 200.000 Euro für das Projekt gespendet worden. Die Baugenehmigungen liegen vor und die Handwerker haben die Arbeit aufgenommen.

Im Eingangsbereich der Süsterkirche befinden sich Gedenktafeln, die in unterschiedlicher Weise an Verstorbene aus den Kriegen zwischen 1815 und 1945 erinnern. „Damit verbunden sind auch Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, so Pfarrer Bertold Becker.

Ein Brief einer Schulklasse an die Reformierte Gemeinde mit kritischen Fragen zu den Gedenktafeln in der Süsterkirche lenkte den Blick auf den Umgang mit Gedenken. Warum wird nur der Menschen gedacht, die im Zusammenhang mit militärischer Gewalt ums Leben kamen? Wo bleibt die Ehrung anderer erwähnenswerter Menschen, die sich in besonderer Weise für gewaltlose Verständigung einsetzten? Welche Gemeindeglieder sind durch die Nationalsozialisten verschleppt und ermordet worden? Wo wird ihrer gedacht? Wo und wie wird der ermordeten Herero und Nama gedacht?

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Feierlicher Gottesdienst in der Matthäuskirche

25 Jahre Netzwerk Kirchenasyl


Gottesdienst zum Jubiläum des Netzwerks Kirchenasyl
in der Matthäuskirche.

Weit über 100 Menschen waren am vergangenen Sonntag der Einladung zum 25. Jubiläum des Ökumenischen Netzwerks Kirchenasyl in Bielefeld gefolgt.

Neben einigen Politikern waren auch Menschen gekommen, die in den vergangenen Jahren im Kirchenasyl waren und heute in Bielefeld mit einem offiziellen Aufenthaltsstatus leben. Nach der Predigt vom ehemaligen Sozialpfarrer Eberhard Hahn berichtete der aus Somalia stammende 30-jährige Ali Abdikarim über die Erlebnisse nach seiner Flucht und des Kirchenasyls. Dabei betonte er, wie dankbar er heute sei, in Deutschland anerkannt zu sein und arbeiten zu dürfen.

Einen der musikalischen Höhepunkte des Gottesdienstes bereitete die aus Nigeria stammende 16-jährige Priscilla. Ihr Lied für die Gemeinde ist hier nachzuhören.


Asyl in der Kirche: Interview mit Pfarrer Joachim Poggenklaß

25 Jahre Ökumenisches Netzwerk Bielefeld


Sozialpfarrer Matthias Blomeier (l.) und Pfarrer Joachim Poggenklaß.

Ein Kirchenasyl besteht in der vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen, die durch eine Abschiebung in eine lebensbedrohliche Situation geraten würden oder einer erheblichen Gesundheits-
gefährdung oder eine dem vergleichbare soziale Lage geraten würden. Es beruht auf einer Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Kirchen, keine Polizei in die kirchlichen Unterkünfte zu schicken, um eine Abschiebung durchzuführen.

Seit 25 Jahren gibt es das Ökumenische Netzwerk Bielefeld zum Schutz von Flüchtlingen. Zum Jubiläum ein Interview mit Pfarrer i.R. Joachim Poggenklaß, der als kirchlicher Organisations- und Konfliktberater das Netzwerk Bielefeld ehrenamtlich organisiert.

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