Kirche aktuell


Kirche@Zuhause macht Sommerpause. Schauen Sie doch einfach auf unserem Youtube-Kanal nach – vielleicht entdecken Sie ein Video, das Sie noch nicht gesehen haben.

http://www.youtube.com/playlist?list=PL4e9J2YAXjGo6bgcmZ21sEIUxSMBlpSlz

 


Interaktiver Pilgerweg zur Nachhaltigkeit in Bielefeld am 14. August

Wasser für alle


Foto: Jutta Rotter/pixelio

 

Am Sonntag, 14. August, findet von 14 bis 16 Uhr ein abwechslungsreicher, interaktiver Pilgerweg statt. Ziel ist es, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDG), also die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, pilgernd kennenzulernen. In Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld geht es dabei vor allem um das Nachhaltigkeitsziel Nr. 6 „Wasser für alle” und die Wahrnehmung, welche Auswirkung dieses sechste Nachhaltigkeitsziel (SDG 6) im Bereich Geschlechtergerechtigkeit hat.

Die Nachhaltigkeitsziele sind auch in der Strategie für Bielefeld verankert. So wird ein Bogen zwischen der globalen Perspektive der UNO und lokalen Ansätzen in Bielefeld gespannt. Der kleine Pilgerweg findet im Rahmen der bundesweiten Pilgerinitiative der EKD „Go for Gender Justice!” statt. Die Leitung haben Dr. Lara Bartels vom Welthaus Bielefeld und Kerstin Schachtsiek, Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Bielefeld.

Der Treffpunkt für den Pilgerweg am 14. August ist die Straßenbahnstation an der Rudolf-Oetker-Halle, Ausgang Schüco-Arena in Bielefeld. Die Kosten betragen fünf Euro, auch kurzfristig Entschlossene können teilnehmen. Infos beim Büro der Erwachsenenbildung / Kerstin Wedekämper.


Spanische Film-Satire zum 22. „Kirche trifft Kino“

Der perfekte Chef


 

Zum 22. Mal findet am kommenden Sonntag, 7. August 2022, ein Gottesdienst in der Reihe „Kirche trifft Kino“ statt. Auf die spanische Film-Satire „Der perfekte Chef“, der zurzeit in deutschen Lichtspielhäusern läuft, nimmt der Gottesdienst Bezug, greift Motive und Themen auf und verbindet sie mit Inhalten der biblischen Tradition. Improvisationen und Choral-Jazz-Musik von Andreas Kaling am Saxophone, Bertold Becker am Piano und Matthias Kosmahl am Kontrabass verdichten die Texte, so dass in dieser Mischung eine ganz eigene Gottesdienstform entsteht.

In Gemeinschaft der drei evangelischen Innenstadt-Gemeinden beginnt der Gottesdienst um 10.15 Uhr und findet unter freiem Himmel auf dem Süsterplatz statt. Die Predigt halten Bertold Becker und Uwe Moggert-Seils. Die Gastronomie lädt im Anschluss gegen 11.30 Uhr zu Kaffee, Frühschoppen und Mittagessen ein.
Der Film „Der perfekte Chef“ läuft aktuell im Filmkunsttheater „Kamera“.

Die Reihe „Kirche trifft Kino“ findet zweimal im Jahr statt und ist eine Kooperation der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld mit den Filmkunsttheatern Kamera und Lichtwerk im Ravensberger Park.

 


BIELEFELDER ORGELSOMMER 2022

Wandelkonzert zum Abschluss


 

Am Sonntag, 7. August, geben sich zum Abschluss des BIELEFELDER ORGELSOMMERS 2022 bei einem Wandelkonzert sieben Orgeln die Ehre mit Orgelmusik von Scheidt bis Rawsthorne. An den Orgeln: Martin Rieker und Ruth M. Seiler. Eintritt: 12 Euro / ermäßigt 8 Euro; Einzelkonzerte: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro. Es besteht Maskenpflicht.

  • 17.00–17.30 Uhr Reformierte Süsterkirche (Werke für Orgel und Klavier von Mussorgski, Bräutigam, Ravanello u.a.)
  • 18.00–18.30 Uhr Altstädter Nicolaikirche (Werke für ein und zwei Orgeln von Purcell, Cabezon, Blanco, Kropfreiter u.a.)
  • 19.00–19.30 Uhr Neustädter Marienkirche (Werke von Rawsthorne (Variationen über B-A-C-H für Pedal solo), Widor u.a.)


Jahresbilanz 2021: 272.266 Euro Spenden aus dem Kirchenkreis Bielefeld

Weniger Kollekten für BROT FÜR DIE WELT


Folgen des Klimawandels in Simbabwe. Foto: Brot für die Welt

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 272.266 Euro Spenden und Kollekten aus dem Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld erhalten. „Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die sich auch im vergangenen Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt für die Menschen in ärmeren Ländern der Welt eingesetzt haben“, sagt Superintendent Christian Bald. „Pandemiebedingt haben im Jahr 2020 deutlich weniger Menschen die Weihnachtsgottesdienste besucht, daher mussten wir mit einem Rückgang der Kollekteneinnahmen rechnen. Doch die weiterhin hohe Spendenbereitschaft über das gesamte Jahr 2021 konnte den Rückgang der Kollekten etwas abfedern.“

Neben der klassischen Kollekte, ergänzt Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin des Kirchenkreises, „haben immer mehr Menschen die Möglichkeit der Online-Spende genutzt. Zudem haben wir im vergangenen Jahr als Pilotprojekt in einigen Gemeinden die Möglichkeit der bargeldlosen Kollekte mit EC-Karte eingeführt.“ Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Mio. Euro).

 


kirche@zuhause am 24.07.2022

„Immer wieder an die Taufe erinnern“


 

Warum die eigene Taufe ein Leben lang eine wichtige Rolle spielen sollte und wie es uns gelingt, uns immer wieder an die eigene Taufe zu erinnern, verrät Prädikant Paul-Leon Meisel.

Link: https://youtu.be/IILkcu7QMjQ

 


Vier Tage lang jeweils zwei Stunden am Vormittag

Entspannung für Jugendliche in den Sommerferien


Foto: Pixelio_twinlili

 

Den Anforderungen des stressigen Alltags gewachsen zu sein und entspannt in die Schule zu gehen, ist für viele Jugendliche gerade in den letzten Jahren mehr Wunsch als Wirklichkeit. Dabei gibt es wirksame Methoden, die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen können, wieder mehr Entspannung in ihr Leben zu bringen. In dem kompakten Ferienkurs können Jugendliche aus Bielefelder Schulen die Methode der „Progressiven Muskelentspannung“ erlernen. Nach Abschluss des Kurses sind sie in der Lage, diese Methode selbstständig durchzuführen.

Der Kurs wird angeboten im Haus der Kirche, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld von Dienstag, 2. bis Freitag, 5. August 2022, jeweils 10-12 Uhr. Die Leitung hat Andi Pätzold, Lehrer und Entspannungspädagoge. Das Angebot richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren mit Stressbelastungen, die lernen wollen, damit sicherer und gesundheitsbewusster umzugehen. Kosten: 100 Euro pro Person. Da es sich um einen zertifizierten Präventionskurs handelt, werden diese Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel zu 80-100 Prozent erstattet. Information und Anmeldung: schulreferat@kirche-bielefeld.de oder direkt beim Kursleiter: andi.paetzold@gmx.de, 0175 3702732

Weitere Informationen

 


„Du sollst ein Segen sein!“

kirche@zuhause am 17.07.2022


 

„Du sollst ein Segen sein!“ und ein Besuch auf dem Kesselbrink. Wie hängt das zusammen?

Pfarrerin Iris Battenfeld macht sich für kirche@zuhause so ihre Gedanken.

 

Link: youtu.be/guBzRsQPQYc

 


AUFBRUCH2035 - Programm für das 3. Quartal 2022


 

Das Zukunftsprojekt AUFBRUCH2035 startet ins dritte Quartal 2022. Alle Veranstaltungen von August bis September können Sie dem aktuellen Programm entnehmen. Das aktualisierte Programm (als PDF).

 


Wie sieht die Kirche der Zukunft aus?

kirche@zuhause am 10.07.2022


 

Wie sieht die Kirche der Zukunft aus? Was bedeuten Kirchenaustritte für die Zukunft?

Pfarrer Uwe Moggert-Seils macht sich im Riesenrad für kirche@zuhause Gedanken über die Zukunft von Kirche.

Link: youtu.be/U8noWrpdv2M

 


Eingangsschild am Haus der Kirche wieder da

Wir sind wieder wer


 

Anfang des Jahres wurde das Eingangsschild am Haus der Kirche in der Markgrafenstraße mutwillig zerstört. Danach kam es zwischenzeitlich immer wieder zu kuriosen Situationen vor der Haustür. Denn nachdem das defekte Schild abmontiert war, gab es lediglich ein Schild an der zweiten Säule vor dem Hauseingang. Dort ist in gleicher Art und Größe zu lesen ‚Polizeipräsidium‘. Mit einer Außenstelle ist die Polizei Mieter eines Gebäudeteils im Haus der Kirche. Ortsunkundige Besucherinnen und Besucher, die zum Haus der Kirche wollten, waren deswegen immer mal wieder irritiert, fragten nach oder gingen zum Teil unverrichteter Dinge wieder fort. Obwohl sie vor der richtigen Hausnummer 7 standen, waren sie so verunsichert ob der Bezeichnung ‚Polizeipräsidium‘, dass sie kehrt machten. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Das neue Schild ist da. Wir sind wieder wer.

 


Wechsel in der Projektleitung von AUFBRUCH2035

Lüder kommt – Roos-Pfeiffer geht – Quack bleibt


 

Jörg Lüder übernimmt ab dem 1. Juli die Projektleitung von AUFBRUCH2035, da bei Wolfgang Roos-Pfeiffer ein beruflicher Wechsel ansteht. Mit Patrick Quack, von Beginn an ebenfalls in der Projektleitung, ist für Kontinuität gesorgt.

Der 52-jährige Jörg Lüder ist seit zehn Jahren Presbyter in Schildesche und Mitglied der Kreissynode. Im Jahr 2015 war er Gründungsmitglied der ökumenische Flüchtlingsinitiative Schildesche und ist deren Vorsitzender. Zudem ist er Vorsitzender des Ausschusses Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt und Gesellschaft. Beruflich ist der Diplom-Ingenieur und Projektmanager nach Stationen in Düsseldorf und am Bodensee seit 2009 freiberuflich tätig. Bereits seit der ersten Projektphase hat er ehrenamtlich in der Projektgruppe Gemeinden im Quartier / Sozialraum mitgearbeitet sowie in der zweiten Projektphase an der Erstellung von Vision und Auftrag und ist daher mit dem Projekt gut vertraut.

Die Neubesetzung der Projektleitung wurde notwendig, weil Wolfgang Roos-Pfeiffer, hauptberuflich bisher in Bethel tätig, dort eine neue Aufgabe übernimmt. Er wechselt vom Amt des Ältesten der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth in die Direktion der Stiftungen Sarepta und Nazareth mit den Aufgabenschwerpunkten Bildung, Diakonie/Theologie und Personal. Aus diesem Grund kann er beim AUFBRUCH2035 nicht mehr mitarbeiten und wünscht dem Projekt immer wieder mutige Aufbrüche, Klarheit, breites Interesse, Engagement und Beteiligung.

 


Programm und Kursangebote im 2. Halbjahr 2022

Erwachsenenbildung und Frauenreferat


 

Das neue Programmheft von Erwachsenenbildung und Frauenreferat im Kirchenkreis Bielefeld wird in diesen Tagen an alle Gemeinden und Einrichtungen verschickt. Auf 60 Seiten finden sich, gegliedert in sieben Themenbereiche, knapp 50 Veranstaltungsformate vom Vortrag und Workshop bis zum mehrwöchigen Kurs.

Neben bewährten Angeboten wie zum Beispiel dem „Lehrhaus“, in dem das erste Buch der Bibel gelesen wird, finden sich zahlreiche neue Formate und Kooperationen mit außerkirchlichen Partnern. Ob Radpilgern, Bestattungsvorsorge oder Genderfragen, ob theologische Grundsatzfragen, Weltgebetstag oder Stimmtraining – für viele Menschen dürfte mindestens eines der Angebote das Interesse wecken. Das Programmheft gibt es hier zum Download.

 


Neues Angebot der Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld

Ein Stifterdarlehen kommt von Herzen!


Sie werben für das neue Stifterdarlehen (v.l.): Klaus-Peter Johner (Stiftungsvorsitzender), Karin Lammers-Nehrkorn (Fundraiserin), Friedhelm Faust (stellv. Stiftungsvorsitzender) und Superintendent Christian Bald (Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

Die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld bietet jetzt mit dem Stifterdarlehen ein neues, flexibles Angebot für Menschen, denen kirchliche und diakonische Zwecke am Herzen liegen. Kurz gesagt: „Stiften auf Zeit.“Der jeweilige Darlehensbetrag bleibt dabei im vollen Umfang erhalten, die Zinsen fließen in den zuvor bestimmten Zweck, zum Beispiel für Evangelische KiTas in Bielefeld, die Kirchenmusik oder denkmalgeschützte Kirchen. Jahr für Jahr werden die Erträge für das persönliche Herzensthema ausgeschüttet. Je höher der Darlehensbeitrag, umso höher fallen die Erträge aus.

Wenn das Stifterdarlehen oder ein Teilbetrag daraus vom Darlehensgeber benötigt wird – zum Beispiel bei einer größeren Renovierung oder einem Umzug – kann es mit einer Frist von drei Monaten – nach mindestens einem Jahr Laufzeit – gekündigt werden. Bei allen Fragen zum Stifterdarlehen und zum Vertragsmuster ist Ansprechpartnerin: Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin und Stiftungsmanagerin im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld, Tel.: 0521 5837-191, E-Mail: karin.lammers-nehrkorn@kirche-bielefeld.de.

 


Viedoüberwachung kommt - kurzfristig Kirchenaufseher:innen gesucht

Wiederholt Diebstähle in Neustadt Marien


Der Opferstock - fest im Gemäuer verankert - wurde brutal herausgerissen. Foto: Privat

 

In der vergangenen Woche wurde die Gemeinde Neustadt Marien zum wiederholten Male Opfer eines Diebstahls. Während der Kirchenöffnungszeit – in einem sehr kleinen Zeitfenster, so Pfarrerin Christel Weber – stahl „ein Ganove“ eine der beiden neu angeschafften Lautsprecherboxen mitten aus dem Kirchenschiff. Der Diebstahl steht in einer ganzen Reihe von Delikten, die im Laufe der vergangenen Monate passierten. Der Opferstock wurde mehrfach aufgebrochen, zuletzt aus der Verankerung in der Wand brutal herausgerissen. Der entstandene Schaden allein hier ist immens.

Vor diesem Hintergrund hat das Presbyterium beschlossen, eine Videoüberwachungsanlage anzuschaffen. Damit verbindet sich die Hoffnung, so Pfarrerin Christel Weber, dass mögliche Täter:innen abgeschreckt werden, während der Öffnungszeit der Kirche „tätig zu werden“. Ein Einbruch in die Kirche ist zudem nicht erfolgversprechend, da sie schon seit längerem alarmgesichert ist.

In den kommenden zwei Wochen bis zur Installation der Videoüberwachung ist die Neustädter Marienkirche daher nur sporadisch – und nicht wie bislang verlässlich täglich zwischen 10 bis 18 Uhr – geöffnet. Einige Freiwillige haben sich bereits spontan als Kirchenaufseher:in gemeldet. Wer sich anschließen möchte, kann sich direkt an Pfarrerin Weber wenden. Zudem hat die Gemeindepfarrerin den aktuellen Vorfall in einem leidenschaftlichen "Kirche@zuhause"-Beitrag aufgegriffen.

 


Kreissynode beschließt am Samstagvormittag einstimmig bei wenigen Enthaltungen

Kirchenkreis Bielefeld tritt zum Kirchenkreisverband der Evangelischen Kirchenkreise Gütersloh, Halle und Paderborn bei


 

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld hat auf ihrer Tagung am 18. Juni im Assapheum in Bielefeld-Bethel beschlossen, dem Kirchenkreisverband der Evangelischen Kirchenkreise Gütersloh, Halle und Paderborn EKKA mit Sitz in Gütersloh beizutreten.

Hintergrund des Beitritts ist eine zukunftsfähige gemeinsame Wahrnehmung spezifisch vereinbarter Aufgaben im Gestaltungsraum der vier Kirchenkreise. Als erste gemeinsam getragene Aktivität wird die Präventionsarbeit vorgesehen. Die Mitarbeitenden werden im gemeinsamen Verband beschäftigt und anteilig finanziert. Ins Auge gefasst, aber noch nicht fest geplant, ist im Verwaltungsbereich die gemeinsame Bearbeitung der auf die Kirchenkreise zukommende Aufgabe der Abführung von Umsatzsteuer, die Digitalisierung des Finanz- und Rechnungswesens und das Umweltmanagement.

Michael Conty, Mitglied des Kreissynodalvorstandes und an den Vorbereitungen des Beitritts beteiligt: „Dieser Beschluss beinhaltet keine Verwaltungsfusion der Kirchenkreise und schon gar nicht eine Zusammenfassung der Verwaltung an einem Standort. Beide Kreiskirchenämter, das EKKA in Gütersloh und KKA in Bielefeld, bleiben - allerdings dann unter dem Dach eines gemeinsamen Verbandes - wirtschaftlich und organisatorisch selbstständig.“ Mit dem Verbandsbeitritt, so Conty weiter, „werden allerdings die Voraussetzungen für einen gemeinsamen, sorgsam gesteuerten Entwicklungsprozess geschaffen, in dem vorhandene Wirtschaftlichkeitsreserven und Synergien für alle Partner im Verband erschlossen werden sollen und der auch das Ziel aufnimmt, die Verwaltung und weitere Aufgaben in dem Maße zukunftsgerecht anzupassen, wie es die Entwicklung der Gemeindegliederzahlen fordert.“

 


Seit neun Jahren Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld

Marc Korbmacher wird Vorstand der Diakonischen Stiftung Ummeln


 

Marc Korbmacher, seit neun Jahren Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld, wird ab Januar 2023 neue berufliche Wege gehen. Er ist zum Vorstand in der Diakonischen Stiftung Ummeln berufen worden.

Die Gesellschafter der Diakonie für Bielefeld, das Ev. Johanneswerk und der Ev. Kirchenkreis Bielefeld, gratulieren Marc Korbmacher herzlich und wünschen ihm Gottes Segen für die neue Aufgabe. Zugleich bedauern Dr. Ingo Habenicht, Vorstandsvorsitzender des Johanneswerks und Superintendent Christian Bald, dass Marc Korbmacher die Diakonie für Bielefeld Ende 2022 verlassen wird. Unter seiner Geschäftsführung hat er, gemeinsam mit den weiteren Leitungskräften und Mitarbeitenden, die Diakonie für Bielefeld in vielerlei Hinsicht äußerst positiv weiterentwickelt und zukunftsfähig aufgestellt.

Im kommenden Halbjahr 2022 wird der Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld in bewährter Weise seine Verantwortung weiter wahrnehmen. Dr. Habenicht: „Zugleich werden wir an einer guten Nachfolgelösung intensiv arbeiten und gemeinsam eine gute Übergabe der bisherigen Verantwortung und Aufgaben Herrn Korbmachers vorbereiten.“

Weitere Infos dazu hier.

 


Petri-Gemeinde unterstützt zwei Hilfsprojekte

Nadeshda-Bulgarienhilfe für die Ukraine


 

Die Evangelische Petri-Gemeinde Bielefeld hat schon sehr lange eine Partnerschaft mit einer bulgarischen Gemeinde. Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges und der unmittelbaren Nähe der beiden Länder unterstützt die Gemeinde zwei Hilfsprojekte. So konnten bislang mit der Nadeshda-Bulgarienhilfe und den bulgarischen Partnern vor Ort mit einem mittleren vierstelligen Eurobetrag Hilfen in die Ukraine gegeben und dringend benötigte Hilfsgüter geliefert werden.

Zum einen öffnet das „Haus der Zuflucht in Brussen“ seine Türen für geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Neben Unterkunft und Verpflegung für Geflüchtete kümmert sich eine Psychologin um Ukrainerinnen und die Kinder der geflüchteten Familien, die durch das Erlebte im Krieg stark traumatisiert sind und unter großen Ängsten leiden. Einen Informationsabend dazu gibt es am Dienstag, 28. Juni in der Petrii-Gemeinde. Nähere Informationen bei Pfarrer K. Heinrich Seelbach.

Zudem sind inzwischen vier Hilftransportlieferungen vom bulgarischen Ort Sliven aus in die Ukraine gefahren. Pastor Stoyan (Foto) und seine Gemeinde nutzen für die Transporte ihr gutes Netzwerk zu befreundeten Kirchengemeinden in Moldawien und der Ukraine. So konnten sie ganz gezielt die benötigten Hilfsgüter direkt zu den Menschen in die Flüchtlingszentren in Moldawien und zu den befreundeten Gemeinden in der Ukraine bringen.

Wer die Arbeit der Nadeshda-Bulgarienhilfe für die Ukraine unterstützen möchte: Ev. Petrikirchengemeinde. Stichwort: „Ukraine“, IBAN: DE 80 4805 0161 0065 4007 07

 


AUFBRUCH2035. Workshop am 14. Juni verschoben

Kirche digital organisieren


 

Der Workshop „Kirche digital organisieren – wie digitale Tools die Arbeit leicht/er machen“ muss aufgrund der Verhinderung des Referenten verschoben werden. Geplant ist, dass Hanno Terbuyken, Kommunikationsleiter von ChurchDesk (Berlin) Anfang 2023 den Workshop zu den Vorteilen einer digitalen Gemeindeorganisation durchführen wird. Der neue Termin wird rechtzeitig kommuniziert.

 


Martini-Gemeinde startet „let’s talk“ nach Pfingsten

„Plauderbank“ im Botanischen Garten


Die Plauderbank im Botanischen Garten. Foto: Silvia Pöld-Krämer

 

Eine Parkbank und ein einladendes kleines Schild – schon können Menschen sich zusammensetzen und über Gott und die Welt reden. Die Idee der „Plauderbank“ haben schon viele Städte in Deutschland und Europa seit 2018 umgesetzt. Am kommenden Mittwoch, 8. Juni, wird auch die Ev.-Luth. Martini-Kirchengemeinde Gadderbaum mit einer „Plauderbank“ am Botanischen Garten starten.

Bei gutem Wetter werden immer mittwochs von 15 bis 16.30 Uhr Mitglieder der Martini-Kirchengemeinde auf der entsprechend gekennzeichneten Bank sitzen und ein offenes Ohr für jede und jeden haben, der oder die sich dazusetzt. Ins Gespräch kommen und dabei Menschen kennen lernen, denen man sonst kaum so unverhofft begegnen würde – das ist das Ziel. Weitere Informationen zur europaweiten Idee der Plauderbank hier.

 


Zugangsbeschränkungen fallen weg

Tragen von FFP2-Masken wird weiterhin empfohlen


 

Mit der ab dem 3. April geltenden neuen Corona-Schutzverordnung fallen für das öffentliche Leben viele der bisherigen Einschränkungen weg. Dennoch empfehlen das Krisenteam des Kirchenkreises zusammen mit der Landeskirche, das Tragen von FFP2-Masken weiterhin bei allen Veranstaltungen beizubehalten. Bei Gottesdiensten wird empfohlen, auf die bisherigen Zugangsbeschränkungen und -kontrollen auf der Grundlage des Immunitäts- oder Teststatus zu verzichten. Gleichwohl wird weiterhin nachdrücklich empfohlen, auf hinreichende Abstände zwischen den Besuchenden und das durchgehende Tragen von Mund-/Nasenschutz, nach Möglichkeit FFP2-Masken zu achten. Zudem sind die bekannten Hygienemaßnahmen (Möglichkeiten zur Händedesinfektion etc.) einzuhalten.

Die Änderungen der Hygienekonzepte sind von den jeweiligen Gemeinden zu beschließen. Für das Haus der Kirche gilt ab dem 4. April ein entsprechendes Hygienekonzept. Die vormaligen Zugangsbeschränkungen entfallen auch hier. Kostenfreie Selbsttests werden weiterhin ausgegeben, jedoch nur noch an Mitarbeitende der Kirche (Arbeitgeberverpflichtung). Die Räume im Haus der Kirche können nach wie vor nur in eingeschränktem Umfang (Abstandsgebot) genutzt werden, medizinische (FFP2-)Masken müssen im Haus auch weiterhin getragen werden.

Die Empfehlungen der Landeskirche (Corona-Update vom 21. März) finden Sie hier.

 


Zahlreiche Wohnungs- und Unterstützungsangebote der Evangelischen Kirche

Krieg in der Ukraine


 

Seit der russischen Invasion in die Ukraine haben sich viele Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche Bielefeld mit Unterstützungsangeboten und Aktionen für ein Ende des Krieges eingesetzt. Neben Glockenläuten und Friedensgebeten in vielen Gemeinden gibt es auch zahlreiche konkrete Hilfen für Geflüchtete in Bielefeld.

Für eine gut koordinierte Unterstützung in der Versorgung von Menschen, die aus der Ukraine nach Bielefeld kommen, hat Superintendent Christian Bald einen Krisenstab eingerichtet, in dem Möglichkeiten von Unterbringungen in Wohnungen der Kirche, Sprachkurse und Kita-Plätze gesichtet und bereitgestellt werden. Kurzfristig konnte bereits ein ehemaliges Pfarrhaus für eine achtköpfige jüdische Familie aus der Ukraine dank tatkräftiger Unterstützung aus der Petrigemeinde bereitgestellt werden. Weitere Wohnungen werden in den kommenden Tagen bezugsbereit sein.

Über Sozialpfarrer Matthias Blomeier ist der Krisenstab mit dem „Runden Tisch“ der Stadt Bielefeld verknüpft. In der Frage der Unterbringung kooperiert der Evangelische Kirchenkreis eng mit der Jüdischen Kultusgemeinde. Deren Vorsitzende, Irith Michelsohn, sieht für ihre Gemeinde einem erhöhten Bedarf an Wohnraum entgegen. Superintendent Bald: „Dem entsprechen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne!“

Auch die Spendenbereitschaft in den Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Bielefeld ist groß. So konnte die sonntägliche Kollekte Anfang März mit knapp 5000 Euro, an der sich sieben Gemeinden beteiligt haben, einer Hilfsstationen der Reformierten Kirche Ungarns unmittelbar an der Grenze Ungarns zur Ukraine zur Verfügung gestellt werden.

Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin des Kirchenkreises: „Neben dieser konkreten partnerschaftlichen Hilfe bitten wir jetzt um Spenden für die Unterstützung der Geflüchteten hier in Bielefeld. Dafür haben wir eine Online-Spendenmöglichkeit eingerichtet.“ Über den Spendenbutton hier auf der Startseite kann die Soforthilfe unmittelbar und zeitnah vor Ort unterstützt werden. Zugleich wird für die vielfältigen Hilfeangebote im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine um Spenden gebeten, etwa über die Diakonie-Katastrophenhilfe.

Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld
Spendenkonto „Ukraine – Geflüchtete in Bielefeld“
KD-Bank - DE42 3506 0190 2006 6990 68
Stichwort „Hilfe für Geflüchtete in Bielefeld 220-2“

 




 
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