Kirche aktuell

 

 

 

CD vom Bielefelder Jugendvokalensemble VOKALtotal erschienen

TROST und HOFFNUNG


Superintendent Christian Bald, Landeskirchenmusikdirektor i.R. Martin Bartsch und Stadtkantorin Ruth M. Seiler (v.l.) bei der Vorstellung der CD

 

Ob Krieg in der Ukraine, Inflation, Klima- und Energiekrise: Mut und Zuversicht in unsicheren Zeiten – danach sehnen sich viele Menschen. Auch das war ein Grund für Stadt- und Kreiskantorin Ruth M. Seiler, eine CD zusammen mit dem
Bielefelder Jugendvokalensembles „VokalTotal“ zu produzieren. Neben bekannten Kirchenliedern und Chorwerken sowie Orgelmusik ist die CD „komponiert“ mit Texten – von Martin Buber bis Dietrich Bonhoeffer, die von Annette Kurschus, langjährige Gemeindepfarrerin und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, eingesprochen sind.

Bei der Vorstellung der CD, die beim Evangelischen Stadtkantorat zum Preis von 10 Euro bestellbar ist, betonte Superintendent Christian Bald die musikalisch wie textliche Spannbreite der eingespielten Stücke: „Als Evangelische Kirche stehen wir dafür ein, Menschen Trost und Hoffnung zu schenken. In Wort und Tat – und eben auch in der Musik.“ Ähnlich formulierte Landeskirchenmusikdirektor i.R. Martin Bartsch, bis 1982 Kantor an der Neustädter Marienkirche und Ideengeber für die CD: „Ich bin tief bewegt: welch‘ mutmachende Zusagen singen hier junge Menschen für menschen, die des Trostes bedürfen, die innerlich auf der Suche sind, die Hat brauchen, die Hoffnung finden wollen. Die jungen Stimmen, dazu zähle ich auch auf der CD auch Frau Kurschus, sind so ehrlich und kommen von Herzen.“

Mitte des Jahres wurde die CD in der Neustädter Marienkirche aufgenommen. Zuvor, so Ruth M. Seiler, gab es gemeinsam mit den jungen Menschen eine einen intensiven Austausch über die Auswahl der Musikwerke – von klassischem Chorwerk bis hin zum modernen geistlichen Lied. Neben „VokalTotal“ wirkten bei der Erstellung der CD mit Bernd Wilden (Klavier und Orgel) sowie Katja Schulte-Bunert und Wiltrud Pemsl (beide Flöte).

Die CD „Trost und Hoffnung“ kann zum Preis von 10 Euro bestellt werden beim Evangelischen Stadtkantorat, Markgrafenstr. 7, 33602 Bielefeld, Tel. 0521 175939, ev.stadtkantorat@kirche-bielefeld.de

 


Gottesdienst am Welt-AIDS-Tag- in der Süsterkirche

ANDERS, als Du denkst!


 

Zum jährlich stattfindenden Gottesdienst am WeltAIDS-Tag am 1. Dezember lädt auch in diesem Jahr wieder die Evangelisch Reformierte Kirchengemeinde zusammen mit der Infektionsambulanz und Krankenhaus Mara gGmbH, der AIDS-Hilfe Bielefeld e.V. und HuK (Homosexuelle und Kirche) in die Süsterkirche ein. Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr und wird gestaltet von Pfarrer Bertold Becker, Pfarrerin Susanne Westrupp und Team. Die musikalische Gestaltung liegt beim WOZA-Chor im Welthaus Bielefeld, Leitung und Orgel: Johannes Vetter.

 


Vision des Kirchenkreises Bielefeld verabschiedet

Du sollst ein Segen sein.


Die Kreissynode tagte am 24. November im Gemeindehaus der Neustädter Mariengemeinde.

 

Auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld wurde am vergangenen Donnerstag, 24. November, im Rahmen des Konzeptionsprozesses AUFBRUCH 2035 die Vision mit großer Mehrheit verabschiedet. Vorausgegangen war ein mehrmonatiger Erarbeitungs- und Austauschprozess mit dem Ziel, die Vision als Grundlage für die künftigen inhaltlichen und strukturellen Entscheidungen auf der Kreissynode im Juni 2022 zu beschließen. Doch hier zeigte sich, dass es bei einigen Inhaltlichen Formulierungen noch Diskussions- und Klärungsbedarf gab. Daraufhin hatte die Projektgruppe eine überarbeitete Fassung erstellt, die in verschiedenen Gremien diskutiert und schließlich der Synode vorgelegt wurde.

In seiner Einbringungsrede dankte Michael Conty, Mitglied des Kreissynodalvorstandes, der Arbeitsgruppe für ihre intensive Arbeit: „Ich persönlich hatte beim Entstehen des Visionstextes ein gutes Gefühl und bin der Arbeitsgruppe um Frau Dr. Metzler und Pfarrer von Legat sehr dankbar, dass sie Gottes Segen zum Ausgangspunkt des Textes gemacht hat“ und betonte, dass aus seiner Sicht „wesentliche Einwände aus der letzten Kreissynode (z. B. die Orientierung an Jesus Christus, die besondere Bedeutung der Taufe usw.) jetzt aufgenommen sind, so dass mir der Text ausgewogen erscheint und die ganze Breite unserer evangelischen Vielfalt in Bielefeld respektiert.“

Diese Einschätzung zeigte sich auch in der anschließenden Diskussion. Mehrere Redner betonten dabei, dass sie aus ihrer Sicht dem vorliegenden Entwurf zustimmen könnten. Entsprechend wurde die Vision mit großer Mehrheit bei einigen Gegenstimmen angenommen. Hier die Vision für den Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld.

Im zweiten Teil der Synode stand ein weiterer Meilenstein auf dem Programm – die Frage der künftigen (Personal-)Planungsräume angesichts der demografischen Entwicklung im Kirchenkreis und die Ausstattung mit hauptamtlichem Personal. Auf der Grundlage der bisherigen vier Regionen im Kirchenkreis stellte Pfarrer Sven Puissant aus der Projektgruppe mögliche Alternativen der Neuorganisation vor. Dabei wurde in einem Grundsatzbeschluss mehrheitlich die Weiterarbeit der Projektgruppe an einer Aufteilung in künftig drei sogenannten „Auftragsräume“ im Evangelischen Kirchenkreis beschlossen. Hier die Präsentation zu den Modellen der Auftragsräume.

In seiner Einbringungsrede verwies Synodalassessor Christoph Steffen darauf, dass das Konzept der Auftragsräume damit noch längst nicht fertig sei und viele offene Fragen nun zu klären sind. Etwa die, welche Gremien einzurichten sind, damit sich Gemeinden eines Auftragsraums verbindlich untereinander verständigen. Oder die Frage, wer der Anstellungsträger für künftiges Personal sein wird. Steffen: „Regionen (Auftragsräume) können ganz unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit finden, die ihnen entsprechen. Die Verantwortung für die konkrete Arbeit und auch für die Struktur der Zusammenarbeit bleibt in den Regionen! Entscheidend ist die Verbindlichkeit!“

In den kommenden Wochen werden die Projektgruppen von AUFBRUCH 2035 konkrete Vorschläge erarbeiten, die auf der nächsten Synode diskutiert werden. Das Modell der Auftragsräume eröffnet dabei die Möglichkeit, den kirchlichen Auftrag auch künftig gut und ressourcenorientiert wahrnehmen zu können. Zudem ist nach Ansicht des Kreissynodalvorstandes jetzt noch Zeit, Veränderungen ohne unmittelbaren Handlungsdruck auf allen Ebenen der Kirche aktiv gestalten zu können. Steffen: „Jetzt haben wir diese Zeit noch. Wir sollten sie verantwortlich nutzen.“ Er erinnerte die Synodalen zugleich daran, dass das Modell der künftigen Auftragsräume nicht neu sei und in der Kontinuität sowohl früherer Erfahrungen wie auch von Synodenbeschlüssen steht.
 


Kinderkirchenwoche vor dem 1. Advent in der Matthäuskirche

Macht ihr das bis Weihnachten?


 

Zum zweiten Mal fand jetzt vom 21. bis 25. November eine Kinderkirchenwoche in der Matthäuskirche am Brodhagen statt. Schulklassen aus der Bültmannshof-, Eichendorff- und Wellensiekschule sowie Gruppen aus der Wellensiek-, Matthäus- und Uni -Kita besuchten die Gemeinde. Unter anderem hatten die Kinder gute Wünsche auf Sterne geschrieben, Sternenstäbe gebastelt und sind damit in die Schule zurückgezogen. Zwei Nachbarn beobachteten das und fragten: "Jeden Tag kommen Kinder mit Sternen an unserem Fenster vorbei. Macht ihr das bis Weihnachten?"

Pfarrerin Nora Göbel und das Kinderkirchen-Team hatten unterschiedliche Stationen vorbereitet und eingeladen, den Kirchraum zu entdecken. Ein Schattenspiel, eine Kerzenaktion und Musik, die von dem Licht erzählen waren drei Elemente der Kinderkirchenwoche zum Thema „Vom Dunkel ins Licht“. Sabine Paap von "Kirche macht Musik" hatte die musikalische Gestaltung der Tage übernommen.

Über 300 Kinder aus 14 Klassen bzw. Gruppen kamen im Laufe der Woche in die Matthäuskirche. Einige davon waren das erste Mal in einer Kirche. In den Schulklassen sind meist wenige evangelisch, viele konfessionslos oder muslimisch. Viele haben gesagt: "Wir dachten, es wird ganz langweilig. Aber das war es gar nicht!" Am kommenden Sonntag, 1. Advent, gibt es dann einen zur Kinderkirchenwoche passenden Familiengottesdienst um 10.30 Uhr. So hat jede und jeder die Gelegenheit, etwas davon mitzubekommen und sich auch einen Stern auf den Weg in den Advent mitzunehmen.

 


Kurzgottesdienst und Bläsermatinee am 1. Advent

40-jähriges Jubiläum des Posaunenchores der Reformierten Gemeinde


 

Am 1. Advent vor 40 Jahren wurde der Posaunenchor der Evangelisch-Reformierten Gemeinde gegründet. Seither war der 1. Advent immer ein musikalisch besonders begangenes Datum für das Ensemble. Im Jahr 2022 standen große Veränderungen an, denn der Chor fusionierte mit dem Bläserkreis der Marienkirche zum „Bläserchor des Evangelischen Stadtkantorates“, mit dem ihn schon länger eine Kooperation verband. Der Leiter des neu fusionierten Chores ist seit August Robin Stüwe.

Am 1. Advent wird der neu fusionierte Chor gemeinsam dieses Jubiläum der reformierten Bläser aufnehmen. Um 10.15 Uhr gibt es  in der Reformierten Süsterkirche zunächst  einen Kurzgottesdienst und direkt im Anschluss daran eine Bläsermatinee mit anschließendem kleinen Sektempfang in der Kirche. Es erklingt adventliche und andere Bläsermusik von Riegler, Weckeßer, Sprenger u. a.

Zwischen Gottesdienst und Matinee ist eine kleine Pause, sodass Gottesdienst und Matinee auch unabhängig voneinander besucht werden können. Es wird gebeten um eine Spende für die Bläsermusik im Evangelischen Stadtkantorat und für die Jungbläserausbildung des Chores.

 


AUFBRUCH|2035: Interprofessionelle Pastoralteams

Denken und Konzeptionieren


UPDATE 25.11.2022: DIE VERANSTALTUNG FÄLLT AUS!

Montag, 28. November 2022, 18.00 bis 21.00 Uhr
Haus der Kirche • Margrafenstraße 7 • 33602 Bielefeld

Diese Veranstaltung setzt voraus, dass sich die Teilnehmer* innen bereits mit den Grundlagen und Zielen der IPT (Interprofessionelle Pastoralteams) befasst haben und offen dafür sind, gemeindeübergreifend in den Austausch zu kommen.
 
Mit diesem Workshop befassen wir uns ganz konkret mit folgenden Fragen: Was ist ein Konzept im Rahmen von IPT? Welche Kriterien sind uns als Gemeinde oder als Kirchenkreis wichtig? Was sind Meilensteine eines Konzeptes? Wie gliedere ich und schreibe ich ein Konzept?
 
Referent:
Ernst-Eduard Lambeck, Landeskirchlicher Pfarrer für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung
 
 


kirche@zuhause - November 2022


 

Ein Wunder oder nicht? In der Bibel wird die Geschichte erzählt, in der Jesus einem Tauben die Stimme wieder gibt.

Ein Wunder?

Pfarrer Lars Prüßner und Sprachtherapeutin Nicola Gronemeyer gehen genau dieses Frage auf den Grund.

Link: youtu.be/AXL6rXifZRQ

 


Lesung und Gespräch mit der Autorin Anja Röhl am 23. November

Verschickungskinder erzählen


 

Jahrzehntelang wurde nicht darüber gesprochen, was sich hinter verschlossenen Türen in sogenannten Kinderkur- und Erholungsheimen abspielte. Dabei wurden nach 1945 bis in die 1990er Jahre rund acht bis zwölf Millionen Kinder verschickt. Viele von ihnen kamen gedemütigt, misshandelt und traumatisiert zurück.

Als Sonderpädagogin, Publizistin und Malerin war Anja Röhl 20 Jahre als Dozentin im Fachschul- und Fachhochschulbereich Heilpädagogik tätig. Im Jahr 2019 entdeckte sie das Trauma der Verschickungskinder und machte es in der breiten Öffentlichkeit publik. Als Betroffene gründete sie im September 2019 den Verein „Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung e.V.“ Im gleichen Jahr begann sie, für ihr erstes Buch mit dem Titel „Das Elend der Verschickungskinder – Kindererholungsheime als Orte der Gewalt“, zu recherchieren. Sie hat ein weiteres Buch geschrieben, „Heimweh-Verschickungskinder erzählen“, das Vertiefungsporträts zum Thema Verschickungen enthält.

Die Veranstaltung mit Lesung der Autorin und anschließendem Gespräch im Haus der Kirche, Markgrafenstr. 7, beginnt am 23.11.2022 um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro (Inhaber*innen des Bielefeld-Pass frei). Veranstalter ist die Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld, Tel. 0521 5837-198, erwachsenenbildung@kirche-bielefeld.de in Kooperation mit dem Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW e.V. und der Kath. Erwachsenen- und Familienbildung Bielefeld (kefb).

 


AUFBRUCH|2035: Zukunft Kirche

Bedarfe Haupt- & Ehrenamtlicher, exemplarisch dargestellt im Handlungsfeld Evangelischer Jugendarbeit


 

NICHT am Montag, 21. November 2022, sondern
verschoben auf den 23.03.2023 per Zoom

 

Bedarfe Haupt- & Ehrenamtlicher, exemplarisch dargestellt im Handlungsfeld Evangelischer Jugendarbeit

Quo vadis Kirche? Seit den 2010er Jahren diskutiert Kirche über ihre Zukunft, potenzielle Mitglieder sowie ihre generelle Relevanz. Dr. Silke Gütlich hat untersucht, welche Faktoren eine zukunftsfähige Arbeit Evangelischer Kirche – in unterschiedlichen Handlungsfeldern – begünstigen. Dazu wurden 30 Expert*innen befragt, welche deutlich markieren, was sie motiviert, sich im kirchlichen Kontext zu engagieren bzw. auch, wann sie geneigt sind der Kirche den Rücken zuzukehren.

Referentin: Dr. Silke Gütlich (2021 Dissertation zum Thema an der Universität Kassel)

Anmeldung: 2035@kirche-bielefeld.de

 


AUFBRUCH|2035: Kirche von morgen

Offen für alle?


 

Freitag, 18. November 2022, 10.00 bis 13.00 Uhr
Haus der Kirche • Markgrafenstraße 2 • 33602 Bielefeld

Ist die Kirche ein Ort, an dem sexuell und geschlechtlich vielfältige Menschen mitwirken können? Die evangelische Praxis pendelt zwischen einem Willkommen und der Abweisung queerer Menschen. In dieser Veranstaltung geht es darum, was eigentlich gemeint ist, wenn von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt gesprochen wird und welche (möglicherweise auch eigenen) Vorurteile vorhanden sind.

Zudem klären die Referent*innen die wichtigsten Begriffe zum Themenkomplex geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und geben Impulse, wie diese Vielfalt in der Praxis anerkannt und neue Zielgruppen erreicht werden können. Ziel des Workshops ist, dass pädagogische Fachkräfte, Seelsorger*innen, Pfarrer*innen und Mitarbeiter*innen der Kirche vielfältige Identitäten anerkennen und möglicher Diskriminierung vorbeugen. Dabei steht die Sensibilisierung für die Bedarfe und Lebenslagen junger trans*, inter* und nicht binärer Menschen im Mittelpunkt.

Referent*innen des Vormittags sind Jona Förster (Bildungsreferent*in) und Bernadette Möhlen (Bildungsreferentin). Anmeldung: 2035@kirche-bielefeld.de

 


Partnerschaftsreise nach Tanzania – Teil 1

Am Gipfelkreuz in Lutindi


Montag am Gipfelkreuz von Lutindi, eine der fünf Gemeinden des Partnerkirchenkreises in Tanzania (v.l.): C. Bald, I. Neserke, W. Blauth, C. Bode, M. Börner, K. Potz, J. Scheller, R. Gregorio.

 

In aller Frühe machte sich am vergangenen Freitag eine Reisegruppe des Kirchenkreises Bielefeld auf den Weg nach Tansania. Über Düsseldorf, Istanbul und Daressalam ging es in die Usambara-Berge. Für Superintendent Christian Bald ist es der erste Besuch dort. Gemeinsam mit den Partnern wird die Gruppe ausloten, wie sich die langjährige Beziehung zum Mental Hospital in Lutindi und den fünf Gemeinden drumherum zukunftsfähig und für beide Seiten bereichernd gestalten lässt. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Themenfeld Alten- und Krankenpflege sowie der Jugendarbeit.

In den kommenden 10 Tagen sind gemeinsam unterwegs: Christine Bode (Geschäftsführung Diakonische Altenzentren Bielefeld), Julian Schaller (Jugendkirche luca), Diakon Werner Blauth (über 20 Jahre in Lutindi tätig) und Pfarrerin Kirsten Potz (MÖWe-Regionalpfarrerin). Am Flughafen Düsseldorf stießen vom Team Internationale Diakonie der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) in Wuppertal noch Rhoda Lynn Gregorio und Matthias Börner zur Gruppe sowie Pfarrer Ingo Neserke (künftiger Leiter des oikos- Instituts für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirche von Westfalen).

„Wir bringen hier verschiedene Arbeitsbereiche und Kompetenzen aller Ebenen unserer Kirche zusammen“, mein Superintendent Bald. Er ist sich sicher: „Das ist ein vielversprechender Mix, von dem wir alle profitieren werden.“ Unterwegs gab es schon Gelegenheit, als Gruppe zusammenzufinden. Nun sind alle gespannt auf die kommenden zehn Tage mit einem strammen Programm voller Begegnungen, Gespräche und Eindrücke.

 


Susanne Luck wird Geschäftsführerin der Diakonie für Bielefeld

Erfahrung aus vielen Arbeitsfeldern


 

Susanne Luck (59) tritt zum 1. Januar 2023 als Geschäftsführerin der Diakonie für Bielefeld die Nachfolge von Marc Korbmacher (47) an, der in den Vorstand der Diakonischen Stiftung Ummeln berufen worden ist. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Susanne Luck eine so erfahrene Persönlichkeit mit vielfältigen Kompetenzen und Erfahrungen als Nachfolgerin gewinnen konnten“, erklärt Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Diakonie für Bielefeld.

Susanne Luck kommt aus Hannover, wo sie zehn Jahre beim Eilenriedestift e.V. als Stiftsdirektorin sowie als Geschäftsführerin der beiden dazugehörigen Bereiche Hausgemeinschaften und Betriebsgesellschaft tätig war. Nun freut sie sich darauf, bei der Diakonie für Bielefeld eine neue beruflicher Herausforderung anzutreten. „Sozial benachteiligte Kinder und Erwachsene, Menschen mit Migrationshintergrund, in Problem- und Schieflagen geratene Personen oder Menschen mit Unterstützungsbedarf dabei zu begleiten, ihren individuellen Platz im Leben zu finden und ihre Lebensbedingungen so gut wie möglich selbst gestalten zu können, dafür möchte ich mich gemeinsam mit allen Mitarbeitenden einsetzen“, sagt Susanne Luck.

Die 59-Jährige ist staatlich geprüfte Betriebswirtin sowie diplomierte Sonder- und Heilpädagogin und hat vor ihrem Wechsel in das Arbeitsfeld Altenhilfe in der Eingliederungshilfe für verschiedene soziale und diakonische Unternehmen gearbeitet. Die Gesellschafter der Diakonie für Bielefeld – das Ev. Johanneswerk und der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld – danken Marc Korbmacher für die erfolgreiche Arbeit der vergangenen neun Jahre und freuen sich über einen reibungslosen Leitungswechsel.

 


Anmeldedeportal startet am Montag um 12 Uhr

Mitmachen bei der Vesperkirche


 

Am Montag, 24. Oktober um 12 Uhr startet das Anmeldeportal "Mitmachen" für die Vesperkirche Bielefeld, die vom 12. bis 26. Februar 2023 in der Neustädter Marienkirche stattfinden wird. Jeden Tag werden 35 Freiwillige gesucht, die unterschiedliche Aufgaben – von der Bewirtung bis zum Spüldienst – für jeweils rund vier Stunden übernehmen. Mitmachen können sowohl Einzelpersonen als auch Teams, z.B. Schulklassen, Vereine oder Bürogemeinschaften. Alle Informationen, auch zum Vorbereitungstreffen im Januar 2023, gibt es auf der Anmeldeseite.

Am vergangenen Sonntag (siehe Foto) fand in der Neustädter Marienkirche der Auftaktgottesdienst für die kommende Vesperkirche unter dem Motto "einfach teilen" statt.

Hier geht's direkt zum Anmeldeportal.


Keine Veranstaltungen - Eintrittsstelle bleibt vorläufig geschlossen

Brand im Eingangsbereich des Nicolaihauses


 

Am Sonntag früh gegen 6 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in die Kirchstr. 12 - dem Nicolaihaus der Altstädter Nicolaigemeinde in der Bielefelder Innenstadt gerufen. Dort brannte im überdachten Eingangsbereich eine Mülltonne. Der Sachschaden ist erheblich, das Haus kann derzeit nicht durch den Eingangsbereich betreten werden.

Wer der oder die Täter waren und warum die Mülltonne dort angezündet wurde, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Die Polizei ermittelt und bittet um sachdienliche Hinweise. Fest steht jedoch, dass die Gemeindeveranstaltungen sowie der Besuch der im Erdgeschoss befindlichen Eintrittstelle des Kirchenkreises zur Zeit nicht stattfinden können. Ab Montag werden entsprechende Maßnahmen auf den Weg gebracht, um das Haus möglichst bald wieder öffnen zu können. Für Rückfragen zu Gruppen und Kreisen ist die Gemeinde zu erreichen über BI-KG-Altstadt@kk-ekvw.de und die Eintrittstelle über kircheneintritt@kirche-bielefeld.de.

 


Sonntag, 23. Oktober 2022

Ein "Sonntagshappen" für Kinder


 
Der neue "Sonntagshappen" produziert von der Kinder- und Jugendarbeit der Zionsgemeinde Bethel ist online:
 


Auftakt-Gottesdienst am kommenden Sonntag

Einfach teilen. Vesperkirche 2023


 

Nach der coronabedingten kleinen Version der Vesperkirche „to go“ Anfang 2022 wird die Neustädter Marienkirche im Februar 2023 zwei Wochen lang vom 12. bis 26. Februar wieder zur Vesperkirche mit täglich mehreren hundert Essensausgaben.

Einfach teilen – so das Motto der Vesperkirche – heißt: Die Marienkirche wird zum Ort der Begegnung rund um das gemeinsame Essen an schön gedeckten Tischen. Und sie kann für die Besucherinnen und Besucher auch ein Ort spiritueller Erfahrung werden. Zudem sind jeden Tag viele Freiwillige da, um Gäste zu begrüßen, Menschen an den Tischen zu bedienen, Essen auszuteilen, Geschirr zu spülen und vieles mehr.

Am kommenden Sonntag, 23. Oktober, gibt es zum Planungsstart der Vesperkirche 2023 einen Auftakt-Gottesdienst um 10 Uhr in der Neustädter Marienkirche unter dem Motto „einfach teilen.“ Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein Mittagessen und Zeit zu Gesprächen und zum Austausch untereinander.

Am Montag, 24. Oktober, wird um 12 Uhr auf der Internetseite www.vesperkirche-bielefeld.de das Anmeldeportal „Mitmachen“ freigeschaltet. Jeden Tag werden 35 Freiwillige benötigt (Einzelpersonen oder Teams). Alle Infos zur Vesperkirche und zur Möglichkeit der (Online-)Spende hier.

 


Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V.

News, Infos und Veranstaltungen


 

Das Erwachsenbildungswerk geht moderne Wege. Wer heute seine Zielgruppe erreichen möchte, muss auch in den Sozialen Medien präsent sein. Darum ist die Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Bielefeld jetzt auch unter EV.ERWACHSENENBILDUNG_BI auf Instagram zu finden.

Oder einfach den QR-Code einscannen.

 


Neuer Höchstbetrag im Jubiläumsjahr

15 Jahre EIN PROZENT für Jöllenbeck


 

Für Pfarrer Lars Prüßner war es ein kleines Jubiläum: Seit 15 Jahren und nun zum 16. Mal haben sich die Ev. Kirchengemeinde in Jöllenbeck und Geschäftsleute des Ortes zusammengetan, um den Erhalt des Gemeindehauses gegenüber der Kirche zu unterstützen. „1% für Jöllenbeck“ ging auch in diesem Jahr wieder in der Woche vor Erntedank an den Start. 30 Jöllenbecker Geschäfte haben sich daran beteiligt. Dank ihrer Spendenzusagen ist ein neuer Höchstbetrag von 6500 Euro zusammengekommen.

Tief berührt zeigt sich der Pastor davon, dass Jürmker Geschäftsleute auch in Zeiten wie diesen der evangelischen Kirchengemeinde treu geblieben sind. Zumal einige Geschäftsleute sich von Anfang an beteiligt haben. Die Gemeinde dankt den beteiligten Geschäften:

Adler-Apotheke Jöllenbeck, Architekturbüro Fleer, Bauunternehmen Thomas Nack, Beier Fleischwaren, Bestattungen Küstermann, Bruelheide GmbH, BSN Trockenbau GmbH, Bunzel Gerüstbau, Fissenebert EDV+Telekommunikation GmbH, Dorf-Apotheke, Fliesen Boekstiegel, Gehner-Vielfalt in Metall, „Im Gleichgewicht“, Ingenieurbüro I. Lehmann GbR, IVH Dipl.-Ing. Frank Harmuth, Ingo Kapke Heizung-Sanitär, Jürmker Bücherstube, Junklewitz&Schnittger Heizung & Sanitär, Kleintierpraxis Lechtermannshof, Linnemann eK, Dachdeckermeister, Olaf Seidel Haus- und Gartenbedarf, Praxis für Osteopathie Maik Vahle, Pott + Böcker Steuerberater, Praxis für Sprachtherapie Nicola Gronemeyer, Provinzial Michael Rotter, Olaf Seidel Haus-&Gartenbedarf, Schmidt Kfz. Rep. Werkstatt GmbH, Tischlerei Gäsing, VPV-Versicherungen Erwin Jung, Westfalen-Tankstelle Heike Reuter.

 


Konzert von Flauti Parlandi mit Highlights aus 22 Jahren

1.000 Euro für Geflüchtete


 

Flauti Parlandi, das Flötenorchester der Kirchengemeinde Theesen unter Leitung von Christel Weihrauch, trat am Freitag, 23. September und Sonntag, 25. September gleich zweimal auf, um musikalische Werke aus verschiedenen Epochen zu Gehör zu bringen und um Spenden für Geflüchtete aus der Ukraine zu sammeln.

In unterschiedlichen Besetzungen wurden Stücke aus der Renaissance bis zur Moderne gespielt. Das als Zeitreise gestaltete Programm des Flötenorchesters präsentierte parallel zur Musik auch den jeweiligen Zeitgeist. So blieb auch die momentane Kriegssituation nicht unberührt, die Sehnsucht nach Frieden in Bild, Musik und Wort berührte alle Zuhörer und Zuschauer.

Der Aufruf, den in Bielefeld lebenden Geflüchteten aus der Ukraine direkt zu helfen, traf auf offene Ohren und Herzen. Das Orchester dankt allen Spenderinnen und Spendern herzlich für die großzügige Spendensumme von 1.000 Euro.

 


kirche@zuhause - Oktober 2022


 

"Gott fährt Fahrrad"  ist der Titel eines Buches, dass Pastorin Nicole Frommann aus der Zionsgemeinde zu ganz eigenen Gedanken angeregt hat. Und dann fahren auf einmal auch Engel Fahrrad.

Link: https://youtu.be/29pu1Ospsas

 


Sonntag, 2. Oktober 2022 - Erntedank

Ein "Sonntagshappen" für Kinder


 
Der neue "Sonntagshappen" produziert von der Kinder- und Jugendarbeit der Zionsgemeinde Bethel ist online:
 
 
 
 
 


18 Jahre lang Pfarrer in Ubbedissen-Lämershagen

Uwe Surmeier geht in den Ruhestand


 

Am 1. Oktober tritt Pfarrer Uwe Surmeier, 18 Jahre lang Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ubbedissen-Lämershagen, in den Ruhestand. Aufgrund seines Resturlaubs hat er sich von manchen Gemeindegliedern bereits vor einigen Wochen verabschiedet. Am Erntedank-Sonntag, dem 2. Oktober – für den Ruhestandsbeginn ein durchaus symbolträchtiges Datum – wird er um 10 Uhr in einem festlichen Gottesdienst in der Ubbedissener Kirche durch Superintendent Christian Bald von seinen dienstlichen Aufgaben entpflichtet.

Von 1986 an war Uwe Surmeier zumächst 18 Jahre lang Pfarrer in der Bielefelder Jakobusgemeinde, bevor er 2004 nach Ubbedissen wechselte und dort ebenfalls 18 Jahre tätig war. Vor seiner ersten Pfarrstelle in der Jakobusgemeinde hatte er sein Vikariat in der ehemaligen Lukas-Gemeinde (heute zu Jakobus gehörend) absolviert und war anschließend als Pastor im Hilfsdienst an der Altstädter Nicolaikirche tätig. Im Rückblick, so erzählt der scheidende Pfarrer, war der Wechsel für mich und unsere Familie gut und richtig.

Als Surmeier 2004 in Ubbedissen anfing, habe er eine intensive Kinder- und Jugendarbeit vorgefunden und weitergeführt. Aufgrund von Neubaugebieten hat es bis auf die letzten Jahre oft 60 Konfis pro Jahrgang gegeben, damit verbunden eine hohe Zahl an Jugendmitarbeitenden. Meist musste unter den bis zu 20 Konfi-Teamern ausgelost werden, wer mitfahren durfte auf eine der beliebten Konfi-Freizeiten. Surmeier: „In Ubbedissen und Lämershagen zu arbeiten war schon etwas sehr besonderes!“ Dennoch sei der Traditionsabbruch in den letzten Jahren deutlich zu spüren, von ehemals 3.600 Gemeindegliedern gäbe es heute noch 2.900. „Als ich kam, hatten wir teilweise noch steigende Zahlen.“

Dennoch geht Uwe Surmeier, der seit März zusammen mit seiner Frau in einer Wohnung in Brackwede lebt, mit einem guten Gefühl in den Ruhestand. Als Seelsorger habe ihn die Arbeit immer erfüllt, im Durchschnitt habe er jeden Tag mindestens ein Gemeindeglied besucht. Mit dem Ruhestand ändere sich das nun. Dafür wird er sich an unterschiedlichen Stellen engagieren. Als Bläser, der er seit dem 10. Lebensjahr ist, ist er bereits in den Brackweder Posaunenchor integriert. Der Garten der neuen Wohnung ist sein aktuelles Projekt. Und zudem wird er sich künftig im Bereich der Sprachförderung geflüchteter junger Menschen in der Grundschule engagieren. Und vielleicht sieht und hört man ihn auch einmal wieder auf einer der Bielefelder Kanzeln. Aber das wird noch eine Weile dauern.

 


31 Jahre lang Pfarrerin in Stieghorst

Doris Henning geht in den Ruhestand


 

Am kommenden Sonntag, 25. September, wird Pfarrerin Doris Henning nach 31 Jahren als Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Stieghorst-Hillegossen in einem festlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Stieghorster Kirche durch Superintendent Christian Bald von ihren dienstlichen Aufgaben entpflichtet. Sie ist dann zwar noch offiziell im Dienst, nimmt jedoch am Ende ihrer Dienstzeit ein Sabbat-Jahr. Unmittelbar danach beginnt erst der offizielle Ruhestand.

Doris Henning begann ihren Dienst als Pfarrerin in Stieghorst am 1. April 1991. Damals war sie – neben den Kollegen Hans-Uwe Hüllweg und Friedemann Kliesch – die erste Pfarrerin der Gemeinde. Nach dem Vikariat in Stieghorst und als Pastorin im Entsendungsdienst in Heepen wurde sie, nachdem hier wie dort eine Pfarrstelle frei wurde, in beiden Gemeinden gewählt. Und entschied sich für Stieghorst.

Seit ihrem Dienstbeginn und bis heute war ihr gemeindlicher Schwerpunkt die Seelsorge. Dazu hat sie unter anderem berufsbegleitend eine Ausbildung zur Therapeutin gemacht. Zudem war die weltoffene Pfarrerin immer schon an Themen der Ökumene interessiert. Ihr USA-Aufenthalt im Rahmen eines Austausch-Programms der westfälischen Landeskirche 2001 stand ganz im Zeichen der weltverändernden Anschläge auf das World Trade Center in New York.

In ihrer Zeit als Gemeindepfarrerin hat sie genau genommen in „drei“ Gemeinden gearbeitet: zunächst in der Kirchengemeinde Stieghorst, dann in der fusionierten Gemeinde mit der Gustav-Adolf-Gemeinde, wenige Jahre später nach der Fusion mit Hillegossen in der heute namensgebenden Gemeinde Stieghorst-Hillegossen. Trotz aller strukturellen Veränderungen und Anstrengungen blickt die Pfarrerin auf die Verbindung von Konfi- und Jugendarbeit mit dem ehemaligen Kollegen Jochen Bunte ebenso gerne zurück wie auf die – zum Teil fünf parallelen – Kindergottesdienste, Kinderbibelwochen und großen Jugendfreizeiten.

Das wichtigste sei ihr bei allen Aktivitäten als Gemeindepfarrerin immer die Feier des Gottesdienstes mit einer lebendigen Liturgie gewesen und einer Ansprache, die die Menschen in ihrer Lebenssituation erreichen sollte. Zudem – und das wird Doris Henning auch im Ruhestand weiter tun – schöpfe sie Kraft in eine Meditationsgruppe, zudem ist ihr die Übersetzung der hebräischen Bibel mit ihren vielen Namen Gottes und deren Bedeutungen ein spiritueller Ankerpunkt.

 


10 Jahre Diakonie für Bielefeld

„Sie sind ein Geschenk für unsere Stadt“


Sozialdezernent Ingo Nürnberger bei seinem Grußwort. In der ersten Reihe Dr. Ingo Habenicht und Superintendent Christian Bald.

 

„Die Diakonie für Bielefeld ist ein Geschenk für Bielefeld – ein starker und ein verlässlicher Partner.“ Mit diesen Worten unterstrich Ingo Nürnberger, vor wenigen Tagen wiedergewählter Sozialdezernent der Stadt, die Bedeutung der Einrichtung, die am Sonntag ihr zehnjähriges Jubiläum in der Altstädter Nicolaikirche feierte.

Zu Beginn des Jubiläumstages wurde in einem festlichen Gottesdienst Benjamin Kleßmann als Geschäftsbereichsleiter durch Superintendent Christian Bald eingeführt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Mutgeschichten – passend zum Motto der Diakonie für Bielefeld: "Mut ist der erste Schritt. Den zweiten begleiten wir."

So verband Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Diakonie für Bielefeld, in seiner Predigt den Mut der kanaanäischen Frau (Mt. 15) mit Mutgeschichten aus der Arbeit der Diakonie für Bielefeld. Etwa den Mut zur Wahrheit bei der Frau, die aufgrund eines Betrugs in Haft gesessen hat und – aufgrund der Begleitung durch die Diakonie –  ihren Kindern sagen konnte, warum sie so lange auf ihre Mutter warten mussten.

Abgerundet wurde das von Marc Korbmacher, Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld, moderierte Jubiläum mit Grußwort, Begegnungen und Gesprächen und einem Kabarett-Programm. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich die verbliebenen Gäste nicht davon abhalten, Getränke und Imbiss, die vor der Kirche aufgebaut waren, zu sich zu nehmen.

 


Dank für den Dienst an diejenigen, die jetzt im Ruhestand sind

Neue Mitarbeitende im Haus der Kirche


 

Anfang September findet im Rahmen der monatlichen Hausandacht die jährliche Begrüßung aller neuen Mitarbeitenden des vergangenen Jahres statt. So auch in diesem Jahr. Zudem sprach Superintendent Bald nach der Andacht in der Pauluskirche den beiden im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangenen Mitarbeitenden, Pfarrerin Ute Weinmann (Leiterin Telefonseelsorge) und Friedrich-Wilhelm Niedernolte (IT-Service), nochmals seinen Dank für ihren Dienst aus.

Die neuen Mitarbeitenden des letzten Jahres im Kirchenkreis sind: Felix Eikmeyer (Stabsstelle Digitalisierungsprojekte), Monika Tiemann (Leiterin der Finanzabteilung), Katharina Buschkämper (Veranstaltungsservice), Dimitrios Kermos und Jürgen Saalmann (beide Finanzabteilung), Bettina Abendroth und Denise Großmann (beide Friedhofsabteilung), Elvira Hübert (Referat Tageseinrichtungen für Kinder), Tobias Nehls (Stabsstelle Kommunikation und Fundraising), Lisa Marie Franta und Keles Koyun (beide Sozialpfarramt), Pfarrerin Kessler-Weinrich (Leiterin Telefonseelsorge), Evelyn Müller (Telefonseelsorge), Pauline Spengler und Lars Grefe (beide Abendempfang) und Manuela Kleingünther (Prävention sexualisierte Gewalt).

 

 


Neues Angebot der Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld

Ein Stifterdarlehen kommt von Herzen!


Sie werben für das neue Stifterdarlehen (v.l.): Klaus-Peter Johner (Stiftungsvorsitzender), Karin Lammers-Nehrkorn (Fundraiserin), Friedhelm Faust (stellv. Stiftungsvorsitzender) und Superintendent Christian Bald (Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

Die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld bietet jetzt mit dem Stifterdarlehen ein neues, flexibles Angebot für Menschen, denen kirchliche und diakonische Zwecke am Herzen liegen. Kurz gesagt: „Stiften auf Zeit.“Der jeweilige Darlehensbetrag bleibt dabei im vollen Umfang erhalten, die Zinsen fließen in den zuvor bestimmten Zweck, zum Beispiel für Evangelische KiTas in Bielefeld, die Kirchenmusik oder denkmalgeschützte Kirchen. Jahr für Jahr werden die Erträge für das persönliche Herzensthema ausgeschüttet. Je höher der Darlehensbeitrag, umso höher fallen die Erträge aus.

Wenn das Stifterdarlehen oder ein Teilbetrag daraus vom Darlehensgeber benötigt wird – zum Beispiel bei einer größeren Renovierung oder einem Umzug – kann es mit einer Frist von drei Monaten – nach mindestens einem Jahr Laufzeit – gekündigt werden. Bei allen Fragen zum Stifterdarlehen und zum Vertragsmuster ist Ansprechpartnerin: Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin und Stiftungsmanagerin im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld, Tel.: 0521 5837-191, E-Mail: karin.lammers-nehrkorn@kirche-bielefeld.de.

 


Zugangsbeschränkungen fallen weg

Tragen von FFP2-Masken wird weiterhin empfohlen


 

Mit der ab dem 3. April geltenden neuen Corona-Schutzverordnung fallen für das öffentliche Leben viele der bisherigen Einschränkungen weg. Dennoch empfehlen das Krisenteam des Kirchenkreises zusammen mit der Landeskirche, das Tragen von FFP2-Masken weiterhin bei allen Veranstaltungen beizubehalten. Bei Gottesdiensten wird empfohlen, auf die bisherigen Zugangsbeschränkungen und -kontrollen auf der Grundlage des Immunitäts- oder Teststatus zu verzichten. Gleichwohl wird weiterhin nachdrücklich empfohlen, auf hinreichende Abstände zwischen den Besuchenden und das durchgehende Tragen von Mund-/Nasenschutz, nach Möglichkeit FFP2-Masken zu achten. Zudem sind die bekannten Hygienemaßnahmen (Möglichkeiten zur Händedesinfektion etc.) einzuhalten.

Die Änderungen der Hygienekonzepte sind von den jeweiligen Gemeinden zu beschließen. Für das Haus der Kirche gilt ab dem 4. April ein entsprechendes Hygienekonzept. Die vormaligen Zugangsbeschränkungen entfallen auch hier. Kostenfreie Selbsttests werden weiterhin ausgegeben, jedoch nur noch an Mitarbeitende der Kirche (Arbeitgeberverpflichtung). Die Räume im Haus der Kirche können nach wie vor nur in eingeschränktem Umfang (Abstandsgebot) genutzt werden, medizinische (FFP2-)Masken müssen im Haus auch weiterhin getragen werden.

Die Empfehlungen der Landeskirche (Corona-Update vom 21. März) finden Sie hier.

 


Zahlreiche Wohnungs- und Unterstützungsangebote der Evangelischen Kirche

Krieg in der Ukraine


 

Seit der russischen Invasion in die Ukraine haben sich viele Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche Bielefeld mit Unterstützungsangeboten und Aktionen für ein Ende des Krieges eingesetzt. Neben Glockenläuten und Friedensgebeten in vielen Gemeinden gibt es auch zahlreiche konkrete Hilfen für Geflüchtete in Bielefeld.

Für eine gut koordinierte Unterstützung in der Versorgung von Menschen, die aus der Ukraine nach Bielefeld kommen, hat Superintendent Christian Bald einen Krisenstab eingerichtet, in dem Möglichkeiten von Unterbringungen in Wohnungen der Kirche, Sprachkurse und Kita-Plätze gesichtet und bereitgestellt werden. Kurzfristig konnte bereits ein ehemaliges Pfarrhaus für eine achtköpfige jüdische Familie aus der Ukraine dank tatkräftiger Unterstützung aus der Petrigemeinde bereitgestellt werden. Weitere Wohnungen werden in den kommenden Tagen bezugsbereit sein.

Über Sozialpfarrer Matthias Blomeier ist der Krisenstab mit dem „Runden Tisch“ der Stadt Bielefeld verknüpft. In der Frage der Unterbringung kooperiert der Evangelische Kirchenkreis eng mit der Jüdischen Kultusgemeinde. Deren Vorsitzende, Irith Michelsohn, sieht für ihre Gemeinde einem erhöhten Bedarf an Wohnraum entgegen. Superintendent Bald: „Dem entsprechen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne!“

Auch die Spendenbereitschaft in den Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Bielefeld ist groß. So konnte die sonntägliche Kollekte Anfang März mit knapp 5000 Euro, an der sich sieben Gemeinden beteiligt haben, einer Hilfsstationen der Reformierten Kirche Ungarns unmittelbar an der Grenze Ungarns zur Ukraine zur Verfügung gestellt werden.

Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin des Kirchenkreises: „Neben dieser konkreten partnerschaftlichen Hilfe bitten wir jetzt um Spenden für die Unterstützung der Geflüchteten hier in Bielefeld. Dafür haben wir eine Online-Spendenmöglichkeit eingerichtet.“ Über den Spendenbutton hier auf der Startseite kann die Soforthilfe unmittelbar und zeitnah vor Ort unterstützt werden. Zugleich wird für die vielfältigen Hilfeangebote im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine um Spenden gebeten, etwa über die Diakonie-Katastrophenhilfe.

Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld
Spendenkonto „Ukraine – Geflüchtete in Bielefeld“
KD-Bank - DE42 3506 0190 2006 6990 68
Stichwort „Hilfe für Geflüchtete in Bielefeld 220-2“

 




 
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