Kirche aktuell

Melanie Hoffmann, Geschäftsführerin der Evangelischen Kitas in Trägerschaft des Kirchenkreises Bielefeld

2 Jahre Corona in Bielefeld - Eine Momentaufnahme #5


 

„Zwei Jahre Corona in unseren Evangelischen Kitas: Eine Welt hat sich in dieser Zeit für die Kitas verändert. Das Wohlergehen und den Schutz der Kinder sicherzustellen, ohne zu wissen, welche Verordnungen morgen gelten, wie Kinder und Mitarbeitende geschützt werden können und ob genügend gesundes Personal für die Betreuung der Kinder zu Verfügung steht, hat alle Beteiligten gleichermaßen gefordert: Eltern, Fachkräfte, Träger und nicht zuletzt die Kinder. Die Digitalisierung hat einen Raketenschub erhalten, Mitarbeitende sind über sich selbst hinausgewachsen. Nur so konnte lange Zeit der Kontakt zu Familien gehalten werden. Durch die gemeinsamen Herausforderungen ist jedoch auch an vielen Stellen die Solidarität zwischen Eltern und Kitas noch mehr gewachsen. Zusammen haben wir die Zeit bis jetzt geschafft und werden sie hoffentlich auch in diesem Jahr trotz der hohen persönlichen Belastungen und Erschöpfung, die damit verbunden sind, schaffen. Aus tiefstem Herzen danke ich allen Mitarbeitenden in den Kitas und den Vätern und Müttern.“

Melanie Hoffmann, Geschäftsführerin der Evangelischen Kitas in Trägerschaft des Kirchenkreises Bielefeld

 


Statement von Matthias Blohmeier, Sozialpfarrer des Kirchenkreises Bielefeld

2 Jahre Corona in Bielefeld - Eine Momentaufnahme #4


 

„Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation von Menschen in prekären Lebensverhältnissen deutlich verschlechtert. Behörden und soziale Einrichtungen waren nur sehr bedingt zu erreichen. Angebote für wohnungs- und obdachlose Menschen mussten auf ein verantwortbares Maß reduziert und zeitweise sogar ganz zurückgefahren werden. In den Lebensmittelausgabestellen mussten die Verantwortlichen sehr kreativ sein, um die Menschen weiterhin mit den notwendigen Lebensmittelspenden zu versorgen. Auch der Zugang zum Haus der Kirche war und ist nur noch bedingt möglich. Deshalb bestand und besteht weiterhin vermehrt die Notwendigkeit, den Kontakt zu bedürftigen Menschen telefonisch oder durch Hausbesuche herzustellen.“

Matthias Blohmeier, Sozialpfarrer des Kirchenkreises Bielefeld

 


Statement von Malte Hausmann, Referatsleiter für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

2 Jahre Corona in Bielefeld - Eine Momentaufnahme #3


 


„Kinder und Jugendliche sind immer noch nicht im Blick von Politikern. Die Pandemie hat das wieder deutlich gemacht. Der Fokus darauf, das System Schule aufrecht zu halten, ist kein Blick auf Kinder und Jugendliche und ihre Bedürfnisse, sondern der Versuch, ein System am Laufen zu halten, das gesellschaftliche Stabilität ermöglicht. Wir brauchen eine strukturelle langfristige Förderung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit, um die Pandemie nicht langfristig zu einem gesellschaftlichen Pulverfass werden zu lassen.“

Malte Hausmann, Referatsleiter für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 


Statement von Dr. Christel Weber, Pfarrerin in Neustadt Marien

2 Jahre Corona in Bielefeld - Eine Momentaufnahme #2


 

„Die Pandemie ist immer noch Mist, weil sie uns die Unbeschwertheit im Umgang nimmt und unseren Denkhorizont so eng macht. Aber sie hat auch Kreativität freigesetzt: Wir erreichen mehr Menschen übers Internet. Wir sind als Innenstadt-Gemeinden zusammengerückt. Wir versuchen uns an neuen Formen. Wie wir jetzt mit der Pandemie Begegnung ermöglichen, das beschäftigt mich. Da ist Fantasie gefragt!“

Christel Weber, Pfarrerin Neustadt Marien

 


Statement von Benjamin von Legat, Pfarrer in Heepen

2 Jahre Corona in Bielefeld - Eine Momentaufnahme


 

„Klar, Corona ist ein Elend. Punkt! Aber ein paar schöne Sachen gibt’s doch: Ich bin gelassener geworden, wenn etwas ausfällt. Sogar wenn wir lange geplant haben. So ist es eben! Und die Freude, wenn doch etwas geht, ist gewachsen. Weil das Selbstverständliche nicht mehr selbstverständlich ist.“

Benjamin von Legat, Pfarrer in Heepen

Im Februar 2020 gab es in Bielefeld die ersten Corona-Verdachtsfälle, die erste infizierte Person wurde am 7. März 2020 gemeldet. Jetzt, nach zwei Jahren Corona haben wir gefragt, welche Erfahrungen es in und mit der Pandemie gibt und welche Auswirkung die Pandemie auf einzelne Arbeitsfelder der Evangelischen Kirche in Bielefeld hat. Eine Momentaufnahme.

 


Vom 20. Februar bis 6. März auf dem Kirchplatz der Neustädter Marienkirche

Vesperkirche 2022 „to go“


 

Lange wurde aufgrund der Corona-Pandemie hin und her überlegt. Jetzt wurde eine Entscheidung der Verantwortlichen getroffen. Die Vesperkirche Bielefeld 2022 wird im geplanten Zeitraum stattfinden. Allerdings unter strenger Beachtung aller Hygieneschutzregeln und – überwiegend – nicht im Kirchraum.

Vom 20. Februar bis 6. März wird es auf dem Kirchhof der Neustädter Marienkirche jeweils von 12 bis 14 Uhr eine Essensausgabe zum Mitnehmen geben. Unter den Pavillons werden Freiwillige zusammen mit Verantwortlichen der Vesperkirche an jeden, der kommt, im Rahmen der 3G-Regel eine warme Mahlzeit ausgeben, die jedoch nicht unmittelbar vor Ort, sondern nur außerhalb des Kirchengeländes verzehrt werden darf.

Im Zeitraum der Vesperkirche ist zudem die Marienkirche geöffnet, täglich wird es dort spirituelle Angebote geben, ab dem 20. Februar werden die sonntäglichen Gottesdienste im Zeichen der Vesperkirche stehen. Auf jeden Fall, so Gemeindepfarrerin Dr. Christel Weber, soll „der spirituelle Begegnungs-Charakter der Vesperkirche, wenn auch nur in eingeschränktem und vermutlich sehr individuellem Maße“, beibehalten werden. Für Sozialpfarrer Matthias Blomeier steht fest: „Wir brauchen die Vesperkirche gerade jetzt in dieser Zeit der Kontakteinschränkungen, um als Stadtgesellschaft miteinander ein Zeichen zu setzen gegen Ausgrenzung und Einsamkeit.“

Im Unterschied zur ersten Vesperkirche werden jeden Tag für diese Form der Vesperkirche nicht bis zu 30 Personen, sondern täglich sieben Freiwillige benötigt. Sie werden für organisatorische Aufgaben auf dem Kirchengelände sowie für die Ausgabe der Mahlzeiten gebraucht. Alle Informationen hierzu auf der Homepage www.vesperkirche-bielefeld.de. Dort ist auch die Kontonummer zu finden, denn die Vesperkirche Bielefeld finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

UPDATE 17. Januar: Innerhalb weniger Stunden haben sich bereits viele Freiwillige zur Mitarbeit angemeldet. Alle Interessierten an der Vesperkirche sind herzlich eingeladen, an den Tagen als Gäste zum Innehalten in die Marienkirche und zum Essen „to go“ auf den Kirchplatz zu kommen.

 


Jeden Sonntag neu aus Bielefeld

kirche@zuhause


Am Sonntag, 16. Januar 2022, hat Pfarrerin Karla Wessel aus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde einen geistlichen Impuls für Sie. Dazu gibt es Musik von Timo Pähler am Flügel.

Weitere vielfältige Gottesdienstangebote in Bielefeld finden Sie immer aktuell auf unserer Homepage. Ob vor Ort in Präsenz oder digital – für viele Menschen ist der sonntägliche Gottesdienst ein Ankerpunkt und Hoffnungsspender. Und vieles mehr. Für diejenigen, die den Weg dafür am Sonntag nicht zur Kirche machen können oder wollen, haben wir in Bielefeld ein verlässliches digitales Gottesdienstangebot. Ob als vorproduziertes Video, Zoom-Gottesdienst oder Livestream – jeden Sonntag kommt ein Gottesdienst aus einer der Bielefelder Gemeinden zu Ihnen nach Hause. kirche@zuhause.

 


Aufbruch 2035

Kernteam der Projektphase II hat Arbeit aufgenommen


 

Kurz vor Weihnachten 2021 haben die Leitungen der Projektgruppen (PG) für die zweite Phase des Zukunftsprojekts ihre Arbeit aufgenommen. Nachdem von der Kreissynode verabschiedeten Konzept werden die Projektgruppe 1 „Sichtung Modellprojekte“ sowie Projektgruppe 2 „Auftrag und Vision“ zum Jahresbeginn starten. Die Projektgruppe 3 „Strukturen Arbeitsteilung, Kooperation und Ver-netzung“ und Projektgruppe 4 „Arbeitsstrukturen Haupt-, Neben- und Ehrenamtliche“ sowie die Redaktionsgruppe „Konzeption für den Kirchenkreis“ warten auf erste Erträge der anderen Projektgruppen und nehmen ihre Arbeit im März 2022 auf.

Zu den einzelen Themen (www.aufbruch2035.de) geht's hier.

Zum ersten Treffen per Zoom kamen zusammen (v.l.): Benjamin von Legat (PG 2), Uwe Moggert-Seils (Redaktion), Wolfgang Roos-Pfeiffer (Projektleitung), Dr. Luise Metzler (PG 2), Daniela Wollenberg (PG 4), Marcus Brünger (PG 3), Manuela Kleingünther (PG 4), Superintendent Christian Bald, Sven Puissant (PG 3), Susanne Golinski (Projekt-Team), Patrick Quack (Projektleitung) und Rüdiger Thurm (PG 1). Verhindert war Dr. Christel Weber (PG 1).

 


Susanne Janson und Uwe Gießelmann leiten die Verwaltungen von vier Kirchenkreisen

Zwei für vier


 

Bielefeld/Gütersloh. Seit dem 1. Januar 2022 leiten Susanne Janson, bisher stellvertretende Verwaltungsleiterin in Bielefeld, und Uwe Gießelmann, Verwaltungsleiter in Bielefeld und seit einem Jahr kommissarischer Verwaltungsleiter in Gütersloh, die Verwaltungen von vier ostwestfälischen Kirchenkreisen gemeinsam. Neben dem Kreiskirchenamt in Bielefeld gibt es für die Kirchenkreise Gütersloh, Halle und Paderborn bereits seit fünf Jahren eine gemeinsame Verwaltung, seit 2019 am Standort Gütersloh.

Die jetzige Personalentscheidung ist ein weiterer Baustein innerhalb eines Reformprozesses der westfälischen Landeskirche. Denn die vier Kirchenkreise bilden bereits seit dem im Jahr 2001 begonnenen Projekt „Kirche mit Zukunft“ einen gemeinsamen Gestaltungsraum.

Die beiden Verwaltungsleitungen werden an den zwei Standorten für vier Kirchenkreise mit rund 300.000 Gemeindegliedern tätig sein, Uwe Gießelmann in Gütersloh und Susanne Janson in Bielefeld. Geplant ist, zum Ende des Jahres 2022 nach entsprechenden Beratungen und Beschlüssen aller Leitungsgremien ein gemeinsames Dach für die beiden Kreiskirchenämter zu schaffen. Der Kreiskirchenverband wird dann Träger für beide Ämter und Dienstgeber aller Verwaltungsmitarbeitenden sein. Die zwei Verwaltungshäuser an den bisherigen Standorten bleiben bestehen, um mittel- und langfristig weitere Kooperationen und Synergien zu erarbeiten.

Das künftige Leitungsteam Janson und Gießelmann wird sich wechselseitig am jeweils anderen Standort vertreten und verspricht sich von dieser Neuausrichtung einer gemeinsamen Verwaltung zahlreiche positive Effekte. Dazu zählen unter anderem ein wechselseitiger Wissenstransfer, Fragen der Qualitätssicherung oder der Personalgewinnung. Zudem können durch weitere Kooperationen Kostenreduzierungen ermöglicht und ein bestmöglicher Service für die vielfältigen Verwaltungsaufgaben in Gemeinden und Diensten sichergestellt werden.

 


Kirche macht Musik

Angebote – Kurse – Workshops 2022


 

Ob „Musik erleben“, Kinderchor oder Musiktherapie in der KiTa, ob Stimmtraining, Teamschulungen, Gitarrenkurse oder Workshops für Erzieher:innen, ob Bandcoaching, Instrumentalunterricht, Jungbläserausbildung, Kinderchorprojekte oder Familiensingen – die Angebots-palette von „Kirche macht Musik“ ist vielfältig.

Veranstaltungs- und Unterrichtsorte sind in der Regel die verschiedenen Gemeindehäuser, Kirchen, KiTas, Familienzentren und das Haus der Kirche. Für alle Angebote werden Beiträge erhoben, die bewusst niedrig gehalten sind. Denn möglichst viele Menschen sollen die Möglichkeit haben, bei und durch „Kirche macht Musik“ miteinander zu musizieren.

„Kirche macht Musik“ will die Freude an der Musik wecken, Großen und Kleinen eine niedrigschwellige Möglichkeit zu musikalischer Bildung geben und das einmalige Erlebnis von Musizieren in Gemeinschaft ermöglichen.

Weitere Infos und Anmeldung im Büro von „Kirche macht Musik“, Tel. (0521) 5837-194, E-Mail: kirche-macht-musik@kirche-bielefeld.de

Das gesamte Programm 2022 finden Sie ... [hier].

 


Online-Seminar mit Professorin Dr. Uta Pohl-Patalong am 25. Januar

Kirche & Gemeinde in Veränderung


 

Der Zukunftsprozess „Aufbruch 2035“ der Evangelische Kirche Bielefeld geht im Jahr 2022 in die nächste Phase. Dazu gehören auch viele Vorträge, Workshops und Diskussionen. Aufgrund der Pandemie und der aktuellen Coronalage finden sie online statt.

Den Auftakt am 25. Januar macht Professorin Dr. Uta Pohl-Patalong, die bereits Anfang des vergangenen Jahres auf der Kreissynode einen vielbeachtetet Vortrag gehalten hat. Ihr Thema jetzt: „Kirche & Gemeinde in Veränderung“. Die Kirche verändert sich – und die Formen von Gemeinde verändern sich. Was selbstverständlich schien, steht in Frage: Die flächendeckende Versorgung, die Überschaubarkeit, die Nähe zur Pfarrperson ... Mit Abschieden sind aber gleichzeitig neue Chancen verbunden, Gemeinde attraktiv und lebendig zu gestalten. Welche Ansätze sind dafür hilfreich? Was erscheint möglich, wenn man Gemeinde neu denkt?

Uta Pohl-Patalong lehrt am Institut für Praktische Theologie an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Das etwa dreistündige Online-Seminar beginnt um 18 Uhr und ist kostenfrei. Anmeldung (für den Zoom-Zugang) unter 2035@kirche-bielefeld.de.

 


Zoom-Workshop der Erwachsenenbildung am 14. Januar

Professionell kommunizieren


 

Das Videokonferenztool Zoom bietet viele Möglichkeiten der Kommunikation und eröffnet neue Gestaltungsräume für die tägliche Arbeit und das Privatleben. Dazu gibt es am 14. Januar einen Workshop der Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Bielefeld.

Der dreistündige Workshop fokussiert die wichtigsten Funktionen von Zoom. Im Vordergrund steht das Ziel, einen sicheren Umgang bei der Nutzung von Zoom zu erlangen. Zu den Lerninhalten gehören u.a. Nettiquette für Online-Meetings und kurz etwas zum Datenschutz, Grundeinstellungen überprüfen und ändern können, Funktionen wie z.B. den Chat und das Kommentieren sinnvoll einsetzen und einfache Tools in Zoom (für Abstimmungen und Visualisierungen in Gruppen und Publikum).

Der Workshop kostet 30 Euro und findet als Online-Seminar statt. Referentin ist Annika Sprunk, die Kursleitung liegt bei Kerstin Schachtsiek. Hier geht's direkt zur Anmeldung. Zu diesem Termin wird es eine aufbauende Ergänzung für die praktische Erprobung geben – Zoom Step 2: Freitag, 11. Februar 2022 von 10 bis 14 Uhr.

 


Video-Botschaft von Superintendent Christian Bald zum neuen Jahr

Behütet und achtsam sein


 

In seinem Neujahrs-Video greift Superintendent Christian Bald die Herausforderungen der Covid-Pandemie auf und fordert dazu auf, nicht nur für sich selbst, sondern auch mit dem Blick auf andere achtsam zu sein. Ein gelingendes und erfolgreiches Jahr könne es werden, „wenn wir unser Miteinander stärken“, so der Superintendent.

Mit Bezug auf die Jahreslosung 2022 aus dem Johannesevangelium und das neue Jahr sieht der Superintendent eine Chance der dreifachen Hinwendung. „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen, sagt Christus“. Dies beinhalte zunächst eine Hinwendung zu sich selbst und den Menschen um einen herum, dazu auch die Hinwendung zu den gestellten Aufgaben wie eigenen Plänen. Und, so Bald, die Hinwendung zu Christus und seiner Zusage, mich auf meinem Lebensweg zu begleiten.

Der Neujahrs-Gruß auf dem Youtube-Kanal des Kirchenkreises

 


Menschen und Ereignisse – Teil IV – Oktober bis Dezember

Rückblick auf das Jahr 2021


 

Tobias Nehls ist der neue Multimedia-Redakteur im Kirchenkreis, der nicht nur schreibt und fotografiert, sondern auch Video- und Online-Profi ist. Auf der Tagung in der Stadthalle Bielefeld konnten sich die Mitglieder der Kreissynode von ersten Ergebnissen und Erkenntnissen der Analysephase des Zukunftsprojekts „Aufbruch 2035“ überzeugen.

Die Vesperkirche Bielefeld hat neben dem Bielefelder Integrationspreis im Jahr 2021 auch den mit 45 Tausend Euro geförderten Innovationpreis der Evangelischen Kirche von Westfalen „TeamGeist“ erhalten. Die Trägerschaft und Struktur der Notfallseelsorge Bielefeld mit den Kirchen, der Stadt Bielefeld, der Polizei und Feuerwehr ist nun vertraglich neu geregelt.

Nach 37 Jahren als Gemeindepädagoge geht Heiner Wöhning, über die Grenzen Bielefelds bekannt als Spieleerfinder und Großspiel-Spezialist, in den Ruhestand. Trotz Corona finden die immer am 2. Sonntag im Dezember terminierten Gottesdienste für verwaisten Familien sowie für Familien, die ein Kind in der Schwangerschaft oder während der Geburt verloren haben, statt.

 


Menschen und Ereignisse – Teil III – Juli bis September

Rückblick auf das Jahr 2021


 

Mara Schwäbe ist schon seit fast einem Jahr Vikarin in der Neustädter Mariengemeinde. Im Juli berichtet sie in einem UK-Interview über ihre ersten Eindrücke in der Gemeinde zu Corona-Zeiten. Von Pfingsten bis zum Ende der Sommerferien finden die beliebten Waldgottesdienste in der Waterboer statt.

Die neue Referentin für Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Bielefeld heißt Kerstin Schachtsiek. Die Bielefelderin und Nazareth-Diakonin hat ihren Dienst am 1. August im Haus der Kirche begonnen. Von August bis September waren im Haus der Kirche auf Initiative des Ehepaars Hemker aus Rheine zeitgenössische Skulpturen aus Simbabwe nicht nur zu sehen: zahlreiche Kunstwerke wurden auch – für den guten Zweck – verkauft.

Am 26. September wurde Dr. Klaus Schleicher offiziell in sein Amt als Prädikant der Kirchengemeinde Dornberg durch Superintendent Christian Bald eingeführt. Im Laufe des Jahres folgten weitere Prädikanteneinführungen von Ulrike Hesse und Manuel Pieper. Ende September begann die Interkulturelle Woche unter Beteiligung des Ökumenischen Netzwerks Bielefeld.

 


Menschen und Ereignisse – Teil II – April bis Juni

Rückblick auf das Jahr 2021


 

Andreas Darkow, Fotograf und Journalist im Referat Kommunikation & Fundraising, geht nach fast 26 Dienstjahren im April in den Ruhestand. Das Gemeindehaus der Stiftskirchengemeinde in Schildesche wird – in Kooperation mit der Stiftung Solidarität – zu einem der Schnelltestzentren auf das Coronavirus.

Prof. Dr. Uta Pohl-Patalong, Theologieprofessorin aus Kiel, halt auf der – wiederum digitalen – Kreissynode einen vielbeachteten Vortrag zum Kirchenkreisprojekt „Aufbruch 2035“. Auch viele Fortbildungen finden inzwischen digital statt. Sabine Paap vom Projekt Kirche macht Musik zeigt, wie das auch mit Kindergarten-Kindern geht.

Die erste Projektphase von „Aufbruch 2035“ mit einer umfassenden Analyse startet im Juni mit der Konstituierung des Kernteams der Teilprojektgruppen. Trotz Corona konnte der Beschäftigungsfonds des Kirchenkreises auch im Jahr 2021 zwei Projekte mit insgesamt 22.000 Euro fördern.

 


Menschen und Ereignisse – Teil I – Januar bis März

Rückblick auf das Jahr 2021


 

Seit Januar 2021 ist Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraising- und Stiftungsmanagerin, für Einzelpersonen, Gemeinden und Dienste als Fundraiserin des Kirchenkreises tätig, wenn es um Fragen rund ums Spenden, Erben und Verben und Stiften geht. Am 29. Januar hat die Kreissynode aufgrund der Pandemie mit einem Synodenstudio im Haus der Kirche komplett digital getagt. Dabei wurde von den 115 Delegierten der Haushalt für das Jahr 2021 verabschiedet.

Nach 34 Jahren als Pfarrer der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde ist Andreas Heitland am 1. Februar in den Ruhestand gegangen. Die für Februar 2021 geplante 2. Vesperkirche Bielefeld musste nach dem erfolgreichen Start 2020 aufgrund der pandemischen Gesamtlage abgesagt werden.

Karla Wessel wird Pfarrerin der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und nimmt mit 75 Prozent ihres Dienstauftrages Aufgaben als Seelsorgerin der Gemeinde wahr, mit weiteren 25 Prozent als Synodalbeauftragte für die Arbeit mit Geflüchteten im Kirchenkreis Bielefeld. Unter dem Motto „Klagen-Bitten-Hoffen“ laden die drei Innenstadtgemeinden zur Passionszeit mit einem gemeinsamen Projekt in ihre unterschiedlich inszenierten Kirchräume ein.

 


Evangelische Wochenzeitung jetzt kostenfrei online lesen

Weihnachtsausgabe UK 2021


 

Seit vielen Jahrzehnten liefert sie Woche für Woche Nachrichten, Informationen und Impulse. Dazu verlässlich die Gottesdienste und Gemeindenachrichten auch aus dem Kirchenkreis Bielefeld. "Unsere Kirche" - die Evangelische Wochenzeitung mit der guten Nachricht.

Die Weihnachtsausgabe von Unsere Kirche - die evangelische Wochenzeitung gibt’s in diesem Jahr hier als Gratis-Download-PDF (einschl. Heft: „Weihnachten zuhause feiern“).

 


Viele neue Workshops, Vorträge und Seminare

Neues Halbjahresprogramm der Erwachsenenbildung


 

Auf 48 Seiten, unterteilt in sieben Kategorien, wird in diesen Tagen das neue Halbjahresprogramm der Erwachsenbildung des Evangelischen Kirchenkreises an über eintausend Interessierte verschickt. Von Theologie, Kirche & Lebensgestaltung, Politik & Gesellschaft, Familie & Generation, Körper & Geist, Beruf & Pädagogik reichen die Angebote bis zu Digitalisierung & Medienkompetenz sowie Kultur & Ausstellungen.

Kerstin Schachtsiek, seit wenigen Monaten neue Leiterin des Referats: „Zukünftig möchten wir das Bildungsangebot weiter ausdifferenzieren. Digitale Bildung wird mit ihren unterschiedlichen Facetten ein größerer Schwerpunkt werden. Ebenso Angebote, die sich mit Visionen einer Kirche von morgen befassen.“

Zu den neuen Themenfeldern gehören Angebote wie „Partnerschaften ohne Trauschein, aber mit Testament“ oder „Über Lebensspuren häuslicher Gewalt – als potentielle Unterstützerinnen Rechtsansprüche bei häuslicher Gewalt kennenlernen“. Im Bereich der digitalen Bildung gehören verschiedene Fortbildungen dazu, etwa „Selbständig Gruppen und Publikum mit Videokonferenzen aktivieren und begeistern“ oder auch „Vom Event zum Video – Einführung Videotechnik und -Software“.

Das vollständige Programm finden Sie als Download auf der Seite des Kirchenkreises Bielefeld unter der Rubrik Dienste/Erwachsenenbildung. Es wird Ihnen auch gerne kostenfrei persönlich zugestellt, wenn Sie eine E-Mail schicken an: erwachsenenbildung@kirche-bielefeld.de. Oder Sie rufen im Sekretariat an unter 0521 5837-198.

 


Jetzt für Bedürftige in Bielefeld spenden

Bahnhof Bethlehem entfällt auch in diesem Jahr


Der "Bahnhof Bethlehem". Archivbild von der Bahnhofshalle aus dem Jahr 2018


Erneut kann in diesem Jahr der „Bahnhof Bethlehem“ , ausgerichtet von Evangelischer und Katholischer Kirche, Caritas und Diakonie sowie die Heilsarmee Bielefeld, wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Für viele Menschen, die in prekären Verhältnissen oder auf der Straße leben, ist das Festessen und der feierliche Gottesdienst in der Bahnhofshalle am Heiligen Abend eine besondere Freude an Weihnachten. Alle Bemühungen der Organisatoren, einen geeigneten, größeren Ort für das Zusammensein zu finden, mussten aufgrund der besonderen Herausforderungen aufgegeben werden.

Sozialpfarrer Matthias Blomeier: „Stattdessen verfolgen wir nun – wie im vergangenen Jahr – die Idee, wieder Tüten für Bedürftige und Wohnungslose in unserer Stadt zu packen und ihnen zu schenken. Einige Sponsoren sind schon gefunden, es fehlen aber noch rund 5.000 Euro, um die Tüten mit Weihnachtsgebäck und Dingen des täglichen Gebrauchs zu füllen.“

Für die knapp 700 Tüten, die von Ehrenamtlichen in den nächsten 14 Tagen gepackt werden, kann ab sofort unter dem Stichwort „Bahnhof Bethlehem“ an das Sozialpfarramt im Evangelischen Kirchenkreis gespendet werden: Bank für Kirche und Diakonie eG; Kontonummer: DE42 3506 0190 2006 6990 68

 


Ulrike Hesse wird Prädikantin in der Markus-Kirchengemeinde

Gemeinschaft am Tisch des Herrn


Ulrike Hesse wird am Sonntag in der Lutherkirche als Prädikantin eingeführt.

 

Am Sonntag, 2. Advent, wird Ulrike Hesse durch Superintendent Christian Bald in ihr Amt als Prädikantin der Evangelischen Markus-Kirchengemeinde eingeführt. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Die 45-jährige Grundschullehrerin für Religion, Musik, Mathematik und Deutsch ist seit August 2004 in der Gemeinde. Im Interview erklärt sie, dass ihr Herz in der Verkündigung so schlägt, wie Martin Luther es formuliert hat, „was Christum treibet“.

In ihrer Neigungsfachausbildung zur Religionslehrerin meinten Kolleginnen – nachdem sie über eine Stelle aus dem Römerbrief diskutierten – sie müsse doch Theologie studieren. In diesem Zusammenhang machte sie ein Dozent auf die Möglichkeit des Prädikantendienstes aufmerksam. Hesse: „Das war meine Tür zur Theologie. Mein alter Pastor – Gott hab ihn selig – würde sich freuen.“

 


Digitale Kreissynode zum Zukunftsprojekt „Aufbruch 2035“

Große Herausforderungen und viele Aufgaben


Die Organisation des Synodenstudios im Haus der Kirche lag in bewährten Händen von David Heuer.

 

Am vergangenen Donnerstag, 25. November, hat die Kreissynode, das höchste Entscheidungsgremium der Evangelischen Kirche Bielefeld, die zweite Phase des Zukunftsprojekts „Aufbruch 2035 – miteinander Kirche sein“ mit großer Mehrheit auf ihrer digitalen Tagung beschlossen. Im kommenden Jahr wird dann in vier Projektgruppen sowie zahlreichen Einzelveranstaltungen eine neue Konzeption für den Kirchenkreis erarbeitet.

Superintendent Christian Bald: „Die Situation ist mit Blick auf sinkende Mitgliederzahlen, weniger Finanzmittel und hauptamtliches Personal natürlich herausfordernd. Darum schauen wir jetzt genau, welche Aufgaben wir beibehalten, was wir ändern und was wir künftig auch lassen müssen.“ Das Projekt ‚Aufbruch2035‘, so Wolfgang Roos-Pfeiffer, der gemeinsam mit Patrick Quack das Projekt leitet, „ist daher auch von Beginn an sehr transparent angelegt und enthält zahlreiche Beteiligungsformate auf allen kirchlichen Ebenen. Das ist entscheidend, wenn wir am Ende des Prozesses eine hohe Akzeptanz für den künftigen Weg als Kirche in Bielefeld erreichen wollen.“

Vor dem Beschluss zur Fortführung des Zukunftsprojekts haben die digital zugeschalteten Delegierten den Abschlussbericht der Analysephase entgegengenommen. Aus acht unterschiedlichen Projektgruppen berichteten die Vorsitzenden von den wichtigsten Erkenntnissen und gaben Empfehlungen zum weiteren Vorgehen. Dabei wurde übereinstimmend deutlich, dass die Komplexität der Herausforderungen auf allen Ebenen so groß ist, dass eine Verlängerung des Projekts um ein halbes Jahr beschlossen wurde.

Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen der Projektgruppen werden in den kommenden Tagen auf www.aufbruch2035.de nachzulesen sein.

 


Veranstaltungen bis 100 Personen wieder möglich

3G-Regel im Haus der Kirche


 

Auch im Haus der Kirche in der Markgrafenstr. 7 gilt nun – bei einem Inzidenzwert von über 35 – die 3G-Regel. Neben geimpften und genesenen Personen gilt als Testnachweis ein negativer Schnelltest oder ein PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Grundsätzlich gelten die AHA+L Regeln weiter. Eine Nachverfolgbarkeit (Erfassung der Teilnehmer in einer Liste) ist nicht mehr erforderlich. Alle Besucher:innen werden gebeten, den entsprechenden Nachweis am Empfang vorzuzeigen. Zudem ist eine freiwillige Registrierung in der Luca-App möglich.

Die Anwendung der 3G-Regel gilt für externe Besucher:innen ebenso wie für Mitarbeitende des Hauses auf den Wegen zu bzw. von einem Veranstaltungsraum. Grundsätzlich ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Auf den Sitzplätzen kann darauf verzichtet werden, entweder wenn die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.

Die 3G-Regelungen im Haus der Kirche in der Übersicht hier.

 




 

Gottesdienste
im Evangelischen Kirchenkreis


Sie möchten eintreten? Herzlich Willkommen!


Gemeinden online
und Offene Kirchen


TERMIN-
KALENDER
Veranstaltungen, 
Kurse, Konzerte
& mehr

 

Zum YouTube-Kanal des
Ev. Kirchenkreises Bielefeld


Mediothek Online-Katalog

 

Kontakt

Evangelischer
Kirchenkreis Bielefeld
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

Fon: 0521 / 5837-0
Fax: 0521 / 5837-253
webinfo@kirche-bielefeld.de

Impressum

 

Datenschutz

 

                  

Spendenkonto:

Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld           
Bank für Kirche und Diakonie  
DE42 3506 0190 2006 6990 68