Kirche aktuell

Zionismus im Verständnis Martin Bubers

„Ein Judenstaat mit Kanonen, Flaggen, Orden?“


Prof. Dr. Dieter Becker

„Ein Judenstaat mit Kanonen, Flaggen, Orden? - Zionismus im Verständnis Martin Bubers“ lautet das Thema eines Vortrags von Prof. Dr. Dieter Becker am Montag, 1. April um 19 Uhr im Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7.

Martin Buber wandte sich Zeit seines Lebens gegen die Behauptung, die Gegensätze zwischen arabischen und zionistisch-jüdischen Positionen seien unüberbrückbar. Seine Vorschläge fanden allerdings wenig Widerhall. Auf allen Seiten war das Misstrauen zu groß. Seine Vorstellungen von einer moralischen Erneuerung des Judentums, das sich nach Leitbildern eines biblischen Humanismus ausrichtet, formulierte er allerdings schon in den Jahren vor und nach der Staatsgründung Israels. Ist sein Vermächtnis deshalb überholt oder gibt es für uns Heutige neue Möglichkeiten, in der Gegenwart daran wieder anzuknüpfen?

Prof. Dr. Dieter Becker unterrichtete nach der Habilitation an der Universität Heidelberg und für einige Jahre an einer Kirchlichen Hochschule in Indonesien. Anschließend hatte er für mehr als zwei Jahrzehnte den Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule in Nürnberg-Neuendettelsau inne und engagiert sich seit seiner Emeritierung und Umzug nach Bielefeld im jüdisch-christlichen Gespräch.

Veranstalter sind die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit gemeinsam mit der Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld.


Kirchliche Vokation für Religionslehrer


21 Religionslehrer wurden in einem Gottesdienst in der Pauluskirche
von Pfarrerin Andrea Seils (re), Schulreferentin des Evangelischen
Kirchenkreises Bielefeld, und Pfarrer Rüdiger Thurm (li), Mitglied
im kreiskirchlichen Schulausschuss, voziert. Foto: Uwe Moggert-Seils

21 Religionslehrerinnen und Religionslehrer verschiedener Schulformen aus Bielefeld und dem weiteren Umkreis haben jetzt die kirchliche Bevollmächtigung zur Erteilung des Religionsunterrichtes an Schulen erworben. Sie wurden von Pfarrerin Andrea Seils (Schulreferat Bielefeld) im Auftrag der Landeskirche unter Mitwirkung von Pfarrer Rüdiger Thurm (Mitglied des kreiskirchlichen Schulausschusses) voziert.

Bei der Vokation (Berufung) versprechen die Lehrerinnen und Lehrer, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundlagen der evangelischen Kirche zu erteilen. Die Kirche sagt ihnen fachliche und seelsorgliche Unterstützung zu und segnet und sendet sie zum Dienst des Religionslehrers. Der Vokation ging eine Fortbildungswoche voraus, in der sich die Lehrer theologisch und unterrichtspraktisch mit dem Erzählen biblischer Geschichten und dem christlichen Glauben als Erzählgemeinschaft beschäftigten.


Ein globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten

"Earth Hour"


Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten in tausenden Städten versinken erneut am 30. März von 20.30 bis 21.30 Uhr für 60 Minuten im Dunkeln – als globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten.

"Earth Hour" ist eine globale Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt: Die Aktion soll weltweit Millionen Menschen dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln – weit über die sechzig Minuten hinaus.

"Wir müssen jetzt handeln, um die Erderhitzung auf 1,5°C zu begrenzen. Die Earth Hour ist die Chance, weltweit Klimaschutz zu fordern und für den Erhalt des Planeten aktiv zu werden!" heißt es in der Begründung des WWF.

Alles begann in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten Earth Hour teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Mittlerweile ist es eine globale Bewegung, die in 180 Ländern durchgeführt wird. Allein in Deutschland beteiligen sich 400 Städte. In den vergangenen Jahren schrieb Earth Hour Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.
 
Setzen Sie auch ein Zeichen und schalten das Licht aus!


 

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