Kirche aktuell

Vom 15. bis 17. November zum ersten Mal in Bielefeld

BlueChurch Jazz-Festival


Laden ein zum Bluechurch-Festival am kommenden Wochenende (v.l.):
Pfarrer Uwe Moggert-Seils (Kirchenkreis), Kirchenmusikdirektorin
Ruth M. Seiler (Stadtkantorat), Pfarrer Bertold Becker (Reformierte
Gemeinde) und Matthias Klause-Gauster (Bunker Ulmenwall).

BlueChurch – das ist ein Netzwerk, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Jazz und improvisierte Musik in die Kirchen zu bringen. Der rote Faden, der sich durch dieses Festival zieht, ist beschreibbar mit dem Wort „Begegnung“.

In den drei evangelischen Innenstadtkirchen Altstadt, Neustadt, Reformiert und dem Bunker Ulmenwall, der sich an dem Festival beteiligt, finden musikalische Begegnungen statt: Das Choral-Jazz-Trio trifft auf Musiker mit anatolischen Wurzeln, ein Jugendvokalensemble auf junge Nachwuchsjazzer, ein Posaunenchor auf ein Jazzquartett, Yves Theiler mit Uwe Steinmetz auf alte Melodien des Reformators Ulrich Zwingli. Sie alle gestalten Konzerte der besonderen Art für dieses Festival, wagen das Experiment und zeigen, dass musikalische Begegnungen zu einem wunderbaren Miteinander führen können.

Veranstalter sind der Bunker Ulmenwall e.V., das Evangelische Stadtkantorat und der Kirchenkreis Bielefeld und die  Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinde Bielefeld. Karten gibt es für 12 Euro / ermäßigt 8 Euro / Gesamtfestivalticket 30 Euro (zuzgl. VVK-Gebühren).
Das Programm kann hier heruntergeladen werden.


1.000 Menschen beteiligen sich an Mahnwache und Gedenkveranstaltung

Mahnen und Gedenken


Am Standort der ehemaligen Synagoge an der Turnerstraße: (v.l.)
Martin Decker von der Friedensinitiative der Altstädter Nicolaigemeinde,
Kantor Paul Yuval Adam (Jüdische Kultusgemende), Matthias Blomeier
Sozialpfarrer des Evangelischen Kirchenkreises), Dechant Norbert Nacke,
Irith Michelsohn (Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde)
und Superintendent Christian Bald.

Am 9. November, dem Jahrestag der Novemberpogrome 1938, kamen Neonazis zu einem Aufmarsch nach Bielefeld. In Abstimmung mit der Jüdischen Kultusgemeinde rief der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld zur Teilnahme an einer Mahnwache vor der Synagoge Beit Tikwa an der Detmolder Straße 107 an diesem Tag auf. Rund 700 Bielefelderinnen und Bielefelder waren dem Aufruf gefolgt.

Nach einer Schweigestunde zogen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Standort der ehemaligen Synagoge an der Turnerstraße 9. Dort nahmen weit über 1.000 Menschen an der jährlichen Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht teil. „Dies soll ein deutliches Zeichen unserer geschwisterlichen Verbundenheit angesichts von Holocaustleugnung, Hass und Gewalt sein“, so Superintendent Christian Bald. Der Abschluss der Gedenkveranstaltung fand im großen Saal des Neuen Rathauses statt.

Insgesamt beteiligten sich 14.000 Menschen in Bielefeld an Demonstationen und Mahnwachen gegen den Nazi-Aufmarsch.


Drei Religionen und ihre Heiligen Stätten

Bethlehem – Hebron – Jerusalem


Um drei Religionen und ihre Heiligen Stätten geht es in einer Veranstaltung der Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Bielefeld in Kooperation mit der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und der Bielefelder Nahost-Initiative.

An den Abenden im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum geht es um die religiöse Faszination und Ausstrahlung, die von Bethlehem, Hebron und Jerusalem ausgeht. Heilige Stätten und Räume sind für Juden, Christen und Muslime tief mit ihren Ursprüngen verbunden. Kompetente Referenten, die zu jeweils einer der Religionen gehören und für Frieden und Versöhnung in Israel und Palästina arbeiten, werden die religiöse und kulturelle Bedeutung dieser Städte in der Vergangenheit, aber auch die damit heute verbundenen gesellschaftlichen und politischen Konflikte beleuchten.
Termine und Themen:

  • 5. November: „Bethlehem“ mit Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Bischof der Nordkirche, Greifswald.
  • 12. November: „Hebron“ mit Abdallah Frangi, Diplomat und Politiker, Gaza-Stadt/Frankfurt.
  • 19. November: „Jerusalem“ mit Judith Bernstein, Freie Publizistin und Autorin, München.

Die Abende finden jeweils von 19 bis 21 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum, Am Brodhagen 36, statt. Einführung und Moderation: Prof. Dr. Dieter Becker.


Vesperkirche vom 2. bis 23. Februar 2020 in Neustadt Marien

Würdevolle Begegnung ermöglichen


Vesperkirche in der Neustädter Marienkirche.

Die Neustädter Marienkirche in Bielefeld wird im Februar 2020 zur zweiten Vesperkirche in Westfalen. Drei Wochen lang sollen täglich 400 Menschen in der Kirche eine Mittagsmahlzeit erhalten und miteinander ins Gespräch kommen. Neben dem gemeinsamen Essen wird es vom 2. bis 23. Februar jeden Tag einen geistlichen Impuls sowie ein Kulturprogramm geben.

Die Vorbereitungen für die Bielefelder Vesperkirche laufen seit einem Jahr. „Im Presbyterium unserer Gemeinde hatten wir schon seit längerem überlegt, wie wir mit unserer altehrwürdigen Kirche mitten in der Stadt neben dem vielfältigen Kulturangebot auch unserem diakonischen Auftrag nachkommen können“, so Christel Weber Pfarrerin an Neustadt Marien. Nach den Besuchen in anderen Vesperkirchen, unter anderem in Stuttgart, der „Mutter aller Vesperkirchen“, stand für die inzwischen gegründete Projektgruppe und die Gemeinde fest: In Neustadt Marien ist der richtige Ort dafür.

Weitere Informationen zur Vesperkirche Bielefeld gibt es auf der Internetseite www.vesperkirche-bielefeld.de. Fragen und Anregungen zur Vesperkirche unter info@vesperkirche-bielefeld.de. Ein Spendenkonto ist eingerichtet bei der Bank für Kirche und Diakonie: DE 42 3506 0190 2006 6990 68 unter dem Stichwort W412 C Vesperkirche.

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