Kirche aktuell

Vortrag und Diskussion am 4. Oktober mit Prof. Dr. Dr. Günter Thomas

AUFBRUCH2035: Wo versteckt sich das Problem?


 

Wo versteckt sich das Problem? Die intime Verbindung von Glaube und Struktur in kirchlichen Reorganisationsprozessen. Unter diesem Titel wird zu einem besonderen Vortrag per Zoom im Rahmen des Projekts „AUFBRUCH 2035. Miteinander Kirche sein“ am 4. Oktober von 18 bis 20 Uhr eingeladen.

Prof. Dr. Dr. Günter Thomas vom Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät Bochum fragt:  Welcher vielschichtige Zusammenhang besteht – inmitten der gegenwärtig mächtigen kulturellen Prägekräfte – zwischen Strukturfragen und religiösen Inhalten? Inwiefern haben die von der weiteren Öffentlichkeit beobachteten kirchlichen Reformprozesse etwas mit Glauben oder gar in der Tat mit Gott zu tun? Was unterscheidet die Kirche im zivilgesellschaftlichen Ensemble sozialfürsorglicher und weltrettender Akteure? Welche Chancen liegen in der strukturellen Verknüpfung von Glaube, Liebe und Hoffnung? Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Workshop nach.

 

 


kirche@zuhause - Oktober 2022


 

"Gott fährt Fahrrad"  ist der Titel eines Buches, dass Pastorin Nicole Frommann aus der Zionsgemeinde zu ganz eigenen Gedanken angeregt hat. Und dann fahren auf einmal auch Engel Fahrrad.

Link: https://youtu.be/29pu1Ospsas

 


Sonntag, 2. Oktober 2022 - Erntedank

Ein "Sonntagshappen" für Kinder


 
Der neue "Sonntagshappen" produziert von der Kinder- und Jugendarbeit der Zionsgemeinde Bethel ist online:
 
 
 
 
 


18 Jahre lang Pfarrer in Ubbedissen-Lämershagen

Uwe Surmeier geht in den Ruhestand


 

Am 1. Oktober tritt Pfarrer Uwe Surmeier, 18 Jahre lang Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Ubbedissen-Lämershagen, in den Ruhestand. Aufgrund seines Resturlaubs hat er sich von manchen Gemeindegliedern bereits vor einigen Wochen verabschiedet. Am Erntedank-Sonntag, dem 2. Oktober – für den Ruhestandsbeginn ein durchaus symbolträchtiges Datum – wird er um 10 Uhr in einem festlichen Gottesdienst in der Ubbedissener Kirche durch Superintendent Christian Bald von seinen dienstlichen Aufgaben entpflichtet.

Von 1986 an war Uwe Surmeier zumächst 18 Jahre lang Pfarrer in der Bielefelder Jakobusgemeinde, bevor er 2004 nach Ubbedissen wechselte und dort ebenfalls 18 Jahre tätig war. Vor seiner ersten Pfarrstelle in der Jakobusgemeinde hatte er sein Vikariat in der ehemaligen Lukas-Gemeinde (heute zu Jakobus gehörend) absolviert und war anschließend als Pastor im Hilfsdienst an der Altstädter Nicolaikirche tätig. Im Rückblick, so erzählt der scheidende Pfarrer, war der Wechsel für mich und unsere Familie gut und richtig.

Als Surmeier 2004 in Ubbedissen anfing, habe er eine intensive Kinder- und Jugendarbeit vorgefunden und weitergeführt. Aufgrund von Neubaugebieten hat es bis auf die letzten Jahre oft 60 Konfis pro Jahrgang gegeben, damit verbunden eine hohe Zahl an Jugendmitarbeitenden. Meist musste unter den bis zu 20 Konfi-Teamern ausgelost werden, wer mitfahren durfte auf eine der beliebten Konfi-Freizeiten. Surmeier: „In Ubbedissen und Lämershagen zu arbeiten war schon etwas sehr besonderes!“ Dennoch sei der Traditionsabbruch in den letzten Jahren deutlich zu spüren, von ehemals 3.600 Gemeindegliedern gäbe es heute noch 2.900. „Als ich kam, hatten wir teilweise noch steigende Zahlen.“

Dennoch geht Uwe Surmeier, der seit März zusammen mit seiner Frau in einer Wohnung in Brackwede lebt, mit einem guten Gefühl in den Ruhestand. Als Seelsorger habe ihn die Arbeit immer erfüllt, im Durchschnitt habe er jeden Tag mindestens ein Gemeindeglied besucht. Mit dem Ruhestand ändere sich das nun. Dafür wird er sich an unterschiedlichen Stellen engagieren. Als Bläser, der er seit dem 10. Lebensjahr ist, ist er bereits in den Brackweder Posaunenchor integriert. Der Garten der neuen Wohnung ist sein aktuelles Projekt. Und zudem wird er sich künftig im Bereich der Sprachförderung geflüchteter junger Menschen in der Grundschule engagieren. Und vielleicht sieht und hört man ihn auch einmal wieder auf einer der Bielefelder Kanzeln. Aber das wird noch eine Weile dauern.

 


Vortrag und Workshop mit Dr. Johanna Possinger

Gemeinde und Kita – ein Ort für die Familie!


 

„Was brauchen Eltern, um den Alltag mit Kindern gut meistern zu können? Wie kann vor diesem Hintergrund evangelische Familienarbeit in der Praxis gut gelingen?“ Welches Verhältnis haben Familien heute zur evangelischen Kirche?“ Zu diesen Fragen hat die Evangelische Hochschule Ludwigsburg in den letzten 2 Jahren eine Studie durchgeführt, die uns auch in Bielefeld wichtige Impulse bieten kann.

Dr. Johanna Possinger, Dozentin an der EH Ludwigsburg, wird in einem Vortrag exklusiv die wesentlichen Ergebnisse der Studie präsentieren. Anhand der Empfehlungen und Fragestellungen soll diskutiert werden, wie diese Erkenntnisse für eine familiennahe Arbeit in Gemeinden und Kita vor Ort genutzt werden und wie Familien dabei einbezogen werden könnten. Es geht vor allem darum, wie Kita und Gemeinde auch in Zukunft Familien gut im Blick behalten können.

Der Vortrag und Workshop findet statt als Kita-Fachkonferenz am Mittwoch, 28.09.2022 von 18 bis 20.30 Uhr im Gemeindehaus Neustadt Marien, Papenmarkt 10, 33602 Bielefeld.

 

 


31 Jahre lang Pfarrerin in Stieghorst

Doris Henning geht in den Ruhestand


 

Am kommenden Sonntag, 25. September, wird Pfarrerin Doris Henning nach 31 Jahren als Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde Stieghorst-Hillegossen in einem festlichen Gottesdienst um 10 Uhr in der Stieghorster Kirche durch Superintendent Christian Bald von ihren dienstlichen Aufgaben entpflichtet. Sie ist dann zwar noch offiziell im Dienst, nimmt jedoch am Ende ihrer Dienstzeit ein Sabbat-Jahr. Unmittelbar danach beginnt erst der offizielle Ruhestand.

Doris Henning begann ihren Dienst als Pfarrerin in Stieghorst am 1. April 1991. Damals war sie – neben den Kollegen Hans-Uwe Hüllweg und Friedemann Kliesch – die erste Pfarrerin der Gemeinde. Nach dem Vikariat in Stieghorst und als Pastorin im Entsendungsdienst in Heepen wurde sie, nachdem hier wie dort eine Pfarrstelle frei wurde, in beiden Gemeinden gewählt. Und entschied sich für Stieghorst.

Seit ihrem Dienstbeginn und bis heute war ihr gemeindlicher Schwerpunkt die Seelsorge. Dazu hat sie unter anderem berufsbegleitend eine Ausbildung zur Therapeutin gemacht. Zudem war die weltoffene Pfarrerin immer schon an Themen der Ökumene interessiert. Ihr USA-Aufenthalt im Rahmen eines Austausch-Programms der westfälischen Landeskirche 2001 stand ganz im Zeichen der weltverändernden Anschläge auf das World Trade Center in New York.

In ihrer Zeit als Gemeindepfarrerin hat sie genau genommen in „drei“ Gemeinden gearbeitet: zunächst in der Kirchengemeinde Stieghorst, dann in der fusionierten Gemeinde mit der Gustav-Adolf-Gemeinde, wenige Jahre später nach der Fusion mit Hillegossen in der heute namensgebenden Gemeinde Stieghorst-Hillegossen. Trotz aller strukturellen Veränderungen und Anstrengungen blickt die Pfarrerin auf die Verbindung von Konfi- und Jugendarbeit mit dem ehemaligen Kollegen Jochen Bunte ebenso gerne zurück wie auf die – zum Teil fünf parallelen – Kindergottesdienste, Kinderbibelwochen und großen Jugendfreizeiten.

Das wichtigste sei ihr bei allen Aktivitäten als Gemeindepfarrerin immer die Feier des Gottesdienstes mit einer lebendigen Liturgie gewesen und einer Ansprache, die die Menschen in ihrer Lebenssituation erreichen sollte. Zudem – und das wird Doris Henning auch im Ruhestand weiter tun – schöpfe sie Kraft in eine Meditationsgruppe, zudem ist ihr die Übersetzung der hebräischen Bibel mit ihren vielen Namen Gottes und deren Bedeutungen ein spiritueller Ankerpunkt.

 


Beschluss über eine Vision des Kirchenkreises wurde vertagt

Nach der Synode ist vor der Synode


 

Die am vergangenen Freitag, 16. September, tagende Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld hat die unter dem Tagesordnungspunkt 2 stehende Verabschiedung einer Vision für den Kirchenkreis vertagt. Nach einer ausführlichen Diskussion fasste Michael Conty, Mitglied des Kreissynodalvorstandes, es so zusammen: „Wir sind uns einig, dass die Grundzüge unserer künftigen Vision auf der Zusage des Segens Gottes fußen soll. Gleichwohl wird der Textentwurf vor dem Hintergrund unseres Meinungsaustausches überarbeitet werden müssen.“

Mehrere Redner auf der Synode betonten, dass ihnen hier die Gewichtung von Aussagen aus dem Altem und dem Neuen Testament nicht präzise genug seien. Insbesondere die Bedeutung, die Jesus Christus als Grund und Haupt der Kirche einnehme, soll deutlicher zum Ausdruck gebracht werden. Ein weiterer Kritikpunkt für eine Überarbeitung des Textes waren konkrete Vorschläge, die sich aus dem Visionstext für eine künftige Schwerpunktsetzung der kirchlichen Arbeit ergeben sollen. Ob eine Überarbeitung des Visionstextes bis zur nächsten Synode zu erwarten ist, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.

In seinem Jahresbericht würdigte Superintendent Christian Bald verschiedene Engagements im Kirchenkreis Bielefeld. Zugleich sprach er unter den Stichworten Klima, Krieg in der Ukraine und Kostenentwicklung die Herausforderungen an, in denen der Kirchenkreis und seine Kirchengemeinden stehen. „Armut ist ein Thema, das in unserem Land an Bedeutung gewinnt!“  und „… Einsamkeit ist in unserer Gesellschaft ein existenzielles Topthema.“

Auch Wahlen standen auf der Tagesordnung der Kreissynode. Hier wurde Rebecca Maßmann, Presbyterin in Altenhagen-Milse, als stellvertretendes Mitglied des Kreissynodalvorstandes gewählt. Ebenso einstimmig erfolgte die Wahl der 23-jährigen Lea Roth als Bielefelder Abgeordnete in das höchste Leitungsgremium der westfälischen Kirche, die Landessynode.

Zum Bericht des Superintenden

Zum Bericht der Gemeinsamen Dienste und Synodalbeauftragten

 


10 Jahre Diakonie für Bielefeld

„Sie sind ein Geschenk für unsere Stadt“


Sozialdezernent Ingo Nürnberger bei seinem Grußwort. In der ersten Reihe Dr. Ingo Habenicht und Superintendent Christian Bald.

 

„Die Diakonie für Bielefeld ist ein Geschenk für Bielefeld – ein starker und ein verlässlicher Partner.“ Mit diesen Worten unterstrich Ingo Nürnberger, vor wenigen Tagen wiedergewählter Sozialdezernent der Stadt, die Bedeutung der Einrichtung, die am Sonntag ihr zehnjähriges Jubiläum in der Altstädter Nicolaikirche feierte.

Zu Beginn des Jubiläumstages wurde in einem festlichen Gottesdienst Benjamin Kleßmann als Geschäftsbereichsleiter durch Superintendent Christian Bald eingeführt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen Mutgeschichten – passend zum Motto der Diakonie für Bielefeld: "Mut ist der erste Schritt. Den zweiten begleiten wir."

So verband Dr. Ingo Habenicht, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Diakonie für Bielefeld, in seiner Predigt den Mut der kanaanäischen Frau (Mt. 15) mit Mutgeschichten aus der Arbeit der Diakonie für Bielefeld. Etwa den Mut zur Wahrheit bei der Frau, die aufgrund eines Betrugs in Haft gesessen hat und – aufgrund der Begleitung durch die Diakonie –  ihren Kindern sagen konnte, warum sie so lange auf ihre Mutter warten mussten.

Abgerundet wurde das von Marc Korbmacher, Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld, moderierte Jubiläum mit Grußwort, Begegnungen und Gesprächen und einem Kabarett-Programm. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich die verbliebenen Gäste nicht davon abhalten, Getränke und Imbiss, die vor der Kirche aufgebaut waren, zu sich zu nehmen.

 


Dank für den Dienst an diejenigen, die jetzt im Ruhestand sind

Neue Mitarbeitende im Haus der Kirche


 

Anfang September findet im Rahmen der monatlichen Hausandacht die jährliche Begrüßung aller neuen Mitarbeitenden des vergangenen Jahres statt. So auch in diesem Jahr. Zudem sprach Superintendent Bald nach der Andacht in der Pauluskirche den beiden im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangenen Mitarbeitenden, Pfarrerin Ute Weinmann (Leiterin Telefonseelsorge) und Friedrich-Wilhelm Niedernolte (IT-Service), nochmals seinen Dank für ihren Dienst aus.

Die neuen Mitarbeitenden des letzten Jahres im Kirchenkreis sind: Felix Eikmeyer (Stabsstelle Digitalisierungsprojekte), Monika Tiemann (Leiterin der Finanzabteilung), Katharina Buschkämper (Veranstaltungsservice), Dimitrios Kermos und Jürgen Saalmann (beide Finanzabteilung), Bettina Abendroth und Denise Großmann (beide Friedhofsabteilung), Elvira Hübert (Referat Tageseinrichtungen für Kinder), Tobias Nehls (Stabsstelle Kommunikation und Fundraising), Lisa Marie Franta und Keles Koyun (beide Sozialpfarramt), Pfarrerin Kessler-Weinrich (Leiterin Telefonseelsorge), Evelyn Müller (Telefonseelsorge), Pauline Spengler und Lars Grefe (beide Abendempfang) und Manuela Kleingünther (Prävention sexualisierte Gewalt).

 

 


Ausstellung „Apeirogon“ wird in Neustädter Marienkirche eröffnet

Mutig und engagiert nach Gerechtigkeit und Frieden streben


 

Am Mittwoch, 7. September, findet um 18 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Apeirogon“ mit Musik und Lesung aus dem gleichnamigen Roman durch den Autor Colum McCann sowie einem Grußwort des Schirmherren, Superintendent Christian Bald, statt. Am darauffolgenden Sonntag, 11. September, findet in der Neustädter Marienkirche um 10 Uhr ein thematischer Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Christel Weber, der Bielefelder Nahost-Initiative und Gästen aus der United Church of Christ (USA) statt. Am Donnerstag, 15. September, gibt es ebenfalls in der Kirche um 18 Uhr ein Gespräch und eine Führung durch die Ausstellung unter dem Motto „Begegnungen in Palästina und Israel ‒ Erfahrungen bei einem Menschenrechtseinsatz mit dem Weltrat der Kirchen“ durch Danuta Sacher (EAPPI).

Die Ausstellung „Apeirogon“ zeigt Frauen und Männer in Israel und Palästina, die mutig und engagiert nach Gerechtigkeit und Frieden streben. Menschen werden porträtiert auf dem Weg zu einer Veranstaltung, am Checkpoint, vor einem zerstörten Haus, bei der Olivenernte, bei einer Mahnwache, unterwegs mit Kindern oder im Austausch mit Menschen der „anderen Seite“. Die Ausstellung in der Neustädter Marienkirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Veranstalter sind Neustädter Mariengemeinde, die Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis sowie der Verein Bielefelder Nahostinitiative.

 


Erste Frauenpfarrerin in Bielefeld

Sabine Ufermann ist gestorben


 

Sabine Ufermann (66), von 1994 bis 2010 Frauenpfarrerin im Kirchenkreis Bielefeld und erste Frauenpfarrerin der westfälischen Landeskirche in einer ganzen Pfarrstelle, ist am 13. August nach schwerer Krankheit gestorben. Nach ihrem vorzeitigen Ruhestand im Jahr 2010 hat sie mit ihrer Frau Margarita Medina zusammen in der Nähe von Bielefeld gelebt und war in dieser Zeit als Feldenkrais-Lehrerin vielen Menschen eine prägende Wegbegleiterin.

„Sie ließ die Angst nicht zu, dass irgendetwas, was auch geschehen mochte, unerträglich sei. Ja, es gebe Unerträgliches. Doch warum es fürchten lange eh es da ist! Warum nicht einfach leben, und wenn möglich, heiter.“ (Christa Wolf, Kassandra). Diese Lieblingsworte von Sabine, so Pfarrerin Ute Weinmann, ehemalige Leiterin der Telefonseelsorge und langjährige Wegbegleiterin und Freundin, waren ihr ein Leitwort noch in ihrer schweren Erkrankung:

„Sabine war ein sehr naturverbundener Mensch; ihr Lieblingsheiliger war Franz von Assisi. Die Natur war ihr ein Spiegel der Lebenserfahrungen: Es gibt nichts, das wir endgültig festhalten können. Wind und Wolken tragen uns durchs Leben. Sabine fand darin Einkehr, Halt und Lebenszuversicht und konnte dann umso beherzter mit Menschen in Kontakt kommen. Viele werden sich an ihr herzliches Lachen erinnern.“

Sabine Ufermann ist am 22. August auf dem Friedhof Kirchdornberg beigesetzt worden. Die Trauerfeier wurde von einer kleinen spirituellen Gemeinschaft gestaltet, deren Gründungsmitglied sie war. An ihrem Grab wurden zuletzt Worte aus Sirach 6 über die Weisheit, die wunderbare weibliche Seite Gottes, gelesen: „Am Ende jedoch wirst du bei ihr Ruhe finden, und sie wird sich für dich zur Freude wandeln“.

 


Programm und Kursangebote im 2. Halbjahr 2022

Erwachsenenbildung und Frauenreferat


 

Das neue Programmheft von Erwachsenenbildung und Frauenreferat im Kirchenkreis Bielefeld wird in diesen Tagen an alle Gemeinden und Einrichtungen verschickt. Auf 60 Seiten finden sich, gegliedert in sieben Themenbereiche, knapp 50 Veranstaltungsformate vom Vortrag und Workshop bis zum mehrwöchigen Kurs.

Neben bewährten Angeboten wie zum Beispiel dem „Lehrhaus“, in dem das erste Buch der Bibel gelesen wird, finden sich zahlreiche neue Formate und Kooperationen mit außerkirchlichen Partnern. Ob Radpilgern, Bestattungsvorsorge oder Genderfragen, ob theologische Grundsatzfragen, Weltgebetstag oder Stimmtraining – für viele Menschen dürfte mindestens eines der Angebote das Interesse wecken. Das Programmheft gibt es hier zum Download.

 


Neues Angebot der Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld

Ein Stifterdarlehen kommt von Herzen!


Sie werben für das neue Stifterdarlehen (v.l.): Klaus-Peter Johner (Stiftungsvorsitzender), Karin Lammers-Nehrkorn (Fundraiserin), Friedhelm Faust (stellv. Stiftungsvorsitzender) und Superintendent Christian Bald (Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung.

 

Die Evangelische Stiftung Kirche für Bielefeld bietet jetzt mit dem Stifterdarlehen ein neues, flexibles Angebot für Menschen, denen kirchliche und diakonische Zwecke am Herzen liegen. Kurz gesagt: „Stiften auf Zeit.“Der jeweilige Darlehensbetrag bleibt dabei im vollen Umfang erhalten, die Zinsen fließen in den zuvor bestimmten Zweck, zum Beispiel für Evangelische KiTas in Bielefeld, die Kirchenmusik oder denkmalgeschützte Kirchen. Jahr für Jahr werden die Erträge für das persönliche Herzensthema ausgeschüttet. Je höher der Darlehensbeitrag, umso höher fallen die Erträge aus.

Wenn das Stifterdarlehen oder ein Teilbetrag daraus vom Darlehensgeber benötigt wird – zum Beispiel bei einer größeren Renovierung oder einem Umzug – kann es mit einer Frist von drei Monaten – nach mindestens einem Jahr Laufzeit – gekündigt werden. Bei allen Fragen zum Stifterdarlehen und zum Vertragsmuster ist Ansprechpartnerin: Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin und Stiftungsmanagerin im Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld, Tel.: 0521 5837-191, E-Mail: karin.lammers-nehrkorn@kirche-bielefeld.de.

 


Zugangsbeschränkungen fallen weg

Tragen von FFP2-Masken wird weiterhin empfohlen


 

Mit der ab dem 3. April geltenden neuen Corona-Schutzverordnung fallen für das öffentliche Leben viele der bisherigen Einschränkungen weg. Dennoch empfehlen das Krisenteam des Kirchenkreises zusammen mit der Landeskirche, das Tragen von FFP2-Masken weiterhin bei allen Veranstaltungen beizubehalten. Bei Gottesdiensten wird empfohlen, auf die bisherigen Zugangsbeschränkungen und -kontrollen auf der Grundlage des Immunitäts- oder Teststatus zu verzichten. Gleichwohl wird weiterhin nachdrücklich empfohlen, auf hinreichende Abstände zwischen den Besuchenden und das durchgehende Tragen von Mund-/Nasenschutz, nach Möglichkeit FFP2-Masken zu achten. Zudem sind die bekannten Hygienemaßnahmen (Möglichkeiten zur Händedesinfektion etc.) einzuhalten.

Die Änderungen der Hygienekonzepte sind von den jeweiligen Gemeinden zu beschließen. Für das Haus der Kirche gilt ab dem 4. April ein entsprechendes Hygienekonzept. Die vormaligen Zugangsbeschränkungen entfallen auch hier. Kostenfreie Selbsttests werden weiterhin ausgegeben, jedoch nur noch an Mitarbeitende der Kirche (Arbeitgeberverpflichtung). Die Räume im Haus der Kirche können nach wie vor nur in eingeschränktem Umfang (Abstandsgebot) genutzt werden, medizinische (FFP2-)Masken müssen im Haus auch weiterhin getragen werden.

Die Empfehlungen der Landeskirche (Corona-Update vom 21. März) finden Sie hier.

 


Zahlreiche Wohnungs- und Unterstützungsangebote der Evangelischen Kirche

Krieg in der Ukraine


 

Seit der russischen Invasion in die Ukraine haben sich viele Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche Bielefeld mit Unterstützungsangeboten und Aktionen für ein Ende des Krieges eingesetzt. Neben Glockenläuten und Friedensgebeten in vielen Gemeinden gibt es auch zahlreiche konkrete Hilfen für Geflüchtete in Bielefeld.

Für eine gut koordinierte Unterstützung in der Versorgung von Menschen, die aus der Ukraine nach Bielefeld kommen, hat Superintendent Christian Bald einen Krisenstab eingerichtet, in dem Möglichkeiten von Unterbringungen in Wohnungen der Kirche, Sprachkurse und Kita-Plätze gesichtet und bereitgestellt werden. Kurzfristig konnte bereits ein ehemaliges Pfarrhaus für eine achtköpfige jüdische Familie aus der Ukraine dank tatkräftiger Unterstützung aus der Petrigemeinde bereitgestellt werden. Weitere Wohnungen werden in den kommenden Tagen bezugsbereit sein.

Über Sozialpfarrer Matthias Blomeier ist der Krisenstab mit dem „Runden Tisch“ der Stadt Bielefeld verknüpft. In der Frage der Unterbringung kooperiert der Evangelische Kirchenkreis eng mit der Jüdischen Kultusgemeinde. Deren Vorsitzende, Irith Michelsohn, sieht für ihre Gemeinde einem erhöhten Bedarf an Wohnraum entgegen. Superintendent Bald: „Dem entsprechen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne!“

Auch die Spendenbereitschaft in den Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Bielefeld ist groß. So konnte die sonntägliche Kollekte Anfang März mit knapp 5000 Euro, an der sich sieben Gemeinden beteiligt haben, einer Hilfsstationen der Reformierten Kirche Ungarns unmittelbar an der Grenze Ungarns zur Ukraine zur Verfügung gestellt werden.

Karin Lammers-Nehrkorn, Fundraiserin des Kirchenkreises: „Neben dieser konkreten partnerschaftlichen Hilfe bitten wir jetzt um Spenden für die Unterstützung der Geflüchteten hier in Bielefeld. Dafür haben wir eine Online-Spendenmöglichkeit eingerichtet.“ Über den Spendenbutton hier auf der Startseite kann die Soforthilfe unmittelbar und zeitnah vor Ort unterstützt werden. Zugleich wird für die vielfältigen Hilfeangebote im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine um Spenden gebeten, etwa über die Diakonie-Katastrophenhilfe.

Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld
Spendenkonto „Ukraine – Geflüchtete in Bielefeld“
KD-Bank - DE42 3506 0190 2006 6990 68
Stichwort „Hilfe für Geflüchtete in Bielefeld 220-2“

 




 
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