Kirche aktuell

74. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

Schoah-Gedenkgottesdienst


Holocaust-Mahnmal in Berlin. Foto: Andreas Darkow

Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen. Der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wurde im Jahre 1996 in der Bundesrepublik Deutschland als Gedenktag für die Opfer des NS-Regimes ins Leben gerufen. Im Januar wird zum 74. Mal an die Befreiung von Auschwitz erinnert.

Aus Anlass des 74. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz lädt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde zu einem Schoah-Gedenkgottesdienst ein am Sonntag, 27. Januar um 18 Uhr in der Bodelschwinghkirche, Voltmannstraße 265.

Im inhaltlichen Teil geht es um Arthur Goldschmidt („Hunger nach Überleben – Arthur Goldschmidt und die evangelische Gemeinde im Ghetto Theresienstadt 1942-1945“), der die dortige evangelische Gemeinde geleitet hat. Außerdem wird der 6 Millionen Opfer der Schoah gedacht: der jüdischen und nichtjüdischen Menschen, der Sinti und Roma, der Kommunisten, Homosexuellen und anderen Bevölkerungsgruppen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden wegen ihres „Andersseins“. Der Gottesdienst wird gestaltet von Pfarrer Andreas Smidt-Schellong, Grete Röder, Christa Kronshage und Heilwig Fischbach. Musik: Ulrike Liebe-Wilmsmeyer (Saxophon) und Brigitte Hahnhäuser (Klavier).

Am Montag, 28. Januar, wird zu einem Gedenkgottesdienst „Leben zwischen Schweigen und Erinnerung“ (Andrea von Treuenfeld) Opferkinder-Täterkinder im Schatten des Holocaust, um 19.30 Uhr in die St. Jodokuskirche am Klosterplatz eingeladen. Er wird gestaltet von der Marienschule der Ursulinen.


Spende der Gewinner des Advents-Quiz im Haus der Kirche

15 Spiele für das Mädchenhaus


Große Freude über 15 Spiele für das Mädchenhaus bei (Bildmitte)
Birgit Hoffmann (Geschäftsführung Mädchenhaus) und Nina Schwaneberg
(Pädagogische Leitung). Das Siegerteam des Advents-Quiz überreichte
im Haus der Kirche die Spiele.

Wie viele Nadeln hat ein Tannenbaum von 1,80 Meter Höhe? Richtige Antwort: Etwa 180.000. Diese und viele andere Fragen sollten bei der Adventsfeier der Mitarbeitenden im Haus der Kirche richtig beantwortet werden. Sechs Teams gingen an den Start, als Hauptgewinn gab es ein Paket mit 15 Spielen im Wert von rund 250 Euro.

Heiner Wöhning, pädagogischer Mitarbeiter der Evangelischen Jugend und Spiele-Erfinder, hatte sie von diversen Verlagen bekommen. Nach rund einer Stunde standen die Sieger des Advents-Quiz fest: Mitarbeitende aus Jugendarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und dem Superintendenten hatten gewonnen und nach kurzer Beratung stand fest: Die Spiele spenden wir dem Mädchenhaus. Entsprechend gefreut haben sich nun Nina Schwaneberg und Birgit Hoffmann vom Mädchenhaus bei der Spendenübergabe im Haus der Kirche.


Bielefelder Spendenparlament fördert 2019 neun Projekte

Hoffnungszeichen setzen


Sozialpfarrer Matthias Blomeier (vorne v.l.), Zübeyde Duyar (AK Asyl),
Superintendent Christian Bald, Catrin Weber (Frauenkulturzentrum);
(Mitte v.l.) Andrea Vahrenhorst (Naturpädagogisches Zentrum Schelphof),
Ingrid Littmann (Laika), Hans Kroeger (Stadtteilarbeit), Peter Struck
(Aidshilfe); (oben v.l.) Markus Schäfer-Willenborg (BAJ), Wolfgang
Pieper (Diakonie), Ulla Albers (GfS) und Ingo Ehmsen (Sozialausschuss
des Kirchenkreises).

„Mit dem Beschäftigungsfonds und der Vergabe von 37.220 Euro an neun Einrichtungen in Bielefeld können wir ein Zeichen der Hoffnung setzen“, so Sozialpfarrer Matthias Blomeier.

Kurz vor Weihnachten konnten durch das Spendenparlament Arbeitsplätze und Projekte aller Antragsteller für 2019 finanziert und unterstützt werden. Dies war nur möglich, so Superintendent Christian Bald, weil der Kirchenkreis einen größeren Anteil der Unterstützung mit zusätzlichen Finanzmitteln ermöglicht hat. Bald: „Uns ist es wichtig, diese Initiativen zu unterstützen und Menschen in Arbeit zu bringen, auch wenn das in Zukunft über den Beschäftigungsfonds in diesem Umfang möglicherweise nicht mehr geschehen kann.“

Ingo Ehmsen, Vorsitzender des Sozialausschusses des Evangelischen Kirchenkreises Bielefeld, warb daher dafür, dass sich möglichst viele Bielefelder, ob als Einzelpersonen, in Verbänden oder Organisationen, auch künftig für den Beschäftigungsfonds engagieren.

mehr >


„Kirche macht Musik“ startet im Januar mit einem neuen Angebot

Wandern und Singen


„Kirche macht Musik“ startet im Januar mit einem neuen Angebot für alle, die gerne draußen und zu Fuß unterwegs sind und Spaß am Singen haben.

Am Samstag, 26. Januar geht es um 10 Uhr an der Altstädter Nicolaikirche los. Von dort aus über den Klosterplatz und an den Skulpturen der Kunsthalle vorbei Richtung Adenauerplatz, über die Brücke vom Ostwestfalendamm durch den Wald zum Botanischen Garten und zum Tierpark Olderdissen. Von dort aus wieder zurück in die Altstadt über Ostwestfalendamm und Kunsthalle.

Die Leitung der etwa zweistündigen Wanderung hat die Stimmlehrerin und Musikpädagogin Marie Christin Weskamp. Die Kosten betragen 15 Euro pro Person.

Um Anmeldung bis spätestens 23. Januar wird gebeten: Evangelischer Kirchenkreis Bielefeld „Kirche macht Musik“ Tel. (0521) 5837-194, E-Mail: kirche-macht-musik@kirche-bielefeld.de.

Weitere Termine für „Wandern und Singen“ finden Sie unter www.kirche-macht-musik.de.


 

Sie möchten eintreten? Herzlich Willkommen!


Gottesdienste
im Evangelischen Kirchenkreis


TERMIN-
KALENDER
Veranstaltungen, 
Kurse, Konzerte
& mehr


Offene Kirchen
im Evangelischen Kirchenkreis


Kontakt

Evangelischer
Kirchenkreis Bielefeld
Markgrafenstraße 7
33602 Bielefeld

Fon: 0521 / 5837-0
Fax: 0521 / 5837-253
webinfo@kirche-bielefeld.de

Impressum

 

Datenschutz