Kirche aktuell

Der 5. Ökumenische Klimapilgerweg kommt auch durch Bielefeld

Von Katowice nach Glasgow


Klosterruine auf dem Jostberg. Foto: Grugerio/Wikipedia

 

Auf dem Weg vom vorigen UN-Klimagipfel in Katowice (Polen) nach Glasgow (Großbritannien) zieht die Pilgergruppe am Montag, 21. September, von Oerlinghausen nach Bielefeld und am folgenden Tag von Bethel zum Kloster Marienfeld. Alle, die sich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen wollen, sind eingeladen, ein Stück des Weges mitzugehen.

Am Montag, 20.9., geht es los um 9 Uhr am katholischen Pfarrheim in Oerlinghausen bis zum City-Kloster in Bielefeld. Das letzte Stück geht auch Schirmherrin Präses Dr. h.c. Annette Kurschus mit. Gegen 12 Uhr treffen die Pilgerinnen und Pilger auf dem Klosterplatz ein. Sie sind zum anschließenden Mittagsgebet in St. Jodokus eingeladen.

Dienstag, 21.9. geht es los um 9 Uhr am Dankort in Bethel. Über die Jostbergruine und Zweischlingen geht es zum „Schmerzpunkt“ A33 (Autobahnbrücke an der Bielefelder Str) und zum Steinhagener Rathaus mit der neuen Mobilstation (Empfang durch Bürgermeisterin Sarah Süß). Der Weg geht weiter über Brockhagener Kirche nach Marienfeld zum Kloster, wo es gegen 17 Uhr eine ökumenische Abschlussandacht geben wird.

Auch Tagespilger:innen müssen sich anmelden Es gilt die 3G-Regel. Kurzentschlossene können sich auf www.klimapilgern.de oder über anmeldung@klimapilgern.de anschließen. Da nur die zur Übernachtung angemeldeten Dauerpilger von den gastgebenden Gemeinden verpflegt werden (in Bielefeld: Neustadt Marien und Männergruppe der Zionsgemeinde) werden die Tagespilger:innen gebeten, sich selbst mit Essen und Trinken zu versorgen.


Veranstaltungen bis 100 Personen wieder möglich

3G-Regel im Haus der Kirche


 

Auch im Haus der Kirche in der Markgrafenstr. 7 gilt nun – bei einem Inzidenzwert von über 35 – die 3G-Regel. Neben geimpften und genesenen Personen gilt als Testnachweis ein negativer Schnelltest oder ein PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt sein darf. Grundsätzlich gelten die AHA+L Regeln weiter. Eine Nachverfolgbarkeit (Erfassung der Teilnehmer in einer Liste) ist nicht mehr erforderlich. Alle Besucher:innen werden gebeten, den entsprechenden Nachweis am Empfang vorzuzeigen. Zudem ist eine freiwillige Registrierung in der Luca-App möglich.

Die Anwendung der 3G-Regel gilt für externe Besucher:innen ebenso wie für Mitarbeitende des Hauses auf den Wegen zu bzw. von einem Veranstaltungsraum. Grundsätzlich ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Auf den Sitzplätzen kann darauf verzichtet werden, entweder wenn die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind.

Die 3G-Regelungen im Haus der Kirche in der Übersicht hier.

 


Andreas Darkow, Ute Eberlein und Susanne Böger-Tillmann im Ruhestand

Drei langjährige Mitarbeitende verabschiedet


Im Rahmen des jährlichen Mitarbeitendentages des Kirchenkreises wurden jetzt drei langjährige Mitarbeitende im Haus der Kirche verabschiedet. Sie sind zwar schon seit mehreren Monaten im Ruhestand, konnten jedoch aufgrund der Corona-Auflagen bislang nicht durch die Hausgemeinschaft verabschiedet werden. Superintendent Christian Bald (r.) dankte den langjährigen Mitarbeitenden für ihren engagierten und wertvollen Dienst für den Kirchenkreis (v.l.): Andreas Darkow, Journalist im Referat Kommunikation; Ute Eberlein, Geschäftsführerin und Referatsleiterin der Tageseinrichtungen für Kinder sowie Susanne Böger-Tillmann, Referentin für Erwachsenenbildung.


Ausstellungseröffnung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Bielefeld

"Jekkes in Israel"


Moshe Beker (li) und Oranit Ben Zimra


Die beiden israelischen Künstler Moshe Beker & Oranit Ben Zimrasind seit über 30 Jahren in der israelischen Kulturwelt tätig - im Bereich Fotografie, Bühne und Produktion. Da die Veranstaltung am Vortag von Rosh haShanah, dem jüdischen Neujahrsfest, stattfindet, werden typische Gebräuche und Traditionen vorgestellt. Die Ausstellungseröffnung mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Pit Clausen findet statt am Sonntag, 05.09.2021 um 11:30 Uhr in der VHS Bielefeld, Historischer Saal, Ravensberger Park 1. Der Eintritt ist entgeltfrei. Weitere Infos auf www.juedische-gemeinde-bielefeld.de


3.000 Euro für Evangelische Kita Kinderarche in Oldentrup

Spende der Firma Parker Hannifin


Symbolische Scheckübergabe (v.l.): Michael Rettig, Betriebsratsvorsitzender, Dirk Falkenreck, Manager des European Distribution Center, Kita-Leiterin Kira Lohkemper, Regina Glaser, Administrative Assistant sowie Ilka Dittmann-Koch vom Referat Tageseinrichtungen für Kinder des Kirchenkreises. Foto: Andreas Darkow

 
Bielefeld-Oldentrup. Über eine Spende von 3.000 Euro der Firma Parker Hannifin GmbH freut sich die Evangelische Kita Kinderarche in Bielefeld-Oldentrup und ihre Leiterin Kira Lohkemper. „Im Jahr 2018 haben wir vom Standort Bielefeld-Oldentrup erstmals die Evangelische Kindertageseinrichtung Kinderarche mit einer finanziellen Spende unterstützt. Diese jährliche finanzielle Zuwendung führen wir seitdem fort“, so Dirk Falkenreck, Parker Hannifin Manager des European Distribution Center in Oldentrup.

Unter der Koordination des Betriebsrates haben zudem einige der Mitarbeitenden des Konzerns den Flur des Kindergartens gestrichen. Die Materialkosten trug das Distribution Center Bielefeld. Neben den jährlichen finanziellen Zuwendungen haben sich die Mitarbeitenden 2019 mit eine Sachspende (gebrauchtes Spielzeug, Bücher etc.) daran beteiligt, den Kindern zu Weihnachten eine Freude zu machen. „Mit der aktuellen Spende können wir Projekte für unser Außengelände realisieren“, freut sich Kita Leiterin Kira Lohkemper. Kinder aus der Kita bedankten sich mit einem selbstgestalteten Buch bei Dirk Falkenreck und dem Betriebsratsvorsitzenden Michael Rettig.
 


Zeitgenössische Skulpturen aus Simbabwe im Haus der Kirche

Zvirimudombo – Es steckt etwas im Stein


 

Ab Montag, 30. August 2021, ist bis zum 24. September die Ausstellung „Zvirimudombo – Es steckt etwas im Stein. Zeitgenössische Skulpturen aus Simbabwe“ im Haus der Kirche, Markgrafenstraße 7, 33602 Bielefeld zu sehen. Für Besucher:innen ist das Haus Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr, am Freitag bis 13 Uhr geöffnet. Für den Besuch ist die Einhaltung der 3-G-Regel erforderlich.

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, 30. August um 17 Uhr durch Superintendent Christian Bald sowie mit einer Grußbotschaft von Dr. Ulrich Möller, Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen und Dr. Reinhold Hemker, Präsident der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft. Im Anschluss wird Kerstin Hemker, Botschafterin für Brot für die Welt und Kuratorin „Simbabwe – als Reise- und Kulturland“ eine kurze Einführung geben. Eine Anmeldung wird telefonisch erbeten unter 0521 5837-0 oder an superintendentur@kirche-bielefeld.de. Es gilt die 3-G-Regel.

Die Skulpturen können vor Ort gekauft werden. Mit den Erlösen wird zum einen das Projekt „Care and share in Zimbabwe” unterstützt, einem Hilfsprojekt für Pfarrer:innen in der Partnerdiözese des Ev. Lutherischen Kirche in Simbabwe. Zum zweiten kommen die Verkaufserlöse für das tägliche Mittagessen von 490 Grundschüler:innen an der Porta Farm Grundschule bei Norton in Simbabwe zugute.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Mittwoch, den 1. September um 19 Uhr im großen Saal im Haus der Kirche eine Veranstaltung von „Weltwärts. Begegnung – Austausch – Partnerschaft“ statt. Von Bielefeld aus konnten zahlreiche Erwachsene und Jugendliche Erfahrungen in Simbabwe sammeln. Es wird berichtet über die Schulpartnerschaft zwischen der Martin-Niemöller Gesamtschule und Nkululeko, von Weltwärts von der Projektpartnerschaft mit Zubo und der Magura High School, von einer Reise 2019 durch Simbabwe. Der Eintritt ist frei. Eine Teilnahme ist unter Einhaltung der 3-G-Regel möglich.

 


Derzeit gelten beinahe überall noch bisherige Regelungen

3-G-Regel auch für Gottesdienste möglich


 

Die 3-G-Regel kann mit Inkrafttreten der neuen Corona-Schutzverordnung seit Freitag, 20. August, auch für Religionsgemeinschaften angewendet werden. So kann bei der Einführung der 3-G-Regel im Gottesdienst die Rückverfolgung, das Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht entfallen. Auch das Singen ohne Maske wäre möglich, sofern bei den getesteten Personen ein negativer PCR-Test vorliegt.

Für die Umsetzung und Kontrolle sind die jeweiligen Kirchengemeinden verantwortlich. Für den kommenden Sonntag, 22. August, geht der Kirchenkreis davon aus, dass eine Neuregelung (3-G) noch nicht umgesetzt werden kann. Er empfiehlt allen Gemeinden, bis zu einer möglichen Einführung der 3-G-Regeln die bisherige Praxis mit Kontaktformular, Abstandsgebot und Maskenpflicht beizubehalten. Alle Gemeinden werden gebeten, den Beginn der 3-G-Neuregelung für ihre Gottesdienste über ihre Kanäle (Homepage, Schaukasten, Newsletter etc.) entsprechend zu kommunizieren.




 

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