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34 Paare feiern ihre Liebe in und an der Süsterkirche

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Bei der Aktion „Einfach heiraten“ wurden in Bielefeld 14 Paare kirchlich getraut und 20 Paare gesegnet. Mehr als zehn Pfarrpersonen sowie Musikerinnen, Musiker und zahlreiche Ehrenamtliche sorgten für einen festlichen Rahmen.

Einfach kommen, die Liebe feiern und Gottes Segen empfangen: 34 Paare haben am Freitag, 26. Juni, die Aktion „Einfach heiraten“ in und um die Bielefelder Süsterkirche genutzt. Zwischen 14 und 20 Uhr fanden dort 14 kirchliche Trauungen und 20 Segnungen statt.

Eingeladen waren Paare in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: frisch verliebt oder schon seit Jahrzehnten verbunden, gleichgeschlechtlich oder verschiedengeschlechtlich, mit einer großen Hochzeitsgesellschaft oder nur zu zweit. Eine Anmeldung war möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Ziel der Aktion war es, Paaren eine persönliche und festliche Zeremonie ohne lange Vorbereitungen zu ermöglichen.

Damit die vielen Trauungen und Segnungen stattfinden konnten, waren zahlreiche Menschen im Einsatz. Mehr als zehn Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem gesamten Evangelischen Kirchenkreis Bielefeld führten persönliche Vorgespräche und gestalteten die einzelnen Zeremonien. Musikerinnen und Musiker begleiteten die Feiern und erfüllten nach Möglichkeit die musikalischen Wünsche der Paare. Hinzu kamen viele ehrenamtliche Mitarbeitende, die die Gäste empfingen, den Ablauf koordinierten und rund um die Süsterkirche für eine einladende Atmosphäre sorgten.

Die Paare konnten selbst entscheiden, wie sie ihren besonderen Moment gestalten wollten. Manche kamen in festlicher Hochzeitskleidung und brachten Angehörige und Freunde mit, andere entschieden sich bewusst für eine kleine und schlichte Feier. Im Mittelpunkt standen jeweils die persönliche Geschichte des Paares, sein Versprechen füreinander und der Segen Gottes.

„Einfach heiraten“ ist eine bundesweite Aktion der Evangelischen Kirche in Deutschland. In Bielefeld wurde sie vom Team „Segensräume“ des Evangelischen Kirchenkreises organisiert. Die Süsterkirche in der Altstadt war dafür am 26. Juni für sechs Stunden geöffnet.

Für eine kirchliche Trauung mussten die Paare bereits standesamtlich verheiratet sein. Eine Segnung war auch ohne standesamtliche Heiratsurkunde möglich. Das Angebot richtete sich ausdrücklich an Menschen, die ihre Liebe und Partnerschaft unter Gottes Segen stellen wollten – unkompliziert, persönlich und unabhängig davon, wie lange sie bereits miteinander durchs Leben gehen.

Die große Resonanz zeigt nach Ansicht der Veranstaltenden, dass der Wunsch nach einem kirchlichen Segen weiterhin lebendig ist. Nicht für jedes Paar passt eine lange geplante Hochzeit mit großem Fest. Die 34 Trauungen und Segnungen in und an der Süsterkirche machten jedoch deutlich: Auch eine unkomplizierte Zeremonie kann festlich, bewegend und einzigartig sein.

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