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Berufsschulpfarrer Thomas Aschhoff-Lennier geht nach 33 Jahren in den Ruhestand

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Ende Juni war es so weit. Thomas Aschhoff-Lennier (Bildmitte), seit 33 Jahren als Pfarrer am Berufskolleg tätig, wurde von Superintendent Christian Bald (Foto links) und im Beisein von vielen Kollegen an ‚seiner‘ Schule in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig übernahm Sven-Christian Puissant (Foto rechts), ebenfalls Pfarrer am Berufskolleg, das Amt des Bezirksbeauftragten an Berufsbildenden Schulen, die der scheidende Pfarrer seit 2005 innenhatte.

Thomas Aschhoff-Lennier, der in den 80er Jahren Theologie in Münster und Heidelberg studierte, fand bereits unmittelbar nach seinem Examen den Weg in die Schule. Nach dem Vikariat in Brackwede begann er seinen Hilfsdienst (heute: Pfarrer im Entsendungsdienst) im Bielefelder Schulreferat bei Dr. Hans Eckhard Lubrich von 1990 bis 1992. Während dieser Zeit unterrichtete er bereits Evangelischen Religionsunterricht am Helmholtz-Gymnasium.

Im gleichen Zeitraum wechselte Aschhoff-Lennier ins Carl Severing Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung, wo er offiziell noch bis zum 31. Juli tätig ist. Zunächst mit einem Sonderauftrag dort tätig, wurde er im November 1995 in die 15. Kreispfarrstelle an Berufsbildende Schulen gewählt. Zehn Jahre später, 2005, wurde er zudem Bezirksbeauftragter für den Religionsunterricht an den Berufskollegs im Kirchenkreis Bielefeld.

Im Rahmen seiner Tätigkeit organisierte Aschhoff-Lennier zahlreiche Schulprojekte, so etwa einen Poetry-Slam oder ein Flüchtlingsprojekt, aber auch Kommunikationsprojekte wie „Meine Rede zur Lage der Nation“ zur Kommunikation mit Menschen, die nicht in der Gesellschaft ‚angekommen‘. Darüber hinaus engagierte er sich auf Ebene der Landeskirche, etwa in der Jury der Schülerwettbewerbe oder in der Erarbeitung von Schüler-Videos zum Reformationsjubiläum 2017 „Einfach frei“.

Gefragt nach dem, was er nun nach so vielen Jahren im Schuldienst an der Berufsschule vorhabe, sagt Aschhoff-Lennier: „Zum einen das, was mir auch während meiner Zeit als Lehrer immer wichtig war, nämlich der Einsatz für die Freiheit des Wortes. Und dann habe ich ganz konkret vor, einen ersten Roman von mir herauszubringen unter dem Pseudonym D.C. Beul.“ Und mit einem Schmunzeln verrät der Fußball-Fan dann noch: „Und schließlich möchte ich noch miterleben, wie Arminia wieder in die 1. Bundesliga aufsteigt – hoffentlich werde ich so alt!“

 

 

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Thomas Aschhoff-Lennier (Bildmitte) wurde im Beisein vieler Kollegen durch Superintendent Christian Bald (Foto links) und dem neuen Bezierksbeauftragten Sven-Christian Puissant (rechts) verabschiedet. Foto: Privat
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