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Gottesdienste der ukrainischen Gemeinde in der Bodelschwingh-Kirche

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Die Bodelschwingh-Kirche, bislang Gottesdienststätte der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, wird künftig von einer Bielefelder ukrainischen Gemeinde genutzt werden. Am kommenden Sonntag, 9. Juni, wird die Kirche noch einmal für drei Stunden ab 15 Uhr geöffnet sein, dann folgt um 18 Uhr ein Gottesdienst zu Abschied und Übergabe an die ukrainische Gemeinde.

Ab 2001 hatten sich vier Gemeinden im Bielefelder Westen – die Gemeinden am Bültmannshof, die Christusgemeinde und die Matthäusgemeinde – zusammengeschlossen. Die Bodelschwingh-Gemeinde kam dann Anfang 2006 dazu. Am 1. Advent 1950 wurde die Bodelschwingh-Kirche eingeweiht. In den ersten Jahren war sie das Versammlungshaus des Nordbezirks der Erlösergemeinde. In ihren Namen drückt sich die Dankbarkeit gegenüber Friedrich von Bodelschwingh aus. Mit Beiträgen zur Finanzierung des Baus trug er dazu bei, das „kirchliche Vakuum zwischen Bielefeld und Schildesche“ zu füllen. Bei der Gründung der Gemeinde acht Jahre später lag es nahe, den Namen der Kirche auch der Gemeinde zu geben.

1953 gab es die erste Konfirmation in der Bodelschwingh-Kirche, 1956 wurde der Glockenstuhl errichtet. Lange Zeit wurde die Glocke von Hand geläutet. 1990 wurde „Das letzte Abendmahl“ von Miroslav Rada zum Altarbild. Im Laufe der Jahre taten Hanspeter Sprinz, Clark Seha, Joachim Poggenklas, Almuth Gsänger, Anke Starnitzke und Andreas Smidt-Schellong ihren Pfarrdienst an der Bodelschwingh-Kirche. Die Gottesdienste und das Gemeindeleben waren geprägt von großem Engagement vieler Menschen.

Pfarrerin Karla Wessel, derzeit Vorsitzende des Presbyteriums der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, zur neuen Nutzung der Bodelschwingh-Kirche: „Wir freuen uns darüber. So bleibt dieses Gebäude ein Haus, in dem das Wort Gottes verkündet wird und die Gemeinschaft gelebt wird, in die Jesus Christus Menschen ruft. Möge die Bodelschwingh-Kirche ein Ort des Segens sein für die Menschen, die sich in Zukunft dort versammeln.“

 

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