Foto (v.l.): Dorothea Prüßner-Darkow, Hanna Buchholz, Waltraud Hahn, Aline Henschel, Ulrike Hollmann und Eva-Marie Scheer. Es fehlen aus dem Vorstand: Marlies Zinnke und Renate Ober. Foto: privat
Als Hanna Buchholz im Dezember 1963 mit ihrer Familie nach Bielefeld kam, hörte sie von ihrer Schwiegermutter von der „Evangelischen Frauenhilfe“. Im März 1964 wird sie Mitglied der Frauenhilfe und gehört zum Abendkreis in der Markus-Gemeinde im Bielefelder Osten. 1989 übernahm Hanna Buchholz den kommissarischen Vorsitz des Stadtverbandes Bielefeld der Evangelischen Frauenhilfe, seit 1992 war sie die Vorsitzende des Synodalverbandes Bielefeld der Evangelischen Frauenhilfe, der sich 2008 aus dem Stadtverband und dem Bezirksverband der Ev. Frauenhilfe zusammengeschlossen hatte.
12 Jahre lang war Hanna Buchholz zudem Mitglied im Vorstand des Landesverbandes der Ev. Frauenhilfe in Soest. In dieser Zeit wirkte sie als Mitglied im „Arbeitskreis Ehrenamt“ mit bei der Entwicklung eines Ehrenamtsnachweises, setze sich in der landeskirchlichen Arbeitsgruppe „Kirche mit Zukunft“ ein für die Einrichtung des landeskirchlichen Ehrenamtspreises und fungierte als Jurymitglied bei der Verleihung. Sie war und ist nicht nur selbst engagierte Ehrenamtliche, sie wollte und will auch erreichen, dass ehrenamtliches Engagement wertgeschätzt wird, gesehen und gefördert wird.
„Evangelische Frauenhilfe“ bedeutete für Hanna Buchholz in erster Linie: Frauen helfen Frauen und Gemeinschaft, das Miteinander von Frauen. Auch ökumenische Kontakte gehören unbedingt dazu. „Ich habe viel gelernt, meinen Horizont extrem erweitert“, sagt sie im Rückblick auf die vielen Jahre ihres Engagements, „das war schön, so vielen interessanten Frauen zu begegnen.“ Ihr Wunsch für die Zukunft: „Dass Frauen immer wieder Verantwortung übernehmen in ihren Gemeinden und dass die Frauenhilfe sie darauf vorbereitet!“

