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Keine AfD in kirchliche Leitungsorgane wählen

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„Auf keinen Fall AfD-Leute in Leitungsorgane der evangelischen Kirche wählen!“ Diesen Aufruf von 20 früheren Superintendenten und Leitern von großen Einrichtungen der Evangelischen Kirche von Westfalen haben auch die Bielefelder Christoph Berthold (Foto links, ehemaliger Superintendent Paderborn) und Wolfgang Riewe (ehemaliger Direktor des Evangelischen Presseverbandes Westfalen und Lippe) unterzeichnet.

Auch die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen (EFHiW) unterstützt diesen Aufruf. „Die AfD hetzt gegen Muslime, Juden, Geflüchtete und Menschen diverser sexueller Orientierung. Inzwischen wird in ihren Kreisen sogar von „Remigration“ hier geborener Mitbürgerinnen und Mitbürger geredet“, stellt Birgit Reiche, Leitende Pfarrerin der EFHiW, fest und zitiert aus dem Appell: „Menschen solchen Geistes sind für Christinnen und Christen nicht wählbar. Sie sollten daher in unserer Kirche auch kein Mandat erhalten.“

Der Kreis um den Alt-Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, der den Appell verfasst hat, trifft sich fünfmal jährlich zum Austausch über aktuelle Themen. Zu ihm gehören u.a. auch Günther Bahrenhoff, Hans Martin Lübking, Gerd Kerl, Peter Ohligschläger, Werner M. Ruschke, Bernward Wolf, Peter Bukowski, Rüdiger Höcker, Paul Stamm und Klaus Wortmann. Sie verfassten den Appell im Vorfeld der Wahlen für die Presbyterien der westfälischen Kirchengemeinden am 18. Februar 2024. Gemeinsam rufen sie dazu auf, keine AfD-Vertreter*innen in kirchliche Leitungsämter zu wählen.

 

 

 

 

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