In Predigt, Liturgie und Musik geht es dieses Mal um den aktuellen Film Tatami, in dem die Frage des politischen Konflikts zwischen Iran und Israel verknüpft ist mit der Weltmeisterschaft im Judo-Sport. Denn die aus dem Iran stammende Jodoka Leila weigert sich, dem Befehl aus der Heimat nachzukommen und ihren Traum von einer Goldmedaille aufzugeben. In „Tatami“ geht es um die Frage, was man bereit ist, für die Freiheit zu opfern, was die eigene Würde wert ist und wie weit man zu gehen bereit ist, um sich selbst treu zu bleiben. Biblische Grundlage des Gottesdienstes ist ein Vers aus dem 2. Timotheus-Brief (4,7): „Den guten Kampf habe ich gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.“
Im Gottesdienst werden keine Filmausschnitte gezeigt, man kann, muss ihn aber nicht vorher gesehen haben. Einzelne Passagen und Filmsequenzen werden in der Predigt mit biblischen Aussagen verknüpft, sodass ein „Kino im Kopf“ entstehen kann. Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Bertold Becker und Pfarrer Uwe C. Moggert-Seils, Musik Andreas Kaling, Saxophone und Bertold Becker, Rhodes-Piano.
Der Film „Tatami“ läuft derzeit im Lichtwerk-Kino, Ravensberger Park 7. Der Gottesdienst findet statt in Kooperation der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Bielefeld mit den Bielefelder Arthouse-Kinos Lichtwerk & Kamera sowie in Gemeinschaft mit der Nachbarschaft der Ev. Altstädter Nicolaikirchengemeinde und der Ev.-luth. Neustädter Marien-Kirchengemeinde.

