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Verbindung nach Tansania gestärkt

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Enge Zusammenarbeit: Bischof Mbilu besucht Ev. Kirchenkreis Bielefeld

So fern und doch so nah: Mit seinem Besuch in Bielefeld hat Bischof Dr. Msafiri Mbilu die Verbindung zwischen den evangelisch-lutherischen Kirchen in Tansania und Bielefeld gestärkt. Der Theologe hatte viel zu berichten über das erfolgreiche Engagement für die Menschen in Ostafrika und eine Kirche, die wächst und gedeiht.

Der leitende Theologe der Nordost-Diözese war gemeinsam mit Generalsekretär Julius Madiga nach Ostwestfalen gekommen, um Kontakte zu pflegen, Informationen auszutauschen und die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Immerhin pflegt die Diözese seit 1994 eine offizielle Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Bielefeld, aus der viele Kontakte und Projekte entstanden sind.
 
Ein Beispiel ist die Schulspeisung an einer Grundschule: 400 Kinder freuen sich dort jeden Tag über ein Mittagessen – möglich gemacht durch Förderung aus Bielefeld. „Das ist ein großer Erfolg, der mit relativ kleinem finanziellen Einsatz möglich geworden ist“, freut sich Matthias Wemhöner vom Arbeitskreis Tansania des Kirchenkreises Bielefeld.

Die Schulspeisung ist eine der Früchte, die aus der Partnerschaft zwischen Kirchenkreis Bielefeld und Nordost-Diözese gewachsen sind. So gibt es einen Ausbildungsfonds zur Unterstützung junger Menschen, Finanzmittel für eine unabhängige, sichere und umweltfreundliche Energieversorgung oder Unterstützung für eine Tagespflege. 

„Die Tagespflege gibt es an einem Tag pro Woche für Menschen, die häufig nicht mehr mobil sind und deswegen vereinsamt waren“, erzählt Doris Tacke vom Arbeitskreis Tansania. Auch medizinische Unterstützung gehört zum Angebot, das ausgebaut werden soll – denn die Nachfrage ist groß. 

Was in Tansania auch gebraucht wird: Geld für Wellblech. „Die evangelisch-lutherische Kirche wächst enorm. Unsere Partnergemeinden möchten darum neue Kirchengebäude bauen“, berichtet Doris Tacke. Ziegelsteine und Holzbalken können vor Ort gefertigt werden, Wellblech für die Dächer muss zugekauft werden. 

Die neuen Gebäude sollen möglich machen, dass Menschen sich in ihrem Wohnort treffen, Gottesdienste sowie seelsorgerische und soziale Angebote der stark wachsenden Kirche besuchen können. Dafür sind in der Region allein 2025 und 2026 insgesamt 17 neue Pfarrpersonen eingeführt worden – eine Zahl, die bei den deutschen Gastgebern für Erstaunen und Freude sorgt.

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Besuch aus Tansania: Die Mitglieder des Arbeitskreises und ihre Gäste (von links) Mathias Wemhöner, Doris Tacke, Michael Herrlich, Bischof Dr. Msafiri Mbilu, Superintendent Christian Bald, Generalsekretär Julius Madiga, Dagmar Bald, Barbara Blauth, Dieter Strömer und Doris Henning. Foto: Jens Sommerkamp/Ev. Kirchenkreis Bielefeld
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